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HEAVENLETTER # 1021 Das Feld des Heute

DAS FELD DES HEUTE

Gott redete …

Lasse diesen Tag einen schönen Tag sein. Lasse ihn einen schönen Tag sein für Alle, denen du begegnest. Lasse ihn einen schönen Tag sein für Alle, die in deinen Gedanken weilen. Lasse ihn einen schönen Tag sein dem Tag selbst zuliebe. Lasse ihn einen schönen Tag sein, derweil du dich in einem Menschengewühl oder in einem Kämmerchen aufhältst. Ist die Schönheit des Tages derart darauf angewiesen, was sich dir begibt?

Lasse den Tag sein, was er ist, ein unbekannter Schatz vor dir.

Lasse den Tag in all seiner Pracht erglänzen. Der Tag ist dir eine Flur zum Vergnügen Finden. Sie ist das Feld, wo du heute spielend am Gewinnen bist.

Mittendrin in diesem Tag hast du alle Freiheit. Verleite ihn nicht. Lasse ihn den Tag sein, der er ist. Er ist kein anderer. Lasse die Sonne scheinen, wie sie will. Des hellen Lichts oder geknickt, die Sonne scheint. Wieso nicht du?

Der Tag ist keine Schlucht, die zu durchqueren ist. Er ist eine Flur. Dessen ungeachtet, was du denken magst, dieses Feld ist nicht vermint. Es ist wie eines aus deiner Kindheit. Es ist eine Flur zum Durchstreifen und um darin zu spielen.

Liebe diesen Tag, wie er sich bei dir einstellt. Er erneuert sich dir an jedem einzelnen Tag, ohne Fehl, ein Tag, der verlässlich zu dir kommt, schier so, dass du in ihm spielen kannst.

Weswegen düster sein? Weswegen mürrisch sein? Deiner ungeachtet, kannst du nicht an diesem Tag glücklich sein?

Du setzt für diesen Tag den Ton.

Du bist der Herold dieses Tags.

Du bist das Rotkehlchen, das einen Morgengesang ertönen lässt, es schließt sich mit der Welt zusammen, zu dem Tag aufzuwachen und ihm Freude zu entwringen. Du bist das Glockenspiel am Kirchturm, das läutet, die Güte des Tages zu verkünden, dieses Tages, in aller Frische vom Himmel herunter, dieses Tages, der deiner harrt, dieses Tages, der dir bereits zu Diensten steht.

Dieser Tag hält Kostbarkeiten für dich bereit. Einige werden augenfällig sein, und andere werden zum Herauslesen sein. Einige werden verkleidet sein, aber jetzt bist du weitsehend, und kannst durch Verstellungen hindurch sehen. Andersartiges kannst du nicht.

Sieh es so, dieser Tag, der vor euch hingestellt und der unleugbar euer ist – bedenkt, er ist euer bloß für vierundzwanzig Stunden, und er ist bloß euer, um ihn an Andere zu reichen. Ihr lasst ihn großherzig zukommen. Ihr versprengt ihn wie Apfelblüten für Alle, die mit euch eines Weges sind oder denen ihr auf ihm begegnet. Ja, dies ist der Tag, den ihr für Andere bestreut.

Der heutige Tag ist wie eine Notiz, die du an Andere weiterreichst. Sie denken, du bist das Thermometer des Tages. Du verkündest, was für ein Tag es ist. Du hast die Wahrheit zu sagen. Dies ist nicht ein Tag wie jeder andere. Dies ist sein eigener Tag, sich selber einzigartig. Auf ewig ist der Ton des Tages Schönheit. Der Ton des Tages ist Freude. Der Ton des Tages ist Liebe. Jene Töne hat er mit allen anderen Tagen gemein. Diejenigen Menschen wiederum, denen du begegnest, werden zu dir hinsehen, dass du sie wissen lässt, was für eine Art Tag dieser Tag ist. Du hast nicht zu sprechen, damit sie dich hören. Sowie sie dich kommen sehen, vermögen sie zu sagen, was für ein Tag es ist. Du bist der Vorläufer dieses Tages. Möchtest du ihn nicht gerne liebenswürdig machen? Möchtest du ihm nicht eine goldene Tönung zukommen lassen?

Heute ist der einzige Tag, den du heute hast, um durch das Leben zu wandeln. Hüpfe entlang. Pfeife eine fröhliche Weise. Du bist heute der Verlautbarer der Welt.