Heaven#1092-Ein Wesen Gottes
Gott sprach:
Wenn der Löffel im Topf umgerührt wird entsteht eine Unruhe. Die Suppe ist jedoch nicht verändert. Sie wird gerührt und damit vom Kleben bleiben bewahrt. Du bist wie ein Topf der gerührt wird, denn das Leben rührt dich. Mit jedem Rühren wird etwas erreicht. Du wirst aus einem Grund aufgerührt. Und wenn das Aufrühren beendet ist, dann kehrst du zur Ruhe zurück.
Du musst nicht so sehr gestört werden durch das was dich stört. Das Rühren hat eine Absicht. Rühren ist gut. Es sollte nicht umgangen werden.
Unabhängig davon was dich in Bewegung setzt, ob du dich nun selbst anrührst oder das Leben aufsteht und dich rührt, du machst Fortschritte. Es mag dir erscheinen, dass du im Kreis gehst und nirgendwohin kommst, aber dein Fortschritt ist sphärisch.
Eine Suppe wird aus Zutaten gemacht. Wenn die Suppe gerührt wird, dann werden die vereinten Zutaten größer als die getrennten Zutaten Und du, du bist die selben Zutaten, ob du nun herumgewirbelt wirst oder still stehst. Rühren lenkt die Aufmerksamkeit auf die größere Mischung die du bist.
Es ist nicht immer bequem gerührt zu werden, aber seit wann war der Maßstab des Lebens seine Bequemlichkeit?
Du kannst nicht zu neuen Höhen aufsteigen ohne dass du aufstehst von dort wo du sitzt.
Du kannst nicht wachsen und der gleiche bleiben. Du kannst dich dem Wechsel widersetzen, aber an der Oberfläche des Lebens kannst du nicht unverändert bleiben. Und unabhängig davon was du denkst, du bist immer bereit dazu.
Du magst das Unbekannte fürchten, aber das Element des Wechsels ist nicht unbekannt, deshalb, warum fürchten? Der Wechsel ist nur an der Oberfläche. Nur die Haut de Lebens ändert sich. Jeder Wechsel ist ausgerichtet dich zur Ganzheit zurückzubringen.
Dich zur Ganzheit zurückzubringen bedeutet lediglich dein Gewahrsam wiederherzustellen. Das Leben gibt deinem Gedächtnis einen Stoß. Deine Ganzheit ist kein Anteil. Aber deine Anerkennung ist es. In Feuer oder in Kälte ist deine Ganzheit. Unabhängig davon wie sehr du gerührt wirst, du bleibst intakt. Ganzheit kommt sich selbst zu kennen. Ganzheit geht nirgendwo hin. Sie bleibt bei dir. Du gehst raus um zu spielen und du vergisst Ganzheit, aber die Ganzheit klebt an dir durch dick und dünn. Nach allem ,die Suppe bleibt Suppe. Und du bist Ganzheit.
Der Prozess des Lebens verherrlicht dich. Wenn du wüsstest Wer du bist, dann würdest du Begeisterung fühlen. Und du würdest die Höhen kennen auf denen du stehst. Nicht einmal Entwürdigung würde dich heruntersetzen. Du beginnst die unglaubliche Macht herauszufinden, die dein ist. Du lernst und schreitest voran und somit kommst du dazu dich selbst besser zu kennen.
Wenn alles gesagt und getan ist, dann kehrst du zu dir selbst zurück. Du bist unausweichlich. Du lernst dich vor dir selbst zu verneigen. Du lernst das anzuerkennen was Gott gemacht hat. Was ist Heiligkeit anderes als Anerkennung und Verehrung für das was Ich gemacht habe?
Wenn du Anerkennung und Verehrung für das hast was Ich gemacht habe, dann wirst du herausfinden, dass du dich selbst liebst. Unabhängig von jeder momentanen Bedingung, unabhängig davon wie die Oberfläche erscheint, unabhängig davon in was für einer Einschätzung die Welt dich hält, unabhängig davon was du trägst, du wirst der Heiligkeit Ehrehrbietung geben und in ihr weilen.
Das Leben rührt dich damit du still wirst und den Gott in dir erkennst. Für welche andere Absicht könnte das Leben dienen?
Behalte im Sinn, dass das Leben dir dient. Es weiß was es tut. Und du musst wissen, dass du weit jenseits dessen bist was das Leben für dich bereithält. Du bist weit jenseits deiner Gedanken. Du bist weit jenseits deiner größten Visionen. Dies alles zusammen ist nur eine andere Art zu sagen das du nah bei Mir bist. Weit jenseits ist genau hier in deinem Herzen mit Mir.

