Please read the Guidelines that have been chosen to keep this forum soaring high!

HEAVEN #882 Das Licht der Sonne und des Monds

DAS LICHT DER SONNE UND DES MONDES

Die Sonne und der Mond sind immer da. Nicht immer augenscheinlich, aber immer gegenwärtig.

Was sind sie anderes als Energie? Und was bist du anderes als eben das? Energie ist Licht. Ob das Licht augenscheinlich ist oder nicht, es ist gleichwohl Licht. Lichtwellen existieren, und sie sind Partikel von dir. Sie sind alles von dir. Du bist Licht insgesamt.

Die Welt spielt Guckguck-Spiel mit dem Licht. Das ist die Partie der Welt. Was du siehst, ist nur das, was du siehst. Weil über etwas eine Decke liegt, bedeutet nicht, dass es nicht da ist. Es ist eigentlich nicht einmal richtig verborgen, weil du weißt, über ihm liegt eine Decke. Du kannst deinen Finger nicht so richtig drauf legen, aber du weißt, etwas, was sichtbar ist, ist da drunter.

Selbstverständlich kannst du das nicht, denn Finger können das Licht nicht anfassen, weil das Licht auf der Oberfläche schwer fassbar ist. Auf der Oberfläche bleibt dir das Licht einen Schritt voraus. Das muss so sein, denn du jagst es immer.

Du, der du Licht bist - du, der du Mein Licht bist -, aalst dich in ihm. Wende dein Gesicht der Sonne oder dem Mond zu, in welcher Richtung du dich auch soeben befindest, und du wirst dich dem Licht zudrehen. Das Licht, dem du dich zuwendest, wird das Licht sein, das von Mir scheint. Nennt man es nun Sonne oder Mond, Licht von der Art ist das gleiche, was von dir ausströmt. Licht erzeugt Licht, und du strahlst es aus.

Dunkelheit ist Illusion. Licht ist Wahrheit. Du hast es aber andersrum gesehen. Dir wurde es andersrum beigebracht. Du hast gedacht, du habest Licht zu finden. Du hast gedacht, die Sonne in dir müsse entzündet werden. Jedoch scheint die Sonne aus eigenem Antrieb, nicht anders das Licht inwendig in dir.

Du bist alle Sonnen und Monde auf der Erde. Du bist transplantiertes Licht. Du bist wie ein Same, der irgendwo wachsen muss. Auf diesem Samen herumtrampeln oder ihn zudecken ist nicht das geeignete. Es läuft gegen die Lauterkeit des Samens, gehemmt zu werden. Demnach, sobald du Unbehagen spürst, hast du dein Licht vor dir selbst verborgen. Du hast deine Sicht verdunkelt.

Das Licht selbst freilich kann niemals dunkler werden. Man kann es nicht abdrehen. Man kann es nicht zerstören. Man kann es nicht zum Pausieren bringen. Das Licht, was du bist, ist unumgehbar, weil das Licht, was du bist, Mein Licht ist. Mein Licht erhöht, und es ist inwendig in dir erhöht. Ununterdrückbar ist Mein Licht, einerlei wo es ist, und es ist überall.

Öfters bist du der Letzte, der dein eigenes Licht sieht. Aber du hast nichtsdestotrotz flüchtige Blicke von ihm in den Augen Anderer erheischt. Du hast Augen aufleuchten sehen, sobald sie die deinen im Blick haben. Auch sie mögen nicht den Namen davon gekannt haben, was sie gesehen haben, aber sie sahen es gleichwohl, und sie sahen es in dir.

Gelegentlich hast du gedacht, das zustimmende Licht in den Augen Anderer sei nicht für dich bestimmt. Du hast gedacht, Andere sähen etwas Verkehrtes, oder du hast gedacht, sie hätten vielleicht etwas angelächelt, was weiter weg ist. Selbstverständlich, du hast ja gedacht, du seist weit vom Licht entfernt, und, dass es nur irgendwo anders gesehen werden könne. Du hast nicht gedacht, für dich könnte es bestimmt sein. Du hast gedacht, Andere, deren Augen sich aufhellten, als sie dich sahen, seien vielleicht in ihrem eigenen Licht aufgesogen worden, und sie seien auf dich überhaupt nicht in Erwiderung getreten und auf dich nicht eingegangen. Jedenfalls ist es das gleiche Licht, was sie inwendig in sich selbst erspähen können, wie das Licht, was sie in dir ausmachen. Zuallerletzt, was ist der Unterschied zwischen deren Licht und dem deinen? Lediglich eine in der Vorstellung eingenommene Richtungnahme.

Wir können sagen, bis auf den heutigen Tag warst du ein Geheimagent. Jetzt aber ist ein Abzeichen auf dir angebracht, und du bist nicht mehr länger geheim. Das glänzende Abzeichen spiegelt das Herz wieder, was unter dem Zinn schlägt.

Dein Herz schlägt dem Licht des Himmels den Takt.