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HEAVEN #713 Liebe auf Erden wie im Himmel

LIEBE AUF ERDEN WIE IM HIMMEL

Es war einmal, vor nicht allzu langer Zeit, da hattet ihr alles Wissen des Himmels. Das Wissen des Himmels ist Liebe. Und ihr hattet das höchste Wissen, dass ihr Liebe seid, die Gesamtheit von ihr, und dass dies der Himmel war.

Und jetzt, wo ihr euch auf der Erde befindet, erlernt ihr das Wissen der Erde. Das Wissen auf der Erde ist das gleiche Wissen der Liebe, indessen, auf der Erde habt ihr darauf zu kommen. Es ist alles da, ist euch ausgehändigt, alles inwendig in euch enthalten und nachgehalten, doch ihr müsst in dem Sinne dahinter kommen, dass ihr es anzuerkennen habt, und dass ihr stattgebt, zum Licht des Tages herauszukommen. Die Liebe ist nicht anders hier und da. Liebe ist Liebe, nur siehst du sie anders, wenn du denkst, sie sei außerhalb von dir, sodass du sie von weit weg her siehst.

Auf der Erde sehnt ihr euch nach wahrer Liebe, die bei euch anlangt, unterdessen ihr es seid, die die Liebe hinauszustellen haben - dann würdet ihr sie kommen sehen. Was die Liebe angeht, seid ihr zögerlich. Ihr fürchtet, sie sei ein Hurrikan, und ihr fürchtet, sie von der Leine zu lassen.

Ihr denkt, Liebe ist etwas, was passiert, oder etwas, was ihr tut, unterdessen sie das ist, was ihr seid. Wir können sagen, ihr gebt sie, das Geben freilich ist nicht mehr als das Seien in eurer Wahrheit, sodass die Liebe, die ihr seid, in Aktion wahrgenommen werden kann, indes die Liebe selbst überhaupt keine Aktion ist. Sie ist ein Seinszustand. Sie ist dein Seinszustand. Du kannst ihrer nicht verlustig gehen. Aber du kannst sie versteckt halten, vor dir selbst und vor der Welt. Darin warst du recht gut. Würde diese deine Energie in die Offenbarung deiner eingeborenen ungefesselten Liebe hinein laufen, was für eine Revolution wäre das! Die Welt würde in unbefleckter Freude hochschnellen.

Wie kann es sein, dass, unterdessen alles, was du und was all die anderen Seinswesen auf der Erde sind, Liebe ist, diese Liebe verborgen ist, dass sie unenthüllt, maskiert, gesucht, unentgolten, fortgefallen, und so weiter ist? Wie kann dieselbe Liebe, die im Himmel und auf der Erde ist, derart zerfetzt, derart zerzaust, derart verwunden sein, dass sie manchmal sogar als Hass bezeichnet wird? Wie kann das sein, dass du dich von dir selbst wegwendest und in Anderen nach dir selbst schaust? Wie kann es sein, dass du, du, durch den das Blut der Liebe fließt, denkst, du seist blutleer, unterernährt, mangelhaft, zusammenhanglos, unbezeichnet, erniedrigt, abgeleugnet, entzaubert, enteignet, ohne Gewand?

Wie kannst du soweit von der Wahrheit entfernt sein, unterdessen es das Leichteste in der Welt ist, dich selbst als Liebe gegenüber der Welt zu demaskieren? Wovor hat deine Liebe Angst? Dass sie entdeckt wird? Denkst du, es sei ein verweichlichter Akt, der Liebe, die du bist, zuzujubeln und beizustimmen?

Mir scheint es, wenn Ich einen Blick auf den Zustand der Welt werfe, dass es etwas Kühnes wäre, das zu tun. Irgendwie braucht es, in den Zu- und Ausgängen der Welt, Mut, um das schöne Seinswesen zu sein, das du bist. Sogar in der Privatheit deines Herzens braucht es Mut. Es ist ein Wagnis. Es braucht unerschütterliche Ruhe.

Es scheint, du hast in dieser Welt wie ein polternder Held zu werden, um deine Liebe zu verkünden, du hast auf Tische zu springen, du hast über Kronleuchter zu hüpfen, du hast die Wände der Trennung rauf und runter zu laufen. Dein Gegner ist das Elend. Du entbindest es mit der Liebe, denn es ist bloß eine Verkleidung. Demaskiere es. Einzig Liebe ist real. Alles andere ist Simulation. Alles andere ist eine Art Brettspiel, bei dem du mitmachst und das du sooo arg ernst nimmst.

Entflechte dein schlagendes Herz der Liebe. Nimm es heraus. Tische ihm auf. Ängstlich, die Liebe zu sein, die du bist? - - das ist lächerlich. Was Ich sage, muss so sein.