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HEAVEN #623 Gottes Augen

GOTTES AUGEN

Du hast eine Menge zu beklagen im Hinblick wie die Welt gemacht ist. Du hast über die Ungerechtigkeiten und den Schmerz in der Welt geschimpft. Du hast des Menschen Unmenschlichkeit gegenüber dem Menschen die Meinige genannt. Du hast den freien Willen, den Ich euch gegeben habe, abgetan. Und, sollte er fortgenommen sein, was würdet ihr denn sodann herunterspielen?

Und wohin ginge danach eure Energie?

Würdet ihr beklagen, wie Ich dem Unkraut erlaube, euren Garten zu übernehmen? Wieso würde ein guter Gott Unkraut erfinden mögen? Wie konnte das ein gerechter Gott tun?

Und wie steht es um den Staub? Wie sollte ein Gott Staub erschaffen mögen, sodass du die ganze Zeit zu putzen hast, und auch nicht einmal dann in der Lage bist, dem Feind Staub Herr zu werden?

Wie steht es insgesamt um die Körper und um die Pflege, die sie erfordern? Warum müssen sie genährt werden, und warum müssen sie ruhen?

Warum gibt es nicht nur angenehme Emotionen?

Warum kann das Empfinden der Berührung nur für etwas Freundliches sein und nicht den Schmerz mit einschließen? Warum schuf Gott nicht nur angenehme Geschmacke und Gerüche? Warum gibt es grobe Klänge und nicht nur süße? Und weswegen gibt es nicht nur allerschönste Anblicke zum Betrachten? Was tat Gott, als Er dieses Universum erschuf?

Und Ungeziefer. Was für ein Gott wollte Mücken erschaffen, damit sie brummen und beißen? Und so weiter.

Beginnst du zu sehen, dass du dich auf das, was du nicht magst, ebenso sehr oder mehr konzentriert hast, als auf das, was du gerne hast oder gerne haben würdest, falls dir bloß ein anderes Universum übermittelt worden wäre?

Anstatt zu denken, wie missgestalt die Welt ist, denke im selben Maße daran, was sie recht macht. Steuere deine Aufmerksamkeit in eine andere Richtung. Du hast das zu tun. Du hast allzu lange in dem gleichen Topf der Gedanken herumgerührt.

Was ist klüger - betrauern, was ist, oder, mit ihm vorwärtskommen? Was ist klüger - Klagen ausgeben, oder, sich über das freuen, was dir Hand und Fuß hat?

Ist es möglich, dass du den Bogen mit deinen Klagen überspannt hast? So, als ob dich Beklagen wertvoller macht? So, als ob das Hinweisen auf das, was bei der Schöpfung falsch läuft, gescheiter ist, als das Gute zu bemerken?

Ich befürchte, du nimmst das Gute für gewährt. Es war dein Anteil, aber irgendwie gab dir Gott nicht genug. Deiner Ansicht nach machte Ich Fehler, und dafür kannst du Mir nicht vergeben. Ich denke, du möchtest, dass Ich es noch einmal mache. Du möchtest, dass Ich es rückgängig mache, und dann möchtest du, dass Ich es wieder mache, nur dieses Mal besser. Du sähest es gerne, wenn Ich das Universum noch einmal fertige und gemäß deinen Spezifikationen in Ordnung bringe.

Also, vielleicht möchtest du heute beginnen, aufzulisten, was bei der Welt recht so ist. Gibt es nicht etwas, was du liebst?

Vielleicht wirst du Stück für Stück sehen, dass dir eine große Chance gegeben worden ist. Genau so, wie alles ist, hast du viel, um zu wählen. Wähle insbesondere, was oder wem du deine Aufmerksamkeit schenkst, denn du bist ein Motivator der Welt. Du kannst sie auseinanderreißen, oder du kannst sie zusammenfügen. Du kannst Herzen versammeln, oder du kannst sie verhehlen.

Und wie steht es mit deinem eigenen Herzen? Wie gut bist du mit ihm umgegangen? Und was tust du jetzt gerade mit ihm? Was für eine Gütigkeit wirst du heute ausrichten, um dein Herz zu erleichtern?

Fehler finden lindert dein Herz nicht. Finde irgendwo einen Segen, und halte ihn in deinem Herzen hoch.

Die Welt hat einen größeren Maßstab, als du dachtest, und du befindest dich in einer umfassenderen Größenordnung, als du dachtest. Hebe dich heute höher. Sieh weiter. Komme näher zu Mir, und du wirst weiter sehen. Sieh Meine Augen. Sieh, was Ich sehe. Komme, schaue aus Meinen Augen heraus und erkenne die Liebe, die sie ausgießen.