HEAVEN #608 Größere Felder
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Hege ein wenig Glauben daran, was Ich sage. Nur ein wenig wird dich recht weit tragen. Beachte das, was du hier annehmen kannst. Schau auf keinen Wortwechsel. Was kannst du bei einem Wortwechsel mit Mir erzielen? Meinst du wirklich, du weißt mehr als Ich?
Als im Unterricht Algebra dran war, hast du akzeptiert, dass es etwas gab, was du zu lernen hattest. Du hast akzeptiert, dass du nicht alles wusstest. Wenn es allerdings darauf hinausläuft, was Ich dir über die Erhabenheit der Schöpfung sage, bist du wie der Zweijährige, der automatisch Nein sagt. Er sieht sich als den Gebieter der Welt und ihrer Himmel. Er gibt Verkündigungen und Beschuldigungen aus. So wie er sich mit seinem Vater duelliert, so duellierst du dich mit Mir.
Aber Ich duelliere Mich nicht mit dir. Ich spiele kein Spiel. Ich beweise keinen Punkt. Ich spreche die Wahrheit. Ich kann sie nicht für dich hören. Du musst sie selbst hören. Richte deine Energie auf etwas anderes als auf eine Debatte mit Mir. Weder bin Ich ein Gegner, noch bist du Mir ein Gegner, einerlei was Sache deines Aufhebens und Aufschäumens ist. Wir sind Liebe. Was sonst ist da dran?
Mache dir nichts daraus, zu versuchen, das zu verstehen, was Ich sage. Verstehe Mich. Verstehe Meinen Platz in deinem Leben. Nimm Meine Freundschaft an. Ich erläutere Meine Grundsätze nicht für irgendeinen, außer für dich, und für nichts außer für dich. Ich rede nicht, damit Ich Mich selbst höre. Ich gebe dir mit Meinen Worten Auftrieb. Ich ziehe dich hoch. Ich sage dir, was es dir in Meinem Herzen zu sagen gilt, sodass du in deinem Leben die Gunst finden wirst.
Du brauchst keine Lektionen darin, das Gnadenlose zu finden. Darin bist du bereits gut.
Ich möchte dich dehnen. Ich möchte nicht, dass du der gleiche Trostlose bleibst. Du wirst aus deinem Nest herauskommen und zur Sonne erwachen. Du wirst eine andere Weise singen. Du hast deine Refrains auszutauschen. Nun singst du ein neues Lied, und Ich lehre es dich.
Dein Intellekt ist ermattet. Er fällt dich selbst an. Er kreuzt und windet sich und bindet sich selbst auf. Der Intellekt ist eine Spinne, die sich in ihrem eigenen Netz verfangen hat. Lasse deinen Intellekt eine Weile ausruhen, und lasse ihn sich in dein Herz zurücklehnen.
Dein Herz kennt kein Sich-Auseinandersetzen. Dein Herz ist mit der Liebe vertraut. Das ist sein natürlicher Zustand.
Weil das Leben nicht immer deinem Geheiß folgt oder sich so fügt, wie du es meinst, nimm das nicht als Vorwand, um dein Herz mit Verurteilung zu beschweren. Belasse dein Herz sich selbst. Es ist durchaus Meiner gewahr. Es ist nicht dein Herz, das Mich kritisiert. Wieso sollte es das? Dein Herz kennt Mich sehr gut.
Du bist Mein Erzeugnis. Du bist Meine Saat. Du bist nicht dafür bestimmt, Mein Anschuldiger zu sein. Es ist nicht dein Platz, den Geknechteten zu verteidigen, wenn es sich auf Mich beläuft.
Das Ego fächelt sich mittels dem Erörtern selbst zu. Du bist bemüht, Meine Aufmerksamkeit durch Auseinandersetzung zu erheischen. Du hast sie bereits. Sie heißt Liebe.
Du magst denken, du möchtest bei Mir das letzte Wort haben, doch das hast du nicht. Du weißt, ohne Mich bist du unzulänglich – so, als könntest du wahrhaftig jemals ohne Mich sein. Ja, es ist so, durchwegs streitest du dich mit deinen Unterfangungen.
Falls du Wahrheit suchst, lasse sie herein. Gib ihr die Erlaubnis. Starte von der Prämisse, dass das, was Ich sage, wahr ist. Ziehe diese Gewissheit zum wenigsten als eine Möglichkeit in Betracht. Ich biete dir den Himmel, und du redest herum. Wieso solltest du das tun? Sei verärgert. Schaue hoch.
Erhebe dich zu deiner wahren Statur. Du bist nicht Kleinheit. Du bist Größe. Debattiere solche Dinge nicht mit Mir. Haben Wir Zeit für Wortwechsel? Mir scheint es , Wir haben für die Welt eine Menge zu tun. Alle deine Erörterungen sind schlicht an einer Stelle verharrende Aktionen, und Wir gehen zu größeren Gefilden voran. Lege dein Schwert nieder, und komme und reise mit Mir. Hast du nicht genug gesehen, wie es die Welt macht? Komm, lasse Mich dir den Himmel zeigen.

