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HEAVEN #591 Ich spreche deinen Namen

ICH SPRECHE DEINEN NAMEN

Du brauchst nicht an Mich zu glauben. Nichts geht verschollen, wenn du nicht an Mich glaubst. Glauben ist keine große Sache. Mit Mir aus erster Hand vertraut sein ist eine andere Geschichte, aber es ist nicht nötig, an Mich zu glauben, um Mich zu kennen.

Aber du hast es nötig, mehr an dich selbst zu glauben. Du bekämpfst dich selbst, sobald du Meine schiere Existenz bekämpfst. Du quälst dich selbst, oder du stößt dich weg. Du hetzt über Mich auf, oder du ignorierst Meinen Ort in deinem Herzen insgesamt. Das ist dein innerer Krieg, oder dein Waffenstillstand, oder deine Fahnenflucht.

Ich bin der gleiche, wie Ich immer war. Einerlei, wie sehr du Mich zu beweisen oder zu widerlegen nötig hast, Ich bin bei dir einfach der gleiche. Und Ich rede dir zum Vorangehen immer gut zu.

Vor dir ist, wo Ich bin. Ich bin an allen Seiten von dir, innen und außen mit eingeschlossen, aber du wirst Mich vor dir finden. Zwischen Uns gibt es kein Glas. Nicht einmal einen Spiegel, obschon Wir dieses Bild eine Menge einsetzen, dieses Bild, dass du in einen Spiegel blickst, aber das ist bloß ein „Als ob“, denn die Wahrheit lautet: Ich bin unmittelbar vor dir. Zwischen Uns ist nichts.

Es ist nicht genau so, dass du Mein Auge zu erhaschen hast, denn Ich schaue immerfort in die deinen. Du hast schlicht zu sehen, was vor dir ist.

Es gibt keinen einzigen unter euch, der kein Sucher ist. Gestehe dir das zu oder auch nicht, du suchst ganz entschieden mehr, als du dir gegenwärtig eingestehst. Alle deine Bemühen, Mich zu widerlegen, sind Bemühen, Mich zu beweisen. Sogar deine Enttäuschung von Mir besagt, dass du dich nach Mir sehnst.

Sogar dein Erwachen ist nichts mehr als sehen, was immerzu vor dir war. Es ist nichts Neues. Du hast einfach gedacht, du wärest irgendwo sonst, nicht dort, wo du dich jetzt siehst.

Was hat sich verwandelt? Du bist am gleichen Fleck, aber etwas in dir hat sich gerührt. Du hast dich selbst zu etwas inwendig in dir geöffnet. Du hast dich selbst abgewartet.

Du denkst vielleicht, Ich sei es nicht wert, Gott zu sein, indes bist du es, den du unwert findest, Meine Existenz in Kenntnis zu bringen. Sogar dann, wenn du vielleicht meinst, du seist mächtiger als Ich und wissest es besser als Ich, hast du dich selbst von einem Teil deiner selbst abgeschnitten. Du hast etwas Wundervolles einfach außerhalb deiner offensichtlichen Reichweite gestellt, so, als könnte es da nicht sein, oder als wäre es schier töricht, da zu sein. Du wirst dich womöglich zwangsweise anführen, doch ist dir dein Bestimmungsort nichtsdestotrotz entschwunden. Du rennst auf die Spitze eines Hügels, doch was dann? Wohin gehst du von hieraus?

Ob du dir Mich eingestehst oder nicht, all deine Kraft kommt von Mir. Gar auch all deine Kraft, an deinem Mich Bekämpfen festzuhalten, kommt von Mir.

Ich habe dich fest in Meinem Gewahrsein. Ich habe dich direkt in Meiner Sicht. Was Ich wohl nicht haben mag, das ist dein Gewahrsein von Mir.

Ich biete dir alles, und du ziehst es vor, es nicht anzunehmen.

Ich missfiel dir ein ums andere Mal, und jetzt möchtest du nichts mehr mit mir zu tun haben. Du hast Mich aus deiner Liste gestrichen. Und dennoch steuerst du auf Mich zu. Dein Name ist direkt hier auf Meinen Lippen, und Ich spreche ihn immer und immer wieder.

Du hast Mich nie enttäuscht, denn Ich kenne dein Herz mehr als du. Du bist der Hosenmatz, der von zuhause weglaufen möchte, doch was du eigentlich möchtest, ist, mehr geliebt zu werden, als du es deinem Empfinden nach wirst. Du hast etwas als Nicht-Liebe falsch aufgefasst, und du protestierst. Du bist wütend auf Mich, dass Ich eine Welt geschaffen habe, die du mangelhaft findest.

Möchtest du stattdessen Mir helfen, sie zu beleuchten?