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HEAVEN #576 Der perfekte Ort, um den Anfang zu nehmen

DER PERFEKTE ORT, UM DEN ANFANG ZU NEHMEN

Dein Leben ist ein Angelausflug. Du stellst irgendwo deine Angel auf. Du wirfst sie aus. Du wartest nicht auf den perfekten Ort. Du gehst direkt auf das Angeln los. Das anders auszudrücken, wäre, du vertraust darauf, dass es dort, wo du deine Leine auswirfst, gut ist. Wieso sollte es das nicht? Da bist du, und das Wasser ist da, deine Leine, die Fische, eine Bank, um darauf zu sitzen, und ein Gott, der dich liebt, sie sind da.

Im relativen Leben nimmst du Punkte von Zeit und Raum wahr, und öfters lässt du die Zeit vor sich selbst hergehen, während du hinten bleibst und auf eine bessere Gelegenheit wartest. Die Gelegenheit ist jetzt.

Du kannst nur dort beginnen, wo du dich selbst befindest. Du kannst nicht kräftig die Welt umarrangieren, damit sie dir passt. Du kannst nicht den perfekten Moment abwarten. Die Daumenregel lautet: Jetzt beginnen. Wo immer du sitzt oder stehst, dort beginnt dein Leben jetzt.

Der Hinblick darauf scheint etwas Seltsames, dass du dich öfters, wenn nicht gar immer, nach einem anderen Ausgangspunkt umschautest, nach einem, den du als besser erachtest. Indes ist dieser Moment, in dem du dich soeben befindest, dein Abhebepunkt. Er ist gut genug. Du erhebst dich höher, von dort wo du bist. Du wartest nicht darauf höher zu sein, bevor du abhebst.

Dieser Augenblick ist der Augenblick deiner Anbahnung zu einem höheren Ort. Es ist nicht von Belang, von welcher Etage aus du startest. Du kommst höher. Du fährst den Aufzug des Lebens höher, immer höher.

An dieser Stelle in der Zeit und im Raum kannst du genauso wie zu jedem anderen Zeitpunkt deine Handschellen abnehmen. In deinem Zeitkonzept wartet die Zeit nicht auf dich, aber du hast auf sie gewartet. Dies ist allerdings der Moment, wann die Stunde schlägt.

Das Leben passiert dir nicht einfach. Du widerfährst auch ihm.

Wenn du im Leben haltlos bist, kannst du mit Paddeln anfangen. Du brauchst nicht darauf zu warten, dass du gerettet wirst. Vielleicht bist du vorgesehen, derjenige zu sein, der einen Anderen rettet. Beginne zu paddeln.

Vielleicht nimmst du Drogen, auf Rezept oder sonstwie, um deine Sinne stumpf zu machen, um in einem stillen Strom ohne Bewegung zu strömen, so, als sollte es der Zweck des Lebens sein, ihm zu entkommen. Die ganze Zeit solltest du schwimmen, und du hieltst deine Arme an der Seite fest. Beginne jetzt zu schwimmen.

Christus sagte dem Mann auf dem Krankenlager, sich zu erheben, und Ich sage dir das gleiche. Ich sage dir, dir ist es möglich, dich zu erheben. Ich sage dir, dass du allzu lange damit gewartet hast.

Dieser Augenblick wird dich tragen. Dieser Augenblick. Erhebe dich, um ihm zu begegnen. Bewillkommne ihn, denn er ist dein.

Die Wahrheit heißt, du schwimmst im Göttlichen. Göttlich ist dein Milieu. Nichts sonst ist es. Deswegen fühlst du dich wie ein Fisch außerhalb des Wassers. Du hast das Wasser vergessen und dachtest, du befändest dich auf trockenem Land, und deswegen hast du dich abgequält.

Du schwebst zum Göttlichen empor. Du tanzt auf ihm. Dies, all dies, ist bloß ein Boot auf dem Strom des Göttlichen. Alle sind in diesem Wasser, und alle können ihren Blick ein wenig drehen und die goldene Sonne sehen, die ihr goldenes Licht wirft. Sie scheint auf dich.

Stelle dir vor, da ist ein Scheinwerfer voll goldenen Lichts auf dich gerichtet. Du kannst nicht aus ihm herauslaufen, weil er dir überallhin folgt. Und das ist die Wahrheit. Du bist von diesem goldenen Licht umgeben und trägst es leicht. Dort bist du. Einerlei, wie du es dir erscheinen lässt, dort steigst du ab, und nach dorthin begibst du dich auf die Reise. Von goldenem Licht zu goldenem Licht. Dort bist du, demnach beginne heute, heute in diesem Moment des goldenen Lichts, dein Leben.