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HEAVEN #557 In das Licht

IN DAS LICHT

Worum geht es bei der Redeweise: „Dunkelheit kommt vor der Dämmerung ...?“ Dunkelheit hat mit ihr nichts zu tun. Die Dämmerung dämmert. Die Sonne erscheint. Du brauchst keine Dunkelheit. Dunkelheit ist bloß du am Schlafen. Die Illusion der Dunkelheit veranlasst nicht die Dämmerung. Dunkelheit ist kein Instrument von ihr. Glaube nicht so sehr an die Dunkelheit. Komme ins Licht.

Du bedarfst keiner Dunkelheit. Lasse diesen Gedanken los. Lasse dein Bild von der Dunkelheit los, als eine Botschaft an dich, dass das Gute auf seinem Weg ist. Es stimmt, das Gute ist auf seinem Weg, doch Dunkelheit ist nicht notwendig. Einzig das Licht ist notwendig. Habe vierundzwanzig Stunden Licht. Habe eine Woche voll Licht. Habe einen Monat des Lichts. Habe ein Jahr des Lichts. Habe ein Leben voller Licht. Fortwährendes Licht ist keine Überraschung oder kein Wunder, unterdessen Licht alles ist, was es von vorneherein gibt.

Du machst aus der Dunkelheit viel. Du musst sie überhaupt nicht haben. Nur deine Interpretation der Lebensvorkommnisse besagt, dass etwas dunkel ist. Deine Interpretation besagt, dass der Tod dunkel ist, dass Enttäuschung dunkel ist, und so weiter. Werde die Auffassung los, dass du überhaupt Dunkelheit zu erfahren hast. Du brauchst in deinem Leben Dunkelheit nicht unterzubringen.

Du weißt in Wirklichkeit bereits, dass Dunkelheit deine schrullige Stimmung ist. Sie gehört dir nicht zu. Sie ist etwas, was du hinzutust. Sie ist ein Extra-Koffer, den du mit dir führst. Du hast ihn nicht mitzunehmen, und du hast ihn nicht zu öffnen.

Du hast an den Wert der Dunkelheit geglaubt. Du hast geglaubt, dass du in dem einen oder anderen Ausmaß zu leiden hast. Aber du hast gar nicht zu leiden.

Wer sagt, du hättest zu leiden, außer du selbst? Oh, die Welt vielleicht auch. Der Tod von geliebten Angehörigen wird passieren, und du glaubst, ein Reiter des Leidens müsse mit ihm daherkommen. Doch wieso muss das sein? Was gewinnst du dabei? Du musst denken, du gewinnest dabei etwas, anderenfalls würdest du ihn nicht wertschätzen. Natürlich würdest du an einen Gewinn nicht glauben, sofern du nicht an Verlust glaubtest.

Wo steht es geschrieben, dass du trauern musst? Wo steht geschrieben, dass du weinen musst? Es steht geschrieben, dass du ernten wirst. Vielleicht hast du das fehlverstanden.

Als Ich das Universum erschuf, setzte Ich keinen Tag des Trauerns oder des Bedauerns oder der Traurigkeit an. Ich sah einen Tag für die Ruhe vor, und Ich segnete alle Tage, die Ich erschaffen hatte. Und Ich segne alle Tage deines Lebens.

Ich erschuf kein Dunkel. Ich erschuf Licht. Und Ich sah, es war gut.

Du gewährst es der Dunkelheit, dich mehr zu betäuben als das Licht. Segne das Licht mehr, und du wirst mehr Licht haben. Licht, das Ich dir vermache. Ich gebe dir nicht Dunkelheit. Ich sagte dir nicht, gegenüber dem Licht die Augen zu schließen.

Sogar in der sogenannten Dunkelheit kannst du dich selbst anleuchten.

So wie du alle segnest, die in dein Leben kommen, so segne alle Vorkommnisse. Segnen meint, sie los lassen. Segnen hält nicht an sich fest. Segnen ist wie ein Auf Wiedersehen Winken der Hand, oder wie das Hallo Winken einer Hand. Oder wie ein Kuss. Ob es nun ein Hallo-Kuss oder ein Auf Wiedersehen-Kuss ist, ist hier nicht die Sache.

Alles Willkommen-Heißen ist ein Winken. Du bewillkommnest etwas, was zu dir kommt, und dann winkst du das nächste herbei. Du hältst dich an nichts fest. Licht und Liebe können nicht gehalten werden. Desgleichen Dunkelheit nicht, und du brauchst das nicht. Wie schwierig ist doch die Mühe, an der Dunkelheit festzuhalten!

Dunkelheit ist kein Vorläufer für etwas, außer für sich selbst. Das Licht ist immerfort da. Bloß, du hast weggeschaut, und du nennst dein Wegschauen Dunkelheit. Schaue nicht mehr weiter weg. Die Dämmerung ist da.