HEAVEN #520 Die Sonne und die Sterne
DIE SONNE UND DIE STERNE
Merkst du, wie Sterne zu blinken scheinen? Sterne strahlen immer gleich, aber ihr Licht scheint zu blinken. Weil sie blinken, denkst du nicht weniger an die Sterne.
Die Sonne blinkt nicht. Ihr Licht strömt in vielen Strahlen hervor.
Du weißt bereits, dass alle Sterne Sonnen sind.
Und auch dann, wenn du die Sonne der Erde in der Nacht nicht siehst, weißt du trotzdem, sie ist da. Sie ist nirgendwo hingegangen. Sie nimmt immer noch in den Himmeln oben ihren rechtmäßigen Platz ein.
Ich vergleiche dich mit den blinkenden Sternen und der hellen Sonne. Du bist nicht anders. Manchmal scheinst du, und manchmal ist dein Scheinen durch etwas anderes verdeckt. Und manchmal bist du ein blinkender Stern, der an und aus zu gehen scheint.
Aber dein Licht ist nie reduziert. Es ist nie weniger. Auch dann, wenn du eine Sonne bist, die von einem Schatten bedeckt ist, ist dein Licht immer noch am Scheinen.
Es steht dir gut an, dein eigenes Licht zu kennen. Sobald du das, was du wahrhaft bist, kennst, dann, ja dann kannst du vielleicht die Entscheidung treffen, es öfters oder kühner heraus zu scheinen.
Obschon jeder für seine eigene Sicht verantwortlich ist, bist du gelegentlich für die Wahrnehmung eines Anderen von dir verantwortlich. Welche Seite deines Gesichts hast du hergezeigt? Vielleicht hast du das pulsierende Licht von dir verborgen gehalten, so gut verborgen gehalten, dass du es nicht gesehen hast. Sofern das der Fall ist, scheint es trotzdem.
Dein Licht hat nicht mit Unterbrechungen zu sein. Es muss nicht sicher geschützt oder gehortet sein. Kein Tropfen der Liebe oder kein Strahl des Lichts ist vergeudet. Und für dein Licht und deine Liebe gibt es kein Ende. Sie füllen sich selbst wieder auf. Je mehr sie zum Einsatz kommen, desto mehr ist da. Du kannst nur vorne zum Vorschein kommen.
Spritze deine Liebe freigebig herum. Du musst ihretwegen nicht irgendwo hingehen. Du läufst nie aus. Sieh Liebe als die Luft an, die du atmest, und verströme sie.
Du stehst mit allem auf der Erde in regem Verkehr.
Du bist ein interaktives Wesen.
Wenn du still bist, bist du immer noch im Verkehr.
Eben das meint: nie alleine sein.
Du fandst die Welt.
Du bist ihr Begründer.
Sie fand nicht dich.
Du fandst sie.
Du kamst über sie.
Du bist ein Anheurer.
Dein Licht ist unversehrt.
Enthülle es.
Es ist wahr, der Erde bist du ein Besucher. Und dennoch befandst du, darin herum zu wandern, somit ist sie die deine. Sie ist unwiderruflich die eure, auch dann, während ihr sie nur für eine kurze Zeit aufgesucht habt. Sie ist immer noch der Ort, wo ihr eure Flagge aufstellt. Lasst eine kleine Spur des Lichts hinter euch.
Du bist ein Besucher auf der Erde, weil du ein dauernder Bewohner des Himmels bist. Der Himmel ist deine wahre Heimat. Du weißt bereits darum. Und es kommt nichts dem Land oder dem Himmel gleich, wo du herkommst. Der Himmel ist es, woher du kommst und wohin du zurückkehrst. Du hast immer deine Staatsbürgerschaft behalten. Deine Füße sind auf der Erde. Dein Herz ist im Himmel. Und du kannst der Erde den Himmel pur mittels deines Lichts wieder in Stand setzen.
Das Licht, welches du zu geben hast, kommt aus deinem Herzen. Licht kommt von dorther, wo der Himmel ist, weil Ich es dir gab. Ich gab es dir vom Himmel, wo Ich immer bin. Auf der Erde bin Ich im Himmel, und demnach bist du es. Dein Anspruch auf den Himmel besteht in deinem Herzen. Licht ist Licht, aber dein Licht ist wie kein anderes, und deswegen musst du es scheinen.
Und sobald alle das ihre scheinen, wird die Welt erleuchtet sein. Sonne und Sterne werden auf der Erde sein, weil ihr sie dort offenlegtet.

