HEAVEN # 4957 Leben ist wie eine Ehe
LEBEN IST WIE EINE EHE
Gott redete …
Worüber du dir auch Sorgen machst, einerlei wie ernst die Dinge sind - du sorgst dich um nichts. Sorge rührt den Pott um. Lege den Deckel wieder drauf. Die Suppe wird kochen ohne ein geflissentliches Maß an Aufmerksamkeit von deiner Seite. Ich trage dir nicht an, zu vergessen, was in deinem Leben vor sich geht. Ich sage, es - auch nicht einen Tag lang - zum Hauptzweck deines Lebens zu erheben.
Falls es etwas gibt, was du jetzt im Augenblick tun kannst, eine Rechnung bezahlen zum Beispiel, dann tue das. Nichtsdestotrotz haben unbezahlte Rechnungen nicht dein Leben aufzubrauchen.
Wenn du dein Leben mit dir Sorgen Machen zubringst, wirfst du es sozusagen vor die Wölfe.
Tue heute, was du tun kannst, und richte alsbald deine Beachtung auf etwas anderes. Sollte Ich dich je zur Gänze in Sorgen vertieft sehen mögen? Wo habe Ich das je gesagt, dass dir Sorgen machen förderlich für dich sei? Ich würde dir niemals vorschlagen, dir den Kopf mit Sorgen zu zerbrechen. Ich würde dir niemals zu verstehen geben, dich in eine Geistesverfassung hinein zu verschaffen, die von Sorgen aufgezehrt ist.
Sofern ihr euch an einem selbstgefertigten Schmutzfleck befindet, macht die Sache nicht noch einmal. Geliebte, ihr könnt die Welt nicht um euren kleinen Finger wickeln. Entflechtet sie eine Zeitlang. Egal wo ihr die Welt in euren Gedanken stehen lasst, ihr vermögt auf sie zurückzukommen. Lasst von Besorgnis ab. Ihr werdet mit dem Sorgen allzu gut bekannt sein. Lasst nicht Sorgen die Hauptsäule eures Lebens sein.
Wenn ihr eine Kuh wärt, die zu grasen hätte, und ihr hättet das ganze Grün auf der einen Weide abgegrast, würdet ihr zu einer anderen Weide gehen, wo es frisches Gras gibt. Während geliebte Kühe auf jemanden zu warten haben, der für sie das Gatter zu einer neuen Weide öffnet, habt ihr nicht zu warten. Ihr habt auf niemanden zu warten, außer auf euch selbst, um euch aus der Sorgen-Weide herauszuschaffen.
Sagt nicht, dass ihr nicht anders könnt als euch zu sorgen. Ebenso wenig sage Ich, dass ihr imstande seid, Sorgen mir nichts, dir nichts wegzuschnipsen, hinwiederum berede Ich mit euch, dass ihr euch in eine andere Richtung weisen könnt. Ihr könnt zum wenigsten denken, dass eine neue Denkader eine bessere Idee darstellt, als euch, bis hin zu Verstörtheit, Sorgen zu machen.
Reden Wir vielleicht davon, das Leben nicht dermaßen ernst zu nehmen? Ist das Unsere Thematik? Ist es das, worum Ich euch bitte?
Mit Sicherheit habt ihr euch nicht heimlich mit der Besorgnis davonzumachen. Ihr habt nicht mit ihr wegzurennen. Lasst die Besorgnis sich eine Weile sich selber annehmen. Beunruhigung hat nicht deine Teilhabe nötig. Mache dir keine Sorgen. Die Besorgnis wird dich nicht vergessen. Sie wurde darin geübt, zurückzukehren. Darin ist sie gut. Du bist ja nicht gut im Loslassen.
Am Ruder deines Lebens ohne Besorgnis leben bedeutet nicht, du seist ein Taugenichts. Es bedeutet einfach, du hast kein Gewicht um den Hals. Ihr würdet keine Sorgen-Perlen tragen. Ihr würdet nicht die gleichen Gedanken aber und abermals, mal so, dann mal so, durchgehen. Euer Leben würde nicht um Sorgen kreisen.
Geliebte, wo sind eure Sorgen von weiland hin?
Ihr seid durch viele Dinge im Leben gegangen, und ihr habt es durchgeschafft. Ihr seht das Leben als gute Zeiten und schlimme Zeiten, als leichte oder als schwere Zeiten, als hoch und runter, als vor und zurück. Meint ihr, ihr könnt das Leben mit anderen Gedanken versehen? Könnt ihr euch das Leben mehr wie eine gerade Linie denken, eine Linie ohne Gegensätze, ohne im Wartestand auf Schlaglöcher? Das Leben ist nichts mehr als das Leben! Ich denke, ihr könnt dem Leben nachkommen, so wie es kommt, und es nehmen, wie es kommt, es weder schieben noch ziehen, es schlicht aufgreifen, wie es eintrifft, ihm auf halbem Wege entgegengehen, gut, so ähnlich wie in einer Ehe, wo ihr euch einander besser kennen lernt, während ihr gemeinsam eurer Wege geht, und wo die Dinge alles in allem recht auskommen.

