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HEAVEN # 4950 Einem anderen Trommler zuhören

EINEM ANDEREN TROMMLER ZUHÖREN

Gott redete …

Tralala. Alles ist gut. Egal was dich behelligt, es befindet sich auf dem Weg hinaus nach draußen. Jeglicher Aufruhr in dir hat seinen Abgang. Jede Angst in dir macht sich davon. Tumult und Angst winken dir jetzt Tschüs. Was immer deine bevorzugten Bezeichnungen für jene mühseligen Gedanken sein mögen, sie möchten zum wenigsten noch ein Mal deine Aufmerksamkeit, bevor sie im Sonnenuntergang verblassen. Sie wissen, das Klima ist ihnen nicht mehr länger zuträglich.

Turbulenzen, Angst, Sorgen, Kummer, Trauma, Verzweiflung und andere derartige Phantome sind deine Lehrer gewesen. Sie haben dir klar gemacht, was du nicht möchtest. Du bist nicht angelegt, zu einem Anhang jener vorüberziehenden Masse zu geraten. Du hast sie allesamt nicht nötig. Du bedarfst ihrer fürwahr nicht, nicht, um dir unter die Nase reiben zu lassen, wann du dich in einer unbehaglichen Lage befindest. Da ist die unangenehme Lage, und da sind deine auskundschaftenden Gedanken. Du brauchst ihnen bei allem, was sie dir zu sagen haben, nicht zuzuhören. Du brauchst sie gar nicht. Sie sind diejenigen, die Salz auf deine Wunden streuen. Sie sind deine Dramatik-Lehrende.

Sie tun dies mit Sicherheit nicht in deinem Namen, du wirst ihnen indes so eine Art Anhänglichkeit an sie zugesagt haben, so, als wärest du ihnen gegenüber verpflichtet, so, als wären sie für dein Sein unerlässlich, als wären sie deine Gäste, zu denen du gastfreundlich zu sein hast. Sie sind nicht notwendig. Es stimmt, dir ist es merklich klar, dass du am Leben bist, sobald du dich derartigen Kräften unterworfen spürst, selbst während du Mich im Hintergrund vernimmst, wie Ich dir zu verstehen gebe, deine Lage sei nicht etwas, was auf dich übergreife. Sie ist etwas, was du beförderst. Es gereicht dir zu keinem Vorteil, das zu kultivieren, was dir ein Hemmnis ist. Es seid ihr, Geliebte, die ihr euch zur Verstörtheit treibt. Es bist du, der wahrnimmt, so wie du wahrnimmst, und es bist du, der auf der Grundlage dessen, was du erkennst und wahrnimmst, handelt.

Turbulenzen und alldies sind eure Anfeuerer gewesen, allemal sind sie nicht ihr, und sie sind nicht eure Meister. Ihr seid ihr. Wenn ihr nicht wollt, was sie euch unterbreiten, schüttelt mit dem Kopf ein Nein und sagt dem Frieden zu.

Sofern du denn bei jemandem eine Mitfahrgelegenheit haben möchtest, dann trampe mit Engeln, die es, sozusagen, nicht darauf absehen, dich zerfetzt, dich am Weinen, dich zunichte gemacht unter den Augen zu haben. Engel wollen dich höher heben. Sie sind Schrittmacher. Anstatt zu raunzen und zu stöhnen, habe Umgang mit den Engeln, denn Engel sind bei weitem fester gegründet als du, während du dich in einem Leidenszustand oder in einem Zustand, dich vor Leiden zu fürchten, aufhältst.

Du rennst in den Wäldern ungerne in die Arme eines riesigen Bären. Du würdest ihm gerne aus dem Weg gehen. Du würdest dich nicht einem Bienenschwarm darbieten, die drauf und dran sind zu stechen. Du würdest in die andere Richtung laufen, indessen siehst du auf Beklemmung und andere besorgniserregende Gedanken, als wollten sie dich umsorgen und dich durch alles tragen, was du durchläufst. Was denn sonst sind Bangigkeit und Befürchtung anderes als besorgniserregende Gedanken?

Gib zu, dass du dir falsche Freunde aussuchst, sobald du dich für Unruhe und all ihre Verwandten entschließt. Hast du wirklich gedacht, du habest keine Wahl? Du triffst Minute für Minute eine Wahl. Ganz gewiss hast du die Wahl, auf wessen Schulter du deinen Kopf legen möchtest. Du kannst dich für die wilden Bienen entscheiden, oder du kannst Zuversicht wählen. Du kannst dir deine eigenen Gedanken aussuchen. Die wilden Bienen an Gedanken, die du beharrlich um dich herum belässt, sie kannst du ausbooten, und recht gut vermagst du ohne sie auszukommen. Die Gedankenbienen können das spitzkriegen und den Beschluss fassen, nicht mehr länger um dich herum zu hängen und sich nach grüneren Feldern umzusehen, um darin zu grasen.

Gesellt euch zu Mir, Geliebte. Eine Blütezeit ist am Nahen. Ihr werdet jauchzen, denn Kummer und Weh nehmen ihren Abgang. Ihr stellt den Jammer von eurer Präsenz frei. Geliebte Angehörige werden sich dem Körper nach immer noch verabschieden, und ihr werdet sie nach wie vor gerne hier auf der Erde zurückhaben mögen, die eifrigen Gedankenbienen werden freilich bei euch keine guten Aussichten mehr haben, denn ihr werdet auf einen anderen Trommelspieler hören.