HEAVEN # 4938 Verblüffende Entdeckung
VERBLÜFFENDE ENTDECKUNG
Gott redete …
Schauen Wir mal. Worüber sollen Wir reden? Lasst Uns über dich reden. Ich rede gerne über dich. Redest du gerne über Mich? Versuche es einmal damit. Schau dir das Glühen an, das dich überkommt. Deine Hinsicht auf Mich ist Dynamit. Du möchtest den Weg zum Himmel finden? Rede über Mich mit gleichgestimmten Seelen.
Ich bin eine Staunenswerte Entdeckung, würdest du das nicht sagen? Du fragst dich, wie eine gewöhnliche Seele wie du darauf zu kommen scheint, du könnest hinreichend viel ausfindig machen, was über Mich zu sagen ist. Natürlich kannst du das. In Wahrheit hast du endlose Gedanken über Mich. Wir sind in Ewigkeit zusammen gewesen seit der Erfindung der Zeit und dem Auspolstern von Raum. In weltlichen Begriffen ist das eine sehr lange Zeit. Du kennst Mich gut. Du weißt alles über Mich, dennoch bist du dir nicht gewiss, dennoch wirst du überrascht sein. Lockert eure Lippen, Geliebte. Hebt an, über Mich zu reden, und ihr werdet vernehmen, was ihr sagt.
Ihr werdet ausspüren, dass du und Ich verwandte Seelen sind. Wir haben eine Menge gemein, denn, letzten Endes, sind Wir die Einfachheit der Einfachheit. Wir stutzen jedweden Exzess zurecht, und wie konturenscharf Wir doch sind. Es kommt nicht mehr länger zu einer Ähnlichkeit mit dem Hereingelegten- oder dem Schuft-Spielen oder sonstwas, ausgenommen zu der Außergewöhnlichkeit, die ihr wirklich seid. Ihr seid nicht selbst-bewusst. Ihr seid euer Selbst, und wie Wir über all eure Wiederentdeckungen lachen werden. Ihr werdet herausfinden, wie aufgeweckt ihr seid, wie pfiffig und wie arglos und wie viel ihr zu geben habt. Ihr kommt ohne Cleversein und ohne Sich Dinge Ausdenken aus. Ihr kommt ohne Fassade aus. Ihr wisst Besseres. Ihr seid jetzt die realen Dinge. Es gibt nicht mehr länger Scham oder Mogelei. Ihr seid ihr selber, unprätentiös, und ihr macht euch gar nichts draus, mehr zu sein, als ihr meintet, und gleichzeitig simpler zu sein, als ihr dachtet. Keine Schimäre mehr. Was du sagst, ist das, was so ist. Keine Narretei. Kein Schachern. Alles stracks.
Zugleich bist du kein Klugschnacker, bei weitem nicht. Du bist dir all dessen gewahr, was du gewahrst, und nach wie vor bist du dir im Klaren, dass du im Leben ein Offiziersschüler bist. Du überredest dich nicht, du wissest alles, oder du wissest mehr als sonst jemand, oder mehr als die Meisten. Das Leben ist ein bescheiden machender Hergang. Es wird deinen schönen Schein tilgen. Etliche werden dies wohl als den absolut tiefsten Punkt betrachten. Nein, Meine Lieben, Bescheidenheit ist zuvorderst, ganz oben. Der Letzte soll hervortreten.
Es gibt keine Notwendigkeit, deine Herrlichkeit mit deiner Bescheidenheit unter einen Hut bringen zu mögen. Bescheidenheit ist keine Show. Sie ist ein stilles Gewahren der Schlichten Pracht, erschaffen für und durch Alle.
Du bist mit einem Jeden ein Mitreisender. Du gerätst nicht, da dir dermaßen viel gegeben wurde, an dir angeklebt. Ganz im Gegenteil, du bist Anderen, ohne allzuviel Gedanken daran, zu Diensten. Du tilgst dich nicht. Nein, tatsächlich wirst du du selbst. Du denkst sozusagen nicht so viel an deine Ankunft. Du verstehst dich zu schlichtem Geben, während du deiner Wege gehst. Du denkst an simples Zuwenden an Gefährten im Leben, und daran, dass jedermann auf dieser Straße, die du einschlägst, dein Gefährte ist.
Jeder begleitet dich im Leben. Niemand ist alleine auf Reise. Immerfort bin Ich da. Zudem bist du stets da. Wir kommen auf dein Sein zurück, hier auf Erden am Leben für Alle. Du opferst dich nicht. Keinesfalls. Du findest dich selber und deinen Platz in der Sonne.
Nun gut, du bist Mir dienstbar. Langfristig dienst du Mir. Du dienst nicht Mir genau dem entsprechend, wie du das Bild eines Heiligen Seinswesens bedienst. Du dienst ganz einfach. Du bist in deiner Wundersamkeit am Dienen. Du dienst in der Eintracht Unserer Liebe. Dies hier ist keine Haupttribüne, das verstehst du. Hier geht es nicht um einen aufsehenerregenden Auftritt. Um keinen Academy-Award. Dies ist einfach du, dich an das Geschäft deines Vaters machend, indes es allesamt Mir überlassend, so du bescheiden und fein als ein Künder des Himmels in Diensten stehst.

