HEAVEN # 4926 Die Evolution der Welt
DIE EVOLUTION DER WELT
Gott redete …
Du bist der Welt unverzichtbar und bedeutsam. Dein Darreichen ist wichtiger als dein Empfangen. Ja, Ich sage dies sehr klar ohne jedweden Zweifel. Dies soll nicht besagen, dass du nicht entgegennehmen sollest. Dies soll zur Aussage bringen: In Empfang nehmen ist nicht ausreichend. Was immer du empfängst - gib aus, was du entgegennimmst, so dass Andere ebenfalls davon Nutzen haben.
Du wirst dir eher noch nicht vollauf im Klaren sein, dass alles, was du empfängst, von Mir herrührt. Und alles, was Ich dir gebe, ist nicht das Ende der Geschichte, denn jedermann ist Eins, und du bist einer Kette teilhaftig, die sich über dich hinaus erstreckt. Du bist nicht das Ende des Kreislaufs. Es gibt einen ferneren Schritt. Sei des Einsseins eingedenk. Du weitest dich selber aus, so du alle teilhaben lässt. So du teilst, empfängst du mehr. Sondere dich nicht vom Teilhaben-Lassen ab.
Teilen ist natürlich. Sofern du ein Pfund Süßigkeiten überreicht bekommst, hast du nicht alles wegzugeben. Tatsache ist, im Teilen erlangst du hinzu. Es ist für Meine Kinder nicht immer leicht, das Prinzip des Teilens zu begreifen. Eure Gedanken werden eher teilen denn schmälern und weniger haben ausmachen. Teilen ist der nächste Schritt von zugewinnen. Geben ist Zugewinn, nicht Verlust. Teilen und geben weiten dich aus. Der Zweck des Lebens ist Expansion.
Sobald du einen Segen erhältst, bist du hochgehoben. Wenn du auf der Suche warst und gefunden hast, ist das Hochgefühl nicht für dich alleine bestimmt. Was du empfängst, das obliegt dir zu geben. Inempfangnehmen ist nicht das Ende der Bewandtnis.
Ist dir nicht klar, dass du in der Evolution der Welt ein Kettenglied darstellst? Bist du lebendig oder nicht? Sei am Leben, um zu lieben. Die Sonne scheint für alle. Dir gehört es, wie die Sonne zu sein und auf Alle auszustrahlen. Um das Meiste zu ernten, Geliebte, steht es euch an zu geben. Ein Bauer sät die Samen aus. Er wirft die Saat heraus. Er wirft und demnach wächst die Saat. Mit Sicherheit wurde sie ihm nicht übermittelt, um sie bei sich zu behalten. Und sobald die Saat heranwächst und ihre eigenen Samen hervorbringt, ist mehr und mehr zum Teilen da.
Lasse die Vorstellung los, was auch immer dir gegeben wurde, sei dir alleine gegeben. Du sollst nicht der kleine Jack Horner sein, der in der Ecke sitzt, seine Pflaume verzehrt, an seinem Daumen lutscht und sagt: „Was für ein guter Junge bin ich?“
Falls du dich selber noch nicht mit dem Geschmack des Gebens bekannt gemacht hast, schließe damit jetzt Bekanntschaft. Geliebte, euer Geben ist das Fundament der Welt.
Sofern du zehn Dollar hast, gib jemand anderem einen Dollar. Warte nicht, bis du zehn Millionen Dollar hast. Wenn du wartest, erteilst du Unterweisungen in Geiz. Sobald du gibst, bringst du Liebe bei. Ich bin deine Quelle. Ich gebe dir, fürderhin gibst du im Rückfluss Anderen desgleichen. Ich bin wie der Schullehrer, der dir etliche Blatt Papier aushändigt, nicht dafür, dass du sie behältst, sondern dass du sie an die Klasse weitergibst. Du nimmst dein Blatt Papier und teilst den Rest.
Das gleiche gilt bei Rückäußerungen, die du im Leben bekommst. Du zwangsernährst niemanden. Niemand hat dir zuzuhören, und doch lässt du Alle teilhaben, und infolge füllst du dein Herz wieder auf, und recht wahrscheinlich deine Truhen ebenfalls. Wofür sind hier Meine Worte, außer fürs Teilen?
Was wirkten die Erhabenen Spirituellen? Keiner von ihnen ging mit dem Gedanken einher: „Oh, gut, ich bin vollendet. Ich habe die Antworten.“ Sie vollendeten sich selbst, indem sie teilten, was Ich ihnen zugewendet hatte. Ich bin der Geber, und ihr seid entworfen, ebenfalls ein Geber zu sein. Dies meint nicht, du treibst einen Jeden in die Enge, wie es der Seefahrer aus alter Zeit tat, der seine Geschichte weiterreichte, um seine Schuld los zu werden. Deine Dürftigkeit heißt, immer zu geben, da du bestimmt bist, ein Geber zu sein. Bis dass ihr gebt, seid ihr ein Nehmer, Geliebte. Haltet das Universum hoch, Geliebte. Hebt in die Höhe.

