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HEAVEN # 4918 Dass ein Herz bricht, ist ein Schluss, zu dem ihr gelangt

DASS EIN HERZ BRICHT, IST EIN SCHLUSS, ZU DEM IHR GELANGT

Gott redete …

Was diejenigen anbelangt, deren Leben wie ein Band aus Herzeleid zu sein scheint, eines nach dem anderen, dermaßen lieblos, dermaßen herzzerreißend, ihr, Lieblinge, wisst ab jetzt, Herzschmerz ist etwas, was ihr schließt. Ihr habt über gebrochene Herzen gehört. Ihr habt Gedichte darüber gelesen, und ihr habt diesen angeblichen Herzschmerz immer wieder erlebt. Er ist eure Erfahrung. Ich bezweifle dies keine Minute. Ich habe euch eure Tränen abgewischt. Ich habe Meine Hand über eurem Herzen gehalten.

Eurem Herz wurde wehgetan. Es schien auseinanderzubrechen. Ihr brachtet eure Enttäuschung als Herzeleid zum Ausdruck. Beläuft sich nicht jeder Herzschmerz insgesamt letztlich auf Enttäuschung, und ihr bezeichnet eure eigene Enttäuschung als ein Foul-Spiel, das an euch begangen wurde? Was auch immer das Herzeleid ist, es scheint euch, es habe jemand angerichtet, oder es habe die Natur, oder Gott getan, und es sei etwas Verkehrtes gewesen. Ihr zieht den Schluss, es sei unrecht gewesen, selbst dann, wenn es womöglich unumgehbar gewesen ist. Ihr habt eine Wette verloren, Geliebte. Bei der Wette schafftet ihr es, ihr wärt euch sicher, sie sei eine sichere Sache. Ihr redetet euch ein, das Leben würde an Ort und Stelle einfrieren, da ihr es so wolltet. Ihr – enttäuscht, wie ihr es wart – bestimmtet aber und abermals, wo es lang ging.

Du bist der einzige, der ein Geschehnis oder das Nichtvorhandensein eines Vorkommnisses als unerbeten, als unfair, abscheulich, grausam, erniedrigend, als unmöglich, dass es hätte passieren können, bezeichnet, und ihr erteiltet den Bescheid, dass ihr im Regen stehen gelassen wurdet, in so einer Art Regen.

Kein körperliches Herz bricht, bis, vielleicht, zu dem Zeitpunkt, den ihr den Augenblick des Todes nennt. So euer Herz jetzt im Augenblick schlägt, wurde es nie in zwei Stücke gebrochen oder Derartiges. Obschon, euer Herz mag gestockt haben angesichts all der Aufschlüsse, die du ihm übermittelt hast. Deine Deutung des Tragischen und die Besorgnis gerieten derart ausladend, dass du metaphorischerweise den Schluss zogst, dein Herz sei gebrochen, und du nimmst das Bildliche für zutreffend, als Fakt – und in Metaphern existiert ein Element der Wahrheit, bei dem du immer fündig werden kannst. Es bist du, der sein eigenes Herz entzwei gebrochen hat. Niemand sonst tut es. Niemand sonst kann es. Du bist der Entscheider über die Verfassung deines Herzens. Du erzählst deinem Herzen eine Fabel, und dein Herz ist dir gegenüber immer aufrichtig, ist dir das klar? Dein Herz spricht dir nach.

Deine Augen mögen geschwollen sein. Womöglich schwimmst du in einem Meer der Tränen. Mit jeder strömenden Träne trägst du das Bild deines Herzens, welches entzwei geschnitten sei, bei dir. Es bist du, der das Bild innehält. Demzufolge bist du der Bildgeber. Du steckst dein Herz ab. Das verräterische Herz, dir folgsam, schmerzt. Deine Gedanken zwicken dein Herz. Es ist gleichsam, als würdest du deinem Herzen sagen:

„Mein Geliebter verstarb. Verbeuge dich, Herz, und zeige deine Ehrerbietung, deinen Respekt, deine Ehrung meines Verlustes. Und sofern mein Geliebter einen Anderen liebt und aus eigenem Antrieb wegging, verbeuge dich etwas mehr. Sobald das Leben jedenfalls nicht so läuft, wie es meiner Ansage nach laufen müsse, Herz, da sind du und ich betrogen worden. Wir sind geknechtet, und müssen den Part weidlich gut spielen.“

Du bist derjenige, der deinem Herzen erzählt, wie zu schlagen und was für ein Auftritt auszuführen sei. In Bewandtnissen des Herzens bist du es, der deinem Herzen ansagt, unterdrückt zu sein. Ohne euer Beharren auf dem Herzeleid wäre euer Herz alleinig mit Hochgefühl vertraut. Was könnte denn ein Herz, welches mit dem Meinigen verbunden ist, anderes sein denn freudig erregt, es sei denn, es wurde durch deine Hartnäckigkeit eines anderen belehrt? Ihr werdet sagen, ihr hättet über euer Herz keine Kompetenz, allerdings - den Anschein geben die Dinge ab - sagt ihr ihm an, was aus dem, was sich begeben hat, zu machen sei. Es besteht die Möglichkeit, die Behauptung aufzustellen, dass ihr euer Herz zusammenschlagt, im Eigentlichen, dass ihr es niederschlagt. Es mag gar sein, dass ihr euer Herz nicht so stark liebt, wie ihr es eurer Auffassung nach getan habt. Geliebte, seid kein Unmensch, wenn es sich auf euer eigenes Herz beläuft. Schickt ihm ermutigende Botschaften.

Es bist du, der Beschlüsse fasst, dass euer Ort im Leben momentan Herzeleid, oder wohltuender Segen ist. Wie auch immer, kommt hoch. Schüttelt eure Locken. Hört auf, aufgrund von Einreden eure Lippen zu spitzen. Verspielt jene Armesündermiene. Bekommt etliche Lebendigkeit in euren Schritt und lasst die Vergangenheit los, schaut zu den Sternen hoch, die euch zuzwinkern.