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HEAVEN # 4722 Liebe schwingt sich in die Höhe und Furcht verschwindet

LIEBE SCHWINGT SICH IN DIE HÖHE UND FURCHT VERSCHWINDET

Gott redete …

Dein Geist und deine Gepflogenheiten signalisieren dir, es gebe eine Schwierigkeit. Dessen, was dich anwandelt, ungeachtet - du wärest problemfrei, sofern du das Konzept von Schwierigkeiten nicht dermaßen gut erlernt hättest. Du wärest so frei wie ein Vogel, falls du nicht ohne Weiteres gelernt hättest, dass das Leben aus Schwierigkeiten zusammengesetzt ist und dass du auf der Wacht zu sein habest. Wie gut du dir Gefahr gemerkt hast, mitsamt der Abneigung ihr gegenüber. Es ist, als hättest du in dir einen Schrecken eingepflanzt, einen Alarm, der dich unentwegt warnt.

Du wurdest in eine Welt hinein geboren, die dir Auffassungen von richtig und falsch beibrachte, und, dass im Leben Infragestelltheiten etwas Verkehrtes seien, sie seien unerbeten, nicht-befürwortet, so, als gälte es dir nicht, zu wachsen, so, als wäre dem Wachstum eine Grenze gesetzt, so, als gehörte es dem Leben, sich so und so weit und nicht weiter auszuweiten, als wäre Sicherheit das zuvörderste und als gehörte dir das Leben des Lebens im Grunde umgangen, abgewehrt, abgelehnt.

Es ist zweifelsohne so. Du kannst das Leben anschauen, als wäre es heimtückisch und unangebracht. Du kannst dir Ungerechtigkeit und Grausamkeit ansehen. Es ist für dich nicht schwer, sie in den Blick zu nehmen. Und dementsprechend stellst du Bewertungen aus. All dieses Beurteilen ist in dir herangezogen worden. Du wurdest zu ihm nicht geboren. Du wurdest arglos geboren. Du wurdest mit der Vorhersage von Gutheit und Fürsorglichkeit geboren. Du wurdest geboren, um zu gedeihen, und nicht, um dich vom Leben, so wie es kommt, so wie es sich begibt, zurückzuziehen.

Was wäre, wenn du, als Kind, nur Liebe kenntest und mit Furcht keine Bekanntschaft gemacht hättest? Was wäre, wenn du nicht eingesperrt und zum Schreien gebracht worden wärest? Was wäre, wenn dir ganz und gar mit offenen Armen der Liebe und der Ermunterung entgegengegangen worden wäre, und wenn du etwas anderes nicht kenntest?

Dies bedeutet nicht, du wärest unzivilisiert oder verzogen. Du hättest es auf deine eigene Weise, in dem Sinne, dass Liebe deine Fasson ist. Was wäre, falls es keine Zurückdrängung, keine Bestrafung, keine Maßregelung gäbe, außer für Liebe?

Was für ein Wohlbefinden würdest du haben, was für einen Weitblick, was für eine Freude im Leben. Freude im Leben wäre das, was du in Erfahrung gebracht hättest, und was du unerschrocken verschenken würdest. Was für ein Glück, was für ein Lachen, was für ein Inbedachtnehmen. Wie würdest du das Leben in den Arm nehmen, und wie würdest du von ihm in den Arm genommen.

Du liebe Güte, auf die Art wurde das Leben nicht gezüchtet, und demzufolge nunmehr – züchte du das Wohlbefinden für dich selbst. Liebe dich jetzt selbst. Bringe Balsam auf deinen Wunden auf, und heile sie. Sei abermals verträglich, und sei zu dir selber gutmütig.

Die Welt fand Fehler an dir. Du hattest von dem Konzept von Fehlern genug gehabt. Es gibt keine Schwäche, es sei denn eine Prägung, die dir auferlegt wird. Liebe lässt dich erblühen, und Liebe spürt allemal keinen Missstand aus, an dir zu feilen. Das Konzept, gebessert zu werden, würde nicht existieren. Nicht einmal Billigung würde existieren. Es gäbe dafür keinen Bedarf. Nichts hätte besser gemacht zu werden. Wofür? Du bist ein schönes entwicklungsfähiges Menschenseinswesen, an dem, allzu oft, gefeilt wurde, und ebendas mag zu deinem Schaden gewesen sein. Missbilligterweise – auf diese Weise wurdest du nicht veredelt. Du wurdest gehemmt.

Wo ist Freiheit, derweil du verkrampft bist? Vielleicht wurde deinem Selbstwertempfinden nicht Wachstum zugestanden, so wie ja deine Füße nicht wachsen würden, wären sie stets in zu kleinen Schuhen beengt. Jeder hat ein Gewahren inne, den Körper nicht zu verkrampfen, wenn es sich allerdings auf das Herz beläuft, da kann Verkrampfen die Order des Tages darstellen.

Mache Schluss mit dem Verkrampfen. Ersetze es stattdessen durch Vergnügen, Lachen, Wertschätzung. Lasse einen Jeden frei sein. Mit Freiheit, da gäbe es keinen Bedarf für Freibrief. Es gäbe keinen Bedarf für Gegenanschuldigung oder für Zu-Weit-Gehen. Da gäbe es nicht einmal einen Bedarf an Liebe, da Liebe aus sich heraus sich in die Höhe schwingen würde. Alles würde auf die Kenntnis hinauslaufen, dass Liebe alles ist, und dass dies alles ist, was ist. Was für ein Labsal das wäre. Liebe wäre wie eine warme Steppdecke im Winter, und im Sommer wäre sie eine leichte Brise. Liebe würde emporschweben, und Angst käme zum Verschwinden.

Fortan wärest du in der Lage, die Welt anzuschauen und zu sagen, dass alles gut ist, denn gut ist alles, womit du vertraut wärest.