HEAVEN # 4719 Spüre dein eigenes Glücklichsein aus
SPÜRE DEIN EIGENES GLÜCKLICHSEIN AUS
Gott redete …
Bisweilen kommt es zu einer Erfordernis von Poesie. Es kommt zu einem Bedarf, dich von den dringlichen Erforderlichkeiten der Welt loszusprechen. Es ist gut, aus dir selber heraus zu kommen und in ein weiter ausladendes Gefilde einzutreten. Es gibt Zeiten, wann konkretes Leben für dich allzu konkret ist. Das ist in Ordnung so. Du kannst eine Zeitlang entschuldigt werden.
Dies ist dann eine gute Zeit, raus in die Natur zu entkommen, oder hinein in ein Gedicht. Dies ist ein guter Zeitpunkt, von dort, wo du dich aufhältst, heraus zu kommen, hinein in weicheres Gefilde. Es gibt Areale des Lebens, die nicht dein Ding sind. Sei nicht der Auffassung, du habest dich in ihnen hervorzutun. Gestehe ein, du hast nicht in jedem Lebensfeld der erste zu sein. Dies ist kein Davonflüchten. Du hast kein Nuklearphysiker zu sein. Vielleicht hast du ein Künstler zu sein. Es ist vollkommen in Ordnung, zu sein, wer du zu einem gegebenen Zeitpunkt bist.
Möglicherweise warst du nicht bestimmt, ein gewisses Rennen zu laufen.
Etliche Meiner Kinder kommen gut in feuchtem Klima zurecht. Etliche besser bei trockenem Klima. Etliche besser in den Tropen, etliche besser in der Arktis. Wo steht geschrieben, dass sich jeder an jedem Ort in allem hervortun müsse?
Etliche Menschen arbeiten gut mit ihren eigenen Händen. Sie sind gut im Errichten von Gebäuden. Andere sind glücklicher mit Worten. Einige Meiner Kinder sind in gewissen Bereichen glücklich, andere in anderen. Wer sagt, dass sich Jeder in den gleichen Feldern auszuzeichnen habe? Nicht Ich.
Ich sage: Finde dein Glück. Vielleicht findest du leichtlich, was für dich nicht glücklich-machend ist. Musst du dich ihm unterwerfen? Aus welchem Grund?
Ich sage nicht, dies sei das gleiche wie dass es dir gelte, dich von allem freizustellen, was dir nicht behaglich ist. Ich rede soeben davon, dass nicht jeder gleich ist, und dass niemand wie ein Anderer zu sein hat. Jeder kann mit anpacken, aber niemand hat sich selber in allem zu dem zu machen, was der Welt gefällt, es als effizient zu bezeichnen.
Einstein brillierte in gewissen Gebieten und war in anderen nicht bewandert. Hätte man ihn veranlassen sollen, sich auf Feldern zu verbessern, die seiner Natur nicht lagen, wäre er alsdann in der Lage gewesen, die besagten Entdeckungen zu machen?
Falls du in Mathematik nicht ausgezeichnet bist, hast du das denn zu sein?
Das Leben hat dir nicht auferlegt zu werden. Du hast nicht in ein rundes oder in ein eckiges Loch zu passen. Du hast nicht deine Füße abzusägen, um ins Bett zu passen.
Ein jedes Meiner Kinder ist einzigartig. Ist das denn nicht wundervoll!
Etliche Menschen sind großgewachsen, und einige klein. Einige Menschen lieben Athletik. Einige nicht.
Das Leben hinterfragt dich hinlänglich. Deinen Infragestellungen hat nicht Mustergültigkeit in der Welt hinzugetan zu werden. Niemand hat zu allem hinzurennen, und niemand hat von allem wegzurennen.
Was du bist, ist gut genug. Was du natürlicherweise bist, ist nicht bestimmt, eine Ausflucht zu sein. Nicht anders – es gibt keine Felder, um dich von ihnen freizustellen.
Finde Freude im Leben. Ich befürworte Leben nicht als einen Kampf. Ich sage, du hast dich nicht in allem als bewandert zu erweisen. Ich sage, du hast dich nicht in allem den Vorhaben oder Auferlegungen Anderer gemäß zu erweisen.
Wenn du es ruhig magst, finde das Ruhige. Wenn du gerne Musik machst, mache Musik. Was du bist, ist liebreizend und wundervoll. Preise, wer du bist. Du hast dich nicht in Abstimmung mit den Präferenzen und Ideen Anderer auszutarieren.
Ja, es ist wundervoll, dienstbar zu sein, und es ist wundervoll, glücklich zu sein, auf welche Weise du auch immer dienlich bist. Es ist zudem wundervoll, dir zum wenigsten die Freiheit zuzureichen, zu sein, wie du bist, nicht als eine Ausrede, sondern als jemand, der seinen eigenen Träumen und nicht so sehr den Träumen Anderer nachgeht. In Meinen Augen bist du perfekt, was auch immer sonstwer denken mag. Seid vollkommen ihr, ihr Lieben. Falls Jeder seine Gaben zu schätzen wüsste, wäre die Welt fortan nicht glücklicher?

