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HEAVEN # 4709 Wessen Herzen möchtest du lieber zu Diensten sein?

WESSEN HERZEN MÖCHTEST DU LIEBER ZU DIENSTEN SEIN?

Gott redete …

In wessen Namen sprichst du? In dem deinen, oder in dem Meinen? Wessen Sprechweise möchtest du am Liebsten verwenden? Wessen Herz möchtest du am Liebsten das deinige sein sehen? Wessen Herz möchtest du am Liebsten zum Ausdruck bringen? Wessen Herz möchtest du am Liebsten zu Diensten sein?

Du hattest es ziemlich viel mit Sprechen in deinem Namen, oder in deines Egos Namen zu tun. Ich weiß, du hättest es gerne, dass du jede Tönung an Beunruhigung oder Aufregung hinter dich gebracht siehst. Beunruhigung scheint wie etwas von außerhalb aufzutauchen, unterdessen es – bei dem Wort Aufregung [im Engl.: 'perturbance'] – eindeutiger zu sein scheint, dass Aufregung [/ perturbance] etwas ist, was dir angehört, etwas, was dich, in einer eher schwer von Begriff seienden Weise, anpreist, als stelle es etwas Großartiges dar, welches dich adele.

Sei jetzt mit Aufregung durch. Wir reden gerade über Kleinheit, und du bist jemand, der vorgesehen ist, groß zu sein. Diese Irritation inwendig in dir ist etwas zum sich Lossagen. Du hast es lange genug ausgehalten. Dir ist es viel lieber, unverwandt Wohlwollen zu empfinden. Du möchtest das. Ich weiß, du möchtest das. Und dennoch hast du dich selber mit kleinlichen Aufregungen gefesselt.

Durchbrich diese Umgrenzungen. Sofern es dir um Wohlwollen, und ausschließlich um Wohlwollen zu tun ist, wieso sie dann nicht innehaben? Um durch die Bank Wohlwollen zu fühlen, hast du die Bewandtnis verletzter Gefühle erledigt zu haben. Lasst es uns offen und ehrlich sagen:

Verletzte Gefühle sind eine Manifestation des Ego. Es ist das Ego, welches deine Gefühle verletzt. Es ist nicht Edelgesinntheit. Es ist nicht so, weil du feiner oder empfindsamer als ein Anderer bist. Darum, dass du gespickt bist mit Ego, geht es. Anders kann man das nicht sehen, und, ja, du möchtest die Bewandtnis mit dem Ego erledigt und hinter dir haben, bloß bist du gleichzeitig unnachgiebig im Festhalten an deinem Stolz. Stolz, Schutzrede, alldies, ist Rankenwerk des Ego.

Du bist nicht angelegt, die Prinzessin und die Erbse zu sein. Um zu testen, ob die Prinzessin wirklich königlicher Abstammung ist, legte die Mutter des Prinzen, die Königin, eine Erbse unter zwanzig Matratzen, zudem zwanzig Daunendecken darüber, und die Prinzessin schlief immer noch schlecht. In Wirklichkeit war sie schwarz und blau von der Erbse, die ihren Schlaf beeinträchtigte!

Ein trefflicherer Test für königliche Abstammung wäre tatsächlich der, wie leicht es ist, dich zu erfreuen. Dies enthüllt eine wahre Prinzessin. Überempfindlich sein macht dich nicht besser als jemand, der sich nicht zu einer hochgradigen Empfindlichkeit in Stimmung bringt.

Die wahre Stellungnahme für dich heißt, aufzuhören, derart empfindlich zu sein. Ja, das Leben handelt von dir, gleichwohl geht nicht alles Leben um dich. Mit Sicherheit, ja, du bist ein Hauptdarsteller, freilich bist du einer unter vielen. Du musst deine anmaßend maßlose Empfindlichkeit los lassen. Habe einfühlsame Gefühle für denjenigen, den du vermeintlich, wie er deinem Herzen wehtut, im Blick hast. Derjenige, der deinem Empfinden nach deinem Herzen wehtat, ist ohne Zweifel verwirrt. Es gilt dir nicht, ein Mysterium vor Ort einzubringen. Es ist besser, dass du ein offenes Buch bist. Es ist besser, dass du anders denkst, anders siehst, anders reagierst.

Sei aufnahmebereiter, sei mehr parat und mehr willens, anderen Menschen nachlassende Berücksichtigungen beizusteuern, anstatt sie aus deinem Entgegenkommen hinauszuwerfen. Es ist für dich besser, huldvoll geneigt zu sein. Schenke Anderen die gefällige Gunst. Sei du gegenüber den Bedürfnissen Anderer empfindsam.

Eine jede Person in der Welt liest ein anderes Buch und zieht unterschiedliche Schlüsse. Ein jedes unter Meinen Kindern ist anders, und jeder ist der gleiche.

Sei geneigt und huldvoll. Sei unter allen Gegebenheiten ein liebenswürdiger Herr oder eine liebenswürdige Dame. Es gibt keine Flagge, die du hochzuhalten hast mit der Aufschrift: „Hier ist jemand, der mit Feingefühl zu behandeln ist.“

Besser ist es, rauh und tumb zu sein. Besser ist es, Liebe zu sein, denn dermaßen elegant empfindlich. Besser ist es, Liebe zu schenken, denn Anstoß zu nehmen. Kümmere dich mehr darum, wie du mit der Welt und Anderen in Wechselwirkung trittst, denn dass du dich moralisch verpflichtet fühlst, dich selber zu verkörpern. Du hast keinen Verfechter nötig. Du benötigst keinen Bodyguard. Sei wahrhaftiges Königshaus-Mitglied. Selbst wenn du auf einem Dutzend Erbsen ausrutschen solltest, achte nicht so sehr auf dein Abbild im Sinn eines anderen Menschen.