Please read the Guidelines that have been chosen to keep this forum soaring high!

HEAVEN # 4377 Wie Flügel eines Schmetterlings

WIE FLÜGEL EINES SCHMETTERLINGS

Gott redete:

Komme zu Mir. Fliege auf den Schwingen der Engel. Deine Flügel befinden sich unterhalb deiner Gedanken, tiefer als Denken, höher als Denken. Deine Flügel sind dein Herz. Sie rühren von deiner Seele her. Sie knospen jetzt. Du fliegst zu Mir, was meint, dass sich dein Gewahrsein wie Schmetterlingsflügel auftut, und demnach kommst du sozusagen auf Engelsflügeln zu Mir. Du hast lediglich dorthin zu fliegen, wo du bereits bist. Du warst niemals von Mir fort. Du warst niemals im Land des Himmels nicht tief eingesessen, welcher keineswegs als Boden und Land ausgewiesen ist. Es ist der schöne Raum, so können Wir es lose ausgedrückt sagen, welcher überhaupt kein Ort ist, gleichwohl können Wir es als Raum bezeichnen, selbst unterdessen Raum nicht existiert. Vielleicht wäre es korrekter, Wir würden sagen: Die Raumlosigkeit, wo Wir, als Eins, bereits und immerzu weilen.

Wir können es den Raum in Meinem Herzen nennen, wo keine Exklusivität statthat. Vom Einen kann man nicht ausgeschlossen werden. Wir sind – – Ich BIN Liebe – – und ihr seid Liebe, und Liebe existiert, nicht hier, nicht dort, sondern überall.

Liebe existiert auf Erden nicht weniger, als sie es im Himmel tut. Bloß gibt es im Himmel kein einfach vom Tisch Fegen von Liebe, ebenso kein auf Lager Nehmen, kein sie Zudecken um der Vermeintlichkeit des Stolzes oder darum, nicht verletzt zu werden oder um sonst etwas willen, welches das, worauf sich dessen Kosten dabei belaufen, auf keinen Fall je wert ist. Dir selber das Geben und Entgegennehmen von Liebe versagen ist undenkbar. Indessen hast du dir das gedacht, und du hast dir dies an deine Welt und an dein Leben anbequemt.

Oh, nein, Geliebte, öffnet euer Herz zu all der Liebe im Himmel und in eurem Herzen. Vernehmt Mich. Horcht auf Mein Herz, welches allesamt das eure ist. Hört Mein Herz. Lasst Mein Herz zu dem euren reden, was so viel heißt wie, lasst Mein Herz zu Meinem Herzen sprechen, dem Herzen von Mir, welches in euch Wohnung hat.

Lasse dein vermeintliches Herz frisch von der Leber weg für sich selber sprechen. Es ist ein starker Redner. Es ist stiller und sachter als all die Bewandtnisse, denen du dich meistens zuwendest, und es ist weitaus machtvoller. Dein Herz ist so machtvoll, dass es dir so ankam, es sei allzu machtvoll. Aus diesem Grunde bändigst du es. Dein schönes Herz, du bezwingst es. Du bringst es dazu, dass es an einer Ecke wartet, so lange – so lange, bis was? Bis es sicher ist, herauszukommen?

Es ist nicht dein Herz, welches mit dem Verletztwerden bei sich selber zu tun hat. Es ist deine Eitelkeit. Das alter ego des Ego, die Eitelkeit, hat sich selber zu beschützen. Dein Herz benötigt keinen Schutz. Es ist kein Märtyrer, und es hat sich nicht vor sich selber versteckt zu halten. Es ist die schönste Rose in der Welt, und du hältst es beiseite, am Warten, am Warten worauf? Auf eine Auszeichnung? Auf ein Entgelt? Deine Herzensliebe ist ihr eigener Entgelt. Das Gegenteil von Liebenswürdigkeit deines Herzens ist Furcht, Furcht vor Zurückweisung, Furcht, nicht hinlänglich gewürdigt zu werden. Ehre deine eigene Liebe. Deine eigene Liebe ist dein Eifer. Wofür brauchst du eine Medaille, derweilen dein Herz Goldes wert ist?

Was hat es dich zu kosten, zu sagen: „Ich habe das blaue Band dessen gewonnen, was laut Aussagen der Welt von hoher Bedeutung und mächtig ist“?

Früher oder später erkennst du, du hast dich womöglich in deinem ganzen Leben vor dem größten Schatz eingeigelt, und du opferst ihn für ein Emblem, für eine Trophäe, für einen schwachen Ersatz. Was denn kann von solchem Wert sein, dass du dein Herz wegwirfst und einen Ersatzspieler einsetzt, der von deinem fehlgeleiteten Geist ausgewählt wurde – – Mein Herz, Meinen Kindern entliehen, lasse nicht den ungeratenen Geist der Welt dein Herz übernehmen. Ja, möge doch eure Flagge der Liebe und des freien Willens stets kräftig wehen.