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HEAVEN # 4371 Die Tore der Endlosigkeit und Ewigkeit

DIE TORE DER ENDLOSIGKEIT UND EWIGKEIT

Gott redete:

Niemals bin Ich ungeduldig mit dir. Kannst du dir vorstellen, dass Ich Mich in Ungeduld verfange? Ich bin weder geduldig noch ungeduldig. Ich BIN. Damit Geduld und Ungeduld existieren, ist ein Zeitrahmen vonnöten. In der Ewigkeit gibt es keine Zeit. Es gibt für Mich nichts, um in Ungeduld oder um in Geduld zu geraten. Ich klopfe nicht mit dem Fuß. Ich schwirre nicht herum. In der Praxis, höre Ich, fühle Ich, sehe Ich, erkenne Ich, und ihr habt Mein Herz, um euren kleinen Finger gewickelt, inne. Ich ergötze Mich an euch. Wo vermag im Entzücken Ungeduld zu liegen zu kommen? Wo gelangt Ungeduld in die Existenz, ausgenommen von einem Gedanken her, dass Zeit vergeudet werde oder dass du zu langsam gehest, so als hättest du dich in Eile zu befinden, da sich ein Anderer in Eile befindet? Jemand, der ungeduldig ist, ist in Hetze.

In weltlichen Begriffen bin Ich geduldig, dennoch habe Ich einen derartigen Gedanken nicht in Meinem Sinn, und Mein Herz hat weder Geduld noch Ungeduld inne.

Stellst du die Frage, ob ein Felsblock, der Jahrtausende am selben Fleck lag, geduldig oder so etwas ähnliches sei? Wie sollte ein Felsblock in die Kenntnis von Ungeduld gelangen können? Er tut, was Felsblöcke tun. Sie kennen das Konzept des Wartens oder Nicht-Wartens nicht.

Felsblöcke bestehen in Stille. Wo kann es in Stille Lärm geben? Sieh dich in dem Gott Sein Was Ich BIN nicht nach dem Endlichen um. An euch, Geliebte, ist es, Meine Beschaffenheiten anzunehmen. Ich habe nicht die euren anzulegen. Seht euch in Mir nicht nach dem Endlichen um.

Sobald Ich von Zeit rede, rede Ich in Weltbegrifflichkeiten. Ich bin nicht in die Zeit hineingerückt, so, wie ihr euch Zeit denkt. Ich bin nicht in Eile, ebenso wenig gedrosselt. Ich nehme euch in jeder Minute in Empfang. Ich bin mit Meiner Liebe für euch voll, und doch habe Ich eine Menge Platz fürs Geben von mehr. Natürlich ist es nicht einmal so, dass Ich Liebe gebe. Ich BIN Liebe. Ich kann etwas anderes nicht sein. Falls ihr all die Fäden des Lebens sähet und wie sie sich hinein- und herumwinden, allesamt auf einer Plattform der Unendlichkeit, würdet ihr gleichermaßen keine Ungeduld kennen. Ihr würdet von ihr nicht träumen.

Es gibt im Himmel keine Hetze und keine Vergeudung. In einem Himmel, der ohne Beschränkungen ist, ist niemand eingeschränkt. Es gibt keine Zeit, in die man eingebunden wird. Ebenso wenig natürlich keinen Raum. Demnach gibt es nichts, was Mich verkrampft und angespannt werden lässt. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich kann weder angebunden noch losgebunden werden. Ich bin unumgrenzt, und daher frei. Zeit ist eine Grenzziehung, und Ich habe keine.

In der Welt ist Zeit eine Anordnung. Zeit schlägt euch hin und her. Zeit nimmt euch am Genick und schüttelt euch. Ihr, die ihr aus der Zeit herauszurennen vermögt, könnt von ihr nicht wegkommen. Die Zeit beißt euch in die Fersen. Sie sagt euch an, ihr ginget zu schnell oder ihr ginget zu langsam. Der Metronom der Zeit tickt euer Leben weg. Euer Leben ist zeitlos, indessen begreift das die Zeit nicht. Die Zeit packt auf euch zu, sie peitscht und stößt auf euch, so als wäre sie dafür bestimmt, euer heiliger Meister zu sein.

Zeit ist etwas, was für euch auf dem Spiel steht. Dem Seien steht nichts auf dem Spiel. Ich BIN und kann niemals nicht sein. Für dich ist es das gleiche, dennoch fühlst du dich auf den Wellen treibend. In dieser Minute der Unendlichkeit bist du bereits rechtzeitig. Ich sehe dich parat, die Türen einzureißen, die du Uns trennen siehst. Du bist dabei, die Tore der Unendlichkeit und Ewigkeit aufzuschwingen, und du wirst nicht Zeit oder Zeitverschwendung oder irgendwelchen Bedarf, schneller zu machen oder deine Zeit zu brauchen, im Blick haben, denn hier, dort gibt es keine Zeit zu nehmen, keine Zeit, um in ihr etwas zu tun, keine Zeit, um etwas zu versäumen. Da ist schlicht Ewigkeit und Endlosigkeit, welche zeitlos sind, frei, fürsorglich, liebevoll, sich an allem erfreuend, worauf es nun gerade mal in diesem Augenblick der Ewigkeit unversehens hinaus will.