HEAVEN # 4365 Ein Gott der Gesegneten Wohltaten
Gott redete:
Allzuoft gehst du schlafen und wachst morgens mit dem Gedanken an all das auf, was du nötig habest, und an all die sonderlichen Sachen und Beschaffenheiten, die du dir ausdenkst, du brauchest sie am meisten.
Heute bin Ich hier, um dir zu sagen, dass du nichts brauchst. Dies stellt etwas dar, womit du schlechthin nachdrücklicher vertraut sein mögest. Du hast keine Bedürfnisse. Du hast alles. Du bittest Mich um dies und um das. Ihr beklagt euch in Wirklichkeit, Geliebte. Eure Beachtung ist darauf gerichtet, was ihr selber als das seht, worin ihr zu kurz gekommen seid. Erinnert ihr euch denn noch daran, worum ihr Mich vor einer Woche gebeten habt? Wenn ihr zu euch selber oder zu Mir redet, ist es für euch an der Zeit, die früheren Bedürftigkeiten, die ihr nachzeichnet, auszulassen und zu dem Pfad der Dankbarkeit für alles, was euer ist, rüberzurutschen. Geliebte, es ist alles eine Soße.
Eure Aufmerksamkeit auf Notlagen zeigt einen Mangel an Vertrauen in euch selber an, oder ihr werdet mit in Betracht ziehen, Ich ließe euch im Stich. Jegliche Beachtung von Bedürftigkeit ist Aufmerksamkeit auf Knappheit, und Aufmerksamkeit auf Mangel ist Schwäche, Gebrechlichkeit.
Lasst Mich ausreden.
Betrachtet Vertrauen in euch selbst wie einen Muskel. Wenn ihr einen Muskel stärken wollt, dann sitzt nicht herum und murrt: „Oh, ich bin so schwach.“ Nein, ihr geht zur Gymnastik oder ihr joggt im Park oder ihr hebt Gewichte oder ihr macht Liegestützen oder Yoga oder was auch immer. Wenn ihr euch in einem Kräfteeinbruch befindet, erhebt euch.
Niemals mehr möchte Ich euch sagen hören: „Ich bin schwach. Ich bin ermattet. Ich brauche Hilfe.“ Genausowenig möchte Ich euch, sofern euch eine Prognose übermittelt wurde, noch einmal sagen hören: „Ich bin krank. Ich habe eine Krankheit.“ Niemals möchte Ich euch sagen hören: „Ich habe eine verhängnisvolle Krankheit. Ich bin zum Tode verurteilt. Ich habe keine Chance mehr.“
Geliebte, seht eure Gedanken durch, und guckt euch an, was ihr sagt. Bitte erzählt Mir nicht, das, was ihr denkt oder was ihr sagt, sei zutreffend. Bitte erzählt Mir nicht, ihr wärt Realist. Ein Realist ist kein Lamentierer.
Die drei kleinen Schweinchen machten sich auf, ihr Glück zu finden. Dies ist für dich eine große Thematik. Die drei kleinen Schweine begaben sich nicht auf den Weg, ihr Ungemach zu verkünden. Sie äußerten nicht, sie würden es nicht schaffen. Sie machten sich auf den Weg. Sie hatten kein Empfinden eines drohenden Unheils. Sie hatten einzig ein Empfinden von Verheißungsvollem.
Wie die Geschichte weitergeht – für die Schweinchen, die das Stroh- und Holzhaus errichteten, geht es bergab. Das Schweinchen, das das Ziegelhaus baute, hat den Sieg des Tages errungen. Klar, das weise Schwein, welches das Haus aus Ziegeln errichtete, lud seine Brüder ein, hereinzukommen und dem großen bösen Wolf zu entfliehen.
Ich möchte euch an der Stelle sagen, euer Hervorheben von Mangel ist gleichbedeutend mit dem großen bösen Wolf. Euer Hochziehen euer selbst ist wie das Erstellen des Ziegelhauses. Worauf seid ihr aus, Geliebte? Was ist euer Anliegen? Der große böse Wolf oder das Ziegelhaus? Möchtet ihr gerne in den Rachen des großen bösen Wolfs hineinlaufen oder durch die Tür des Ziegelhauses gehen?
Worauf liegt euer Brennpunkt? Auf Widrigkeit und Drangsal, oder auf Erfüllung sehnlichster Wünsche? Bestreben sind gut. Bedürftig sein, ermangeln, Ausweglosigkeit innehaben zu haben - jene sind nicht so gut. Haben ist schon gut. Nehmt zur Kenntnis, was ihr habt.
Selbst wenn du ein unschuldiger Mensch bist, der in einer dunklen Zelle eingesperrt ist und keine Sonne sehen kannst, hast du nach wie vor die Sonne. Ihr habt nach wie vor oben den Himmel. Ihr habt nach wie vor die Sterne. Sie sind euer. Dies, Geliebte, ist praktisches, umsetzbares Denken.
Sitzt nicht die ganze Zeit mit Gedanken an Ungerechtigkeit in eurer dunklen Zelle. Dies ist untauglich. Lasst all das los, was euch nicht hilfreich ist. Verankert euch eher in der Wahrheit als in der Wahrscheinlichkeit. Es stimmt nicht, dass Gott bloß jenen hilft, die sich selber helfen. Es stimmt, dass du dir selber kraft dessen, was du denkst und was du sagst, zu helfen imstande bist. Sofern du das ankündigst, was man Zukunft nennt, dann kündige die Zukunft an, auf die du es abgesehen hast, und wisse, dass Ich dich zum Guten preise und segne. Ich bin ein Gott der Gesegneten Wohltaten und Geschenke.

