HEAVEN # 4251 Was für eine schöne Welt
WAS FÜR EINE SCHÖNE WELT
Die Welt ist eine verschwommene Unschärfe. Ihr seht sie nicht klar. Selbst wenn ihr meint, ihr tätet es, hattet ihr schier ein zaghaftes Bild im Blick. Anstelle des Wortes Welt ist es vielleicht hilfreicher, an die Welt als Schöpfung zu denken, als das, was Gott erschuf, die Welt als Schöpfung Gottes zu denken. Ihr lebt in Gottes Schöpfung, und selbstverständlich in der euren.
Geliebte, nehmt in Betracht, dass ihr Zugang zur Schöpfung begehrtet. Ihr tatet das. Der Zugang war umsonst, und doch, ihr hattet euch in der Reihe anzustellen, um hereinzukommen. Die Gebühr wurde abgetan. Es hätte eine gute Summe Gold gekostet, um Zugang zu der schönen Welt zu bekommen, die Ich vor euch ausbreite. Denkt einen Augenblick nach, Meine geliebten Teen-Ager. Ihr müsst nicht mehr länger Erwachsene sein. Seid ein unschuldiges Kind, oder seid ein beschlagener Erwachsener, der einen jeden Tropfen Wasser und die Ströme, denen jener entkommt, schätzt und würdigt.
Nunmehr, insofern ihr in Bezügen von Gottes Schöpfung denkt, werdet ihr des Morgens, wann ihr aufsteht, nicht den Gedanken haben: „Soso, ein weiterer Tag in dieser Welt.“ Ihr werdet ganz bestimmt nicht denken: „Mist, ein weiterer Tag in der Welt.“
Du wirst überlegen. Sobald du Gottes Schöpfung bedenkst, werden es bestimmt Gedanken von der Art sein: „Wow, ein weiterer Tag in Gottes Schöpfung!“ Erstauntsein wird zuhanden sein. Es wird Wertschätzung zugegen sein. Es wird Zudiensten-Sein zugegen sein.
Du, der du Gottes Schöpfung bist, lebst in Gottes Schöpfung. Für dich wurde Platz gemacht. Du wurdest eingeladen, und du hast die Einladung angenommen. Sei ein Gast, der die Unterkünfte wertschätzt, die ihm zugeteilt wurden.
Falls in deinem Zimmer die Farbe abplatzt, denkst du nicht, es handle sich hierbei um etwas Fragliches. Deine Gedanken beziehen sich indes darauf, dass dein Gastgeber das Zimmer gerne in der Form eines Schiffes haben möchte, und du holst dir von draußen eine Ziehklinge und etwas Farbe, und schabst die Zimmerwände ab und streichst den Raum. Du machst ihn für den nächsten Gast schöner, und du weißt, dies gefällt deinem Gastgeber riesig.
Du mähst das Gras, und du bepflanzt einen Garten für alle zum Ansehen, und um in ihm Blumen zu pflücken.
Du hast das Verlangen, deinem Gastgeber dienlich zu sein, und du hast das Bestreben, all den anderen Besuchern dienstbar zu sein, die sich ebenfalls auf diese Tour der Schöpfung begeben haben.
Ich bin dein Gastgeber. Ich bin der Gastgeber von jedermann, der Meiner Schöpfung einen Besuch abstattet. Natürlich erschuf Ich dich im Geiste, und alle Gäste im Geiste. Es tut dir gut, dir erneut ins Gedächtnis zu rufen, dass du ein Gast bist. Sei zuvorkommend.
Falls ein früherer Gast in deiner Unterkunft ein Durcheinander hinterlassen hat, wirst du dich nicht beklagen. Du wirst ganz einfach dein Quartier in Ordnung bringen und dich freuen, der Welt nicht bloß eine neue Farbe zu verleihen, sondern eine gründliche Reinigung, und du wirst froh sein, deine Herberge von außen wie von innen umzugestalten. Du wirst dich freuen, Unterkunft zu bieten.
Ich erschuf eine schöne Welt, und du frischst sie auf. Du machst sie schön. Du machst sie am Allerbesten kraft deiner Wertschätzung schön. Was für eine wundervolle Erfindung Wertschätzung ist. Ich baute sie in die Schöpfung ein. Falls du auf der Erde der erste Mensch wärest, würdest du voller Erstaunen um dich schauen und sagen: „Ah, ah, ah. Was für eine schöne Welt!“
Zu jener Zeit in der Schöpfung war die Welt eine schöne Welt. Sie war keine Ausgestoßene. Sie wurde nicht angerüffelt. Auf sie wurde nicht heruntergesehen. Mit der Zeit kam es so, etliche Kinder begannen sich zu beklagen. Sie murrten über die Welt, die Ich gemacht hatte. Das hat sich Generation nach Generation fortgesetzt. Ich hege ganz bestimmt die Hoffnung, dass du nicht zu denjenigen unter Meinen Kindern gehörst, die sich beklagten.
Geliebte, nehmt einen anderen Blick. Seht der Sonne zu, wie sie über dem Himmel vorrückt. Seht den sich bewegenden Wolken zu. So wie die Wolken bersten, sich auftun, und wie es zum Regen kommt, so und nicht anders lasst euer Herz hervorbersten. Ein Wolkenbruch. Ein Herz-Ausbruch der Liebe. Wie simpel. Wie leicht ist es doch, die Welt aufzuarbeiten. Wie leicht ist es, zu einem bewundernden Gast der Welt Gottes zu werden. Eurer Welt, Gottes Schöpfung.

