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HEAVEN # 4209 Kehre zur Stille zurück

KEHRE ZUR STILLE ZURÜCK

Mein Herz macht Flip-Flops, sobald Ich an euch denke, und Ich denke die ganze Zeit an euch. Zur selben Zeit (Ich rede vom Mythos der Zeit) gebietet ihr Meinem Herzen Einhalt. Mein Herz hört mit dem Schlagen auf, derweil Ich in eure schönen Augen schaue. Ihr, Geliebte, ihr seid in all eurer Schönheit und Unschuld ein Herzens-Propf.

Wann Alle sehen, wie Ich es tue, wann Alle lieben, wie Ich es tue, werden Wir keine starren Standbilder sein, dennoch werden Wir ruhig sein. Wir werden in der Tiefe Unserer Herzen leben; in den Tiefen, dort ist Stille zugegen. Wir könnten sagen, dass Wir in den Tiefen den Pfeil gespannt ansetzten. Und hier sind Wir nun, im Leben bereit und drauf und dran, bevor der Film, in dem Wir inbegriffen sind, anläuft, bevor der Film, in dem Wir sind, belebt gerät, bevor der Regisseur ansagt: „Beleuchtung an. Kamera. Action!“

Wir sind im Begriff. Wir sind bereit. Wir sind voller Energie. Wir stehen an dem Augenblick der Animation, wo Stille die Herrschaft innehat.

Wir sind die Pferde am Gatter, bevor Wir starten. Es gibt ein Signal, vielleicht einen Pistolenschuss, und Wir legen los.

Hier ist es, was Ich euch sagen möchte. Während Wir die Bahn entlangsausen, während Wir Uns derart schnell in Bewegung setzen, sind Wir nach wie vor in Ruhe, in unbeweglicher Stille. Die Stille fährt mit Uns. Sie lässt nie nach.

Ihr könnt in der Hitze des Rennens ja so voller Eifer werden, ihr könnt vorausdenken, derart in dem Rennen verfangen, derart in dem Rennen verhakt, dass Unsere Machtvolle Stille in Vergessenheit gerät, und dass alles, woran Wir denken können, das Rennen ausmacht. Es ist eine Sache, von einem Rennen im Leben zu sprechen. Eine andere ist es, an Unser umfassendes Umarmen bei dem, was im Leben vor sich geht, zu denken. Ich rede jetzt von dir, so, als wärst du von Mir getrennt, denn nicht einmal einen einzigen Augenblick lang stelle Ich Mir je vor, dass Ich Mich von der Stille abkehre.

Ihr indes, ihr Meine Göttlichen Kinder, verhaspelt euch so im Leben, verfangt euch in Enttäuschtheit, verfangt euch so in Anspannung, verfangt euch so in Entwicklungen, verheddert euch so in Schmerz und Panik, dass ihr die Quelle der Stille inwendig in euch restlos vergesst und euch damit selber bestraft. Ihr geht des Gewahrseins eures Größeren Selbst verlustig. Ich nenne diese Stille euer Größeres Selbst. Alles, woran ihr denken könnt, ist das, woran ihr denkt. Euer Geist zerrt an eurem Herzen und verwirrt es von hinten bis vorne. Ihr schnaubt, ihr ächzt. Euer Geist sitzt am Steuer eures Herzens und dreht wie wild herum, dabei das Schlimmste befürchtend.

Was ist das Schlimmste, Geliebte? Dass ein geliebter Angehöriger stirbt? Weiterhin ist Stille inwendig in euch, Stille, die ihr ignoriert. Ihr habt den Pfad der Furcht eingeschlagen, und ihr blickt weder nach links noch nach rechts. Ihr gebt euch statt, angstbeherrscht zu sein. Ihr zertrümmert euch in Bruchstücke von euch selbst. In euren Worten ausgedrückt könntet ihr sagen, ihr sterbt tausend Tode. Natürlich sterbt ihr nicht. Ihr stecht euch selber ins Herz. Man könnte sagen, ihr seid Selbstverstümmler. Das Selbst, die Stille von Euch, wird, durch all das, trotzdem keinesfalls behelligt.

Ihr rackert euch mit einem Pott voller Aufgebrachtheit ab, und die Aufregung über einen geringfügigen Vorfall kann zuweilen ebenso haarsträubend sein, wie über etwas, was ihr als groß festsetzt.

Was immer das Leben zu euch heranführt, welche Tragik euch auch immer unter den Augen ist, bei jedwedem Herzschmerz - es seid ihr, die dieses vervielfachen. Auf diese Weise seid ihr diejenigen, die ihn zu euch heranführen. Ihr stecht dutzende Male auf euch ein.

Sobald sich das zuträgt, was ihr eine Tragödie nennt, geißelt ihr euch dafür. Ihr richtet den Hammer auf euch selbst und hämmert tüchtig auf euch ein.

Geliebte, selbst wann eure schlimmsten Ängste verwirklicht werden, ist es euch angelegen, euch selber los zu lassen und zur Stille zurückzukehren. Was anderes gibt es denn für euch zu tun?