Please read the Guidelines that have been chosen to keep this forum soaring high!

HEAVEN # 42 Sichtweise und Vertrauen

SICHTWEISE UND VERTRAUEN

Dein Denken ist Mein, oder es ist vergangenes Auftreten. Du hast die Historie deiner selbst aber und abermals wiederholt. Brich aus. Ich trage dir nicht an, dass du vom Gegenteil her kommst, denn das ist desgleichen Nachahmung. Mein Vorschlag ist, dass du von einem höheren Bezirk des Seins her kommst. Es sind nicht deine Handlungen, an die du was ändern angeht zu denken hast. Es ist deine Sichtweise oder dein Wahrnehmungsmangel, der dich in der gleichen Gussform hält.

Verlasse dich auf Mich, nicht auf frühere Gepflogenheiten oder Sehweisen oder Nicht-Einsichtnahmen.

Die Wahrheit ist, dass du gerne vorankommen möchtest. Aber du drehst fortlaufend deinen Kopf nach hinten, demnach stellt es sich heraus, wie du dich in misslichen Rundläufen bewegst.

Du richtest dich nach deiner Verbundenheit mit Mir, oder du lässt dich durch die Verbundenheit mit der Welt der Menschen leiten. Wo möchtest du dein Geld gerne einbringen? Wettest du auf das trippelnde Pferd oder auf den Unerschütterlichen Läufer? Wettest du auf das flitzende Gestöber oder auf den Stillen Ankommer? Es steht im Grunde außer Frage, Wer die Ziellinie übertrifft, und dennoch hast du Zweifel.

Dein Verlass liegt auf Mir, oder es liegt auf anderen Dingen. Verschafft dir das keine Pause zum Nachdenken?

Du verlässt dich auf den Zug, um herumzureisen, und du vergisst die Energie, die ihn zieht. Du ziehst den schnaufenden Zug zu Diensten und vergisst den Lokomotivführer. Du bist so in Eile, dass du dich in dem Geglitzer und dem Lärm verfängst, und dass du den wirklichen Beweger vergisst. Die meiste Zeit vergisst.

Vergiss nicht mehr.

Da liegt ein Schatz, den du nicht mehr länger vergraben sein lassen möchtest.

Es ist nicht viel, was du zu tun hast. Du hast es nicht herauszukramen. Tatsächlich kannst du das nicht. Alles, was du zu tun hast, ist hinzuzeigen und zu sagen: „Hier liegt mein Schatz.“

Anhand deiner Wiedererkennung wird sich der Schatz herausheben, und du wirst ihn sehen. So wie deine Anerkenntnis anhebt, so hebst du dich höher und höher zu dem Gefilde unerwarteten Glücks.

Du befürchtest, du schaffest es nicht bis zu dem Höheren Bezirk, oder, falls du emporsteigst, dass du in den Höhen des Glücklichseins zerfallest. Du bringst allerdings auseinanderfallen mit zusammenkommen durcheinander. Selbst obschon du es besser weißt, denkst du halben Weges, jetzt seist du zusammen. Warte, bis du herausfindest, wie es zugeht, bei Mir aufrecht und groß dazustehen.

Du meinst, Ich sei für etwas ein Ersatz. Du meinst, Ich befände Mich anstelle von reellen Gütern. Nicht dass du denkst, Ich sei ein Blender. Nein, das denkst du nicht, aber du meinst, Ich sei von keiner oder minderer Dimension denn derjenige, den du gegenwärtig kennst. Du sagst in Worten, Ich sei höher, dennoch fürchtest du, Ich sei minder. Vielmehr denkst du, Ich sei auf Notruf, sobald dein gewöhnliches Leben nicht die Anforderungen erfüllt. Du hast Angst, Ich sei der Zweitbeste. Du hast Angst, dass die Dimension, mit der du vertraut bist, dem, was Ich biete, überlegen ist. Und gleichwohl bin Ich der Darbieter Aller Dimensionen.

Bejahe all die Geschenke, die Ich kredenze. Warum nicht? Warum nicht alle akzeptieren?

Ich bin keine List. Deine Freigabe deines gegenwärtigen Gewahrseins des Lebens hält Mich verborgen.

Ich mache dir den Vorschlag, dass du dich mehr an der laufenden Welt erfreust. Genieße sie mehr, indem du dich nicht an sie anheftest. Wenn du der Auffassung bist, die gegenwärtige Massenwelt sei alles, was es gibt, heftest du dich natürlich an sie. Du hältst sie umklammert. Du wirst sie nicht los lassen, sobald du den Gedanken hast, es gebe im Grunde nicht etwas mehr, oder dass dir jenes Etwas-Mehr nicht zugänglich sei und womöglich im Eigentlichen niemandem. Womöglich ist es da, aber außerhalb der Reichweite, demnach wirst du es eher insgesamt leugnen, als dich zu strecken und deine Hand leer finden.

Strecke deine Hand aus, und Ich möchte herbeieilen, sie zu füllen. Schaue hoch und strecke deine Augen aus und zeige deine Hand her. Ich warte darauf, dich mit allerhand Schätzen aufzufüllen. Ich bin Der, Der der Geber von Schätzen ist. Du dachtest, deine weltlichen Güter kämen von sonstwo. So wie du, so existieren auch sie nicht bar Meines Gewahrseins und Segens. Ich bin Der, Der dir die ganze Zeit gegeben hat. Wende dein Gewahrsein dem Erfüller von dir zu. Ich bin der Füller der Herzen. Kein anderer. Lege dein Vertrauen darein, wo es zu liegen kommt.