HEAVEN # 4199 Träume, träume, träume
TRÄUME, TRÄUME, TRÄUME
Ich rede jetzt. Ich sage dir, dass du schön bist. Ich sage, du bist Liebe. Ich sage, in der ganzen Schöpfung ist Einzig Einer.
Ich, Gott, spreche in der Gegenwart. Sofern Ich über die sogenannte Vergangenheit rede, geht es darum, dich zu besänftigen und zu größerem Verstehen zu bringen. Es ist das gleiche, wenn Ich darüber rede, was man die Zukunft nennt. Es verlangt Mich, euch Trost zu spenden und eine umfassendere Sicht zu überreichen. Eine größere Sicht haben ist eine Notwendigkeit. Eine größere Sicht nimmt ihren Anfang mit Träumen.
Es gibt nicht allzuviel, um das du bitten kannst. Bitte und erfrage nur.
Hast du einen großen Traum? Habe ihn. Habe scharenweise große Träume. Habe sie. Aus Eicheln entwachsen Eichen. Falls dies nicht rundum bekannt wäre, falls die Wissenschaft diese Aussage nicht träfe, hättest du über die Auffassung höhnen können. Wie bloß kann dieses kleine Ding eine große Eiche hervorbringen? Du hättest denken können, das sei ein Scherz.
Ich sage dir, dass es von deinem Träume-Haben herrührt, dass Träume wahr werden. Bringe deine Träume hervor, und etliche werden in dieser Lebzeit Wirklichkeit werden. Etliche werden es zu einer anderen Lebenszeit werden oder vielleicht für den einen oder anderen sonstwo. Träume sind angelegt, untereinander geteilt und von Anderen aufgehoben und an sich genommen zu werden. Ein menschliches Leben ohne Träume leben ist allzu entsetzlich, um auch nur daran zu denken. Träume sind die Nahrung für dein Herz.
Wüsten mit all dem Sand, den Dünen und den Eigenarten, wie der Wind weht, sind schön. Hitze und Trockenheit haben ihre eigene Schönheit. Und doch, um wie viel schöner ist eine Wüste mit einer schönen Oase.
Lasse deine Träume und dein Leben wie Oasen in der Wüste sein. Deine Träume sind wie Werbeanzeigen für dein Leben. Du möchtest gerne ein prächtiges Leben? Träume es groß. Habe Welle um Welle an Träumen. Weswegen nicht? Warum nicht auf Träume Anspruch erheben? Träume warten auf dich, und sie warten darauf, manifestiert zu werden. Träumer träumen, und Träume manifestieren sich. Du pflanzt Träume, und die Träume selber tragen Früchte. Der Traum selber hat das Bestreben, zu sein, und demnach träumst du ihn als eine Gunst für den Traum. Träume möchten wahr werden. Jemand hat sie zu träumen.
Manchmal werden Träume, an die du nicht einmal dachtest, Wirklichkeit. Und sobald sie wahr werden, bemerkst du, dass du stets dasjenige immerfort mochtest und wolltest, was wahr wurde. Du wolltest immer, wovon du nicht geträumt hast, und dennoch sind die ungeträumten Träume oder die Träume, die auf einer anderen Ebene geträumt wurden, ebenfalls wahr geworden, und sie sind für dich Wirklichkeit geworden. Falls ein Traum Wirklichkeit wurde, hatte ihn jemand geträumt. Jemand sehnte sich nach ihm, selbst dann, wann dieser Jemand die Worte nicht kannte. Selbst wenn er den Namen des Traumes nicht einmal kannte, selbst wenn er nicht einmal das Gesicht des Traumes richtig gesehen hat, ist er gebenedeit, den Traum wahr werden zu sehen, und zu erkennen, dass es sein Traum war, dass es sein unbezeichneter Traum war, der Wirklichkeit wurde. Es kann sein, der Traum war der deine.
Träume sind in vieler Hinsicht wie Zauberei, und doch hat die Magie eine erwiesene Basis. An dem, was wie Magie erscheint, gibt es eine Logik. Träume können einem wie ein Zauberkunststück erscheinen, und dennoch werden Träume reell wahr. Wettet auf eure Träume, Geliebte. Das tun ist weise. Schließt selbst auf eure euch unbekannten Träume Wetten ab.
Das Gegenteil ist ebenfalls wahr. Denke daran, wovor es dir graut, und das, wovor es dir graut, kann ebenfalls wahr werden. Oder womöglich nicht. Sobald du große Träume träumst, selbst dann wenn nichts sonstiges passiert, hast du die Freude, sie zu träumen. Sobald du daran denkst, wovor dir graut, sobald du in der Tat davon träumst, wovor dir graut, wird dir dieser Traum des Grauens keine Freude einfahren. Während du schon mal dabei bist, warum dir selber nicht Freude schenken?
Du kannst daran denken, eine köstliche Süßigkeit zu dir zu nehmen, und das Wasser läuft dir im Mund zusammen, und dir ist es fast, als würdest du sie bereits kosten. Wenn du daran denkst, eine köstliche Nascherei zu essen, findest du selbst schon an dem Gedanken an das Zudirnehmen der Süßigkeit Gefallen.
Welches sind deine Träume? Habe sie. Träume sie.

