HEAVEN # 39 Der Film deines Lebens
DER FILM DEINES LEBENS
Was sind die Merkmale Gottes? Und wie erkennst du sie? Was sind die Eigenschaften Gottes? Kennzeichenlose Liebe umringt dich. Ich bin das Wandellose und das Sich-Unumändernde, gleichwohl gerate Ich zu dem, was du siehst. Du machst ein Bild von Mir. Dein Leben artete ebenfalls dazu aus, wie du es siehst, dass es sei. Schaffe es, dass dein Leben und Meine Sicht Eins werden. Genug der Kurzsichtigkeit.
Einen Zentimeter vor dir im Blick haben ist nicht ausreichend. Die lange Vergangenheit im Blick haben ist irrelevant, denn solange du die Vergangenheit siehst, hast du Irriges im Blick. Sobald du Irrtum im Blick hast, meinst du, du habest ihn zu korrigieren. Du denkst, du habest das Leben aufzubessern. Ein wenig, oder eine ganze Menge. Du denkst, du müssest das.
Dein altes Leben ist wie ein Schwarz-Weiß-Film. Du kannst ihn wie öde sehen, oder du legst ihm Farbe auf, dennoch ist dein altes Leben nach wie vor nichts anderes als eine alte Filmspule. Dein vormaliges Leben ist nicht deine Pracht. Das von heute ist es. Und deine Vergangenheit ist ebenso wenig dein Schmerz, denn das ist dahin.
Beginne den Film, den du heute machst, in Farbe. Ein weiter Horizont tritt vor dir in Erscheinung, und danach trittst du auf dem Horizont auf. Du machst deinen Film zu einem Western oder einem Melodrama oder zu was du möchtest, abhängig von dem Horizont, den du abformst und vor dir siehst.
Dein Film geht von deiner Sicht auf ihn aus. Dein Blick wird zu deiner Version deines Lebens.
Lasse einen schönen weiten Horizont auf der Leinwand sichtbar werden, voller blendendem Licht und Fluktuationen von ihm. Hinter dem ganzen Horizont liegt ein schöner Gott, Dessen Licht, das Er leuchtet, derart blendend ist, dass du Ihn nicht siehst, ausgenommen Sein Licht.
Was für eine Art Film möchtest du von dem Start an machen, den Ich dir übermittle? Sieh das Licht, das dir gegeben wurde, und der Film setzt sich in Bewegung, besprenkelt mit Meinem Licht. Übersieh Mein Licht – und dein Film entbehrt des Funkelns und ist abgehackt.
Meine lieben Kinder, Ich stehe vor euch. Stimmt dem zu. Seid einverstanden, dass Ich hier bin. Begreift Mich mit ein. Hebt an, mit Meinem Licht in euren Augen zu sehen.
Es gibt einen Gott vor euch, Der Sein Licht vergießt. Seht es.
Könnt ihr zugestehen, dass ihr nicht alles wisst? Ihr mögt den Gedanken gerne, das Leben sei jämmerlich und auf euch auf Dauer gestellt, und zur selben Zeit seid ihr gerne der Auffassung, ihr hättet alle Antworten und wüsstet, wie Dinge zum Geschehen gebracht werden. Ihr sagt, ihr suchtet Meinen Willen zu verstehen, aber ihr sucht, euren Willen hervorgehoben zu sehen. Eure Wahrnehmung ist euer Wille. Neben der Meinigen ist sie zu spärlich.
Aber und abermals – ihr macht geltend, ihr wüsstet nicht, wer ihr seid, und doch seid ihr der Auffassung, ihr wüsstet alles. Ihr wollt gerne den Ton angeben, und euer Repertoire ist eingeschränkt.
Ihr wollt gerne die Dinge, wie ihr sie gerne haben möchtet. Ihr möchtet über eurem Leben das Sagen haben, so, als wüsstet ihr, was vonstatten geht und wie es aufzulösen ist. Eure spärliche Sicht hatte schier rare kurze Eindrücke gebrochenen Lichts im Blick.
Gebt eure Kontrolle auf. Gebt sie auf. Übergebt Mir, Der weiß, was mit ihm zu tun ist, euer Leben.
Die Welt wird euch niemals erzählen, wer ihr seid. Einerlei wie viel Beifall sie auf euch platzieren mag, sie übermittelt euch nicht die Wahrheit eurer Identität. Schaut nicht zur Welt hin, euch anzuerkennen. Die Welt gibt, und die Welt nimmt fort. Ihre Augen lassen sich schier einen Augenblick lang auf euch nieder und flitzen danach irgendwohin.
Ich nehme euch nicht von euch weg. Ich bin der Geber von Allem. Ich nehme nichts von euch weg. Es gibt die Redensart: „Staub zu Staub, Asche zu Asche.“ Ich sage, Staub gibt es nicht. Es gibt keine Asche. Schaut auf Mein Licht hoch, und verlasst euch weniger auf euer Bild von der Welt.
Schildert den Gott, den ihr nicht sehen könnt. Wie sehe Ich aus? Erweitert eure Sicht. Ihr könnt Mich nicht umändern, aber eure Sicht von Mir kann sich verwandeln. Sie muss es. Lasst euer Herz Mich beschreiben. Hört Mein Herz, und eure Wahrnehmung wird aufhellen. Sobald eure Wahrnehmung sich lichtet, hebt ihr euren Kopf hoch, und hebt ihr das Leben empor. Der gleiche Tanz wird auf zahlreiche Weise wahrgenommen. Nehmt anders wahr. Nehmt wahr, wie Ich es tue. Ihr werdet mehr Licht sehen.

