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HEAVEN #377 Die Ausdrucksmittel

DIE AUSDRUCKSMITTEL

Du bist nicht zwecklos. Du bist nicht ziellos. Alleine auf dem Berggipfel - du hättest einen Zweck inne. Wenn du dich im Menschengewühl befindest, hast du einen Zweck. Wenn du ans Bett gebunden und alleine bist, hast du einen Zweck. Dein Zweck ist nicht von deiner zeitweiligen Gegebenheit im Leben abhängig.

Worin immer deine Gegebenheit im Leben besteht, du kannst sicher sein, sie ist zeitweilig. Umstände bestehen um dich herum, aber sie sind bei weitem nicht die Erstreckung von dir.

Du sehnst dich, deinen Zweck zu kennen. Du sehnst dich, zu erkennen, dass deine Zeitdauer auf der Erde etwas bedeutet. Du möchtest jemandem irgendwo von Belang sein. Lasse soeben jetzt dir deine Zeitdauer des Lebens von Belang sein.

Du bist keine Schuldenlast auf der Erde. Du bist keine Bürde. Du bist kein Trittbrettfahrer. Du bist der Welt ein Geber. Du bist ein Lehrer. Du bist ein Modell.

Alles, was du sein möchtest, das bist du. Zapfe das an.

Ein Ahornbaum hält Ahornsirup vor, aber er muss angezapft werden.

Da ist nicht einer oder eine unter euch, der nicht einen Schatz zum Ausreichen innehat. Ich sage nicht, ihr alle gebt ihn aus. Ich sage, ihr alle habt ihn, um ihn auszugeben. Und du magst der letzte sein, der das erkennt.

Lasse Mich dir das auch sagen. Gleich, welche Geschenke oder welche Erkenntnis du der Welt gegeben hast, du hast mehr, um zu geben. Du bist damit noch nicht durch.

Dein Geben an dieses Leben, das dich nachhält, kommt in immer stärker anwachsenden Wellen daher. Deinem Leben gehören Gezeiten zu, und jede Welle wird höher und ausladender. Du bist vielleicht jetzt auf dem Gipfel, aber das ist bloß ein einzelner Gipfel. Du hast höhere zum Erreichen. Du hast mehr, um es zu tun. Egal, wie hoch du anlangst, du hast noch weiter zu gehen.

Dieser Fakt wiegt nicht schwer auf dir. Das ist auch nicht wie eine kleine Besorgung, die du vergessen hast, zu tätigen.

Dein Leben strömt in die Leben Anderer.

Kräuselungen von dir langen an der Küste an.

Welche deiner Wellen langen an?

Was stellst du heraus?

Was möchtest du herausstellen?

Was liegt dir an, es herauszustellen?

Wie immer die Antwort lautet, ob du sie kennst oder nicht, du befindest dich auf der Zurschaustellung. Eine jede Tat von dir, jedes Wort, ist eine Zurschaustellung von Schöpfung.

Deine Verantwortung ist umfassend, aber sie ist keine Bürde. Sie ist Freude. Vielleicht besteht deine Verantwortung darin, Freude auszuteilen. Um wieviel besser ist es doch, sie zu geben, als sie zu haben.

Schreite aus der Kleinlichkeit wie aus einem Petticoat heraus. Sie ist dir fremd. Sei großherzig. Großherzigkeit schickt sich dir.

Dein gesamtes Leben ist eine Geste. Das ist alles, was es sein kann. Welche Gebärde nimmst du ein? Was an Freigiebigkeit gibst du? Was widerhallt der Klang deiner Stimme?

Ich sage dir nicht, vorzugeben, dass du mehr bist, als du gegenwärtig bist. Ich sage dir, damit den Anfang zu nehmen, zu erkennen, wie viel du in Wirklichkeit bist. Für einen Almosenempfänger ist es schwer zu geben. Es ist um Vieles leichter zu geben, wenn du weißt, dass du etwas Kleingeld in der Tasche hast.

Es gibt niemanden Würdigeres auf der Erde als du. Gleich, wie es so aussieht, du bist Meine Herrlichkeit. Niemand ist mehr aus Meiner Herrlichkeit als du.

Gelange zur Wahrheit von dir. Tauche tief und springe hoch. Beginne, die Dimensionen von dir herauszufinden. Habe keine Angst, den Schatz unausgesprochenen Reichtums zu finden.

Das ist alles inwendig in dir. Zu jedem Zeitpunkt kannst du beschließen, all das zu sein, was du bist. Du hast dich noch nicht entschlossen. Du hast dich vor der Pracht des Lichts, die die deine ist, gedrückt. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit hat sich das an dir nicht zugetragen, dass du mehr bist, als du erscheinst, dass du mehr bist, als du dachtest, dass du mehr bist, als Andere dachten oder was Andere gerne sehen mögen.

In voller Gewissheit sage Ich dir dies: Du bist nicht weniger, als Ich denke. Ich weiß, was Ich gefertigt habe, als Ich dich gefertigt habe. Ich weiß, was Ich geschmiedet habe. Ich weiß, aus welcher Feurigkeit du gemacht bist. Du bist genau, was Ich denke. Du bist Mein Gedanke. Also sei ihn.

Das bedeutet, dass du, eben so weit wie du denkst, eben so weit gehen wirst. Das bedeutet, dass die Ausdrucksmittel, sobald du die Möglichkeit der Größe zulässt, zu dir hinrennen. Alles, was Ich eben in diesem Augenblick von Meinen Kindern erbitte, ist, dass sie für die Möglichkeit offen sind, was für Herolde sie sind. Für diese Möglichkeit offen sein ist Schleusen öffnen.

Ich bitte euch nicht, Größe aus einem Hut hervor zu zaubern.

Ich bitte euch nicht darum, einen Akt von Größe vorzutäuschen.

Ich bitte euch, damit anzufangen, euren Ursprung und alles, was er innehält, zu bejahen.

Ich hatte einen Traum, und der bist du.

Ich habe einen Traum, und der bist du.

Du bist all die Kinder Meiner Träume.

Aber ihr dachtet, ihr wärt vagabundierende Wanderer, die Schnitzel von der Erde auflesen.

Ihr seid die Grundsteine.

Gebt der Erde großzügige Zuteilungen.

Lasst einen jeden eurer Schritte einen Segen auf sie sein.

Lasst Meine Schöpfung Meiner Schöpfung ein Segen sein.

Beginnt damit.