HEAVEN # 3668 Ändere deine Geschichte
ÄNDERE DEINE GESCHICHTE
Sobald du auf der Erde eine schwere Last auf deinen Schultern spürst, ist es schwierig, an irgendwas anderes zu denken. Deine Schultern sind müde vom Tragen der Last. Du spürst das ganze Weh und die Schmerzen, und du siehst kein Ende dabei.
Jemand könnte zu dir sagen: „Lege die schwere Last ab, die du trägst.“ Und du siehst nicht Wie, denn die Last befindet sich auf deinen Schultern. Du wirst sagen: „Wer wird sie für mich tragen? Mein Leben ist beschwerlich. Meine Familie ist eine Bürde. Mein Leben ist eine Bürde. Ich sehe da keinen Weg heraus.“ Und somit belässt du dich in einer Sackgasse.
Du bist es, der sagt, es gäbe keinen Weg heraus, und du bleibst an deiner Geschichte kleben. Du würdest lieber an der Bürde festhalten, als deine Geschichte ändern. Du wirst gerne erweisen wollen, dass du recht hast, und so behältst du die Sackkleider, die du trägst, an.
Du hast dabei recht: Niemand wird dir deine Schwierigkeiten beseitigen. Niemand hat das zu tun. Niemandem ist das angelegen. Dir liegt es an, den Unterschied zu erbringen. Dir.
Was du auch an Schwierigkeiten mit dir herumträgst, einerlei wie schwer, wie tief, es gibt da einen gemeinsamen Nenner, und den wirst du nicht mögen.
Ich sage nicht, die Schwierigkeiten seien nicht da. Ich sage, du hältst zu sehr an ihnen fest. Du wirst um dein Leben an ihnen festhalten, als ob du, sofern du sie nicht hättest, sofern du nicht fürs Leiden ausgesondert worden wärest, ohne Klagen dastündest – was bildete sodann das Thema deines Lebens? Du könntest beraubt sein ohne dein Kreuz, das zu tragen ist. Du hast es so lange als dein Los bei dir gehalten. Du liegst fortgesetzt unter ihm, um das Gefühl zu haben, von ihm erdrückt zu werden.
Lasst Uns das von Anfang an begreifen. Mir entgeht nicht die Schwierigkeit deiner Lage. Ich sage, du hältst an ihr fest. Lobe nicht mehr länger die Dringlichkeiten der Lage, in der du dich befindest. Deine Probleme sind kein blaues Band oder keine Medaille, die du trägst. Sie werden nicht mit einem Fingerschnippen fortgehen. Niemand wird sie für dich fortnehmen. Wenn sie deine Probleme sind, sind sie deine Probleme, und sie sind die deinen, um deine Wahrnehmung von ihnen zu ändern. Ändere deine Wahrnehmung, und du wirst die Anordnung der Schwierigkeiten verwandeln.
Schaue dich nicht in irgendwem nach Fehlern um. Schlüpfe mit dem anderen Fuß in den Schuh.
Wie auch deine Lage ist, der gemeinsame Nenner ist der gleiche. Du siehst es auf eine Weise, und bist außerstande, es anders zu sehen.
Es ist wahrscheinlich, dass du Vorwürfe machst. Du gibst dabei Anderen die Schuld. Du gibst dem Schicksal die Schuld. Du gibst Mir die Schuld. Solange du Vorwürfe machst, hast du feindselige Gefühle, und du gibst den Umständen für deine Feindseligkeit die Schuld. Und das hält dich an der Stelle, bei der du den Anfang nahmst. Vorwürfe machen bringt dich nirgendwohin. Du drehst dich im Kreis. Solange du dich im Kreis bewegst, siehst du nicht klar. Einerlei wie gerechtfertigt, dein Ärger gehört dir zu. Und Ärger ist stets kurzsichtig. Selbstverständlich ist er das. Sieh weiter. Sieh um die Ecke herum. Sieh Wandel.
Wenn ein Problem unüberwindbar zu sein scheint, siehst du keine Optionen, ausgenommen einen Anderen, um dich zu retten. Oder dass du fortgehst. Oder dass der Andere fortgeht. Oder, oder, oder. Du lässt zahlreiche andere Möglichkeiten außen vor. Natürlich tust du das, anderenfalls hättest du deine Lage im Inneren vor langer Zeit geändert.
Ich sage nicht, fortgehen oder bleiben sei richtig oder falsch. Ich sage, dass Ich nicht möchte, dass du leidest oder irgendwer leidet. Und doch ist es öfters so, dein Mitgefühl richtet sich auf dich, und du hast keines dafür, was du als die Geißel deiner Existenz in das Blickfeld gerückt hast.
Finde Mitempfinden für den Anderen. Sei barmherzig.

