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HEAVEN # 3607 Du bist Weite

Bei der Welt ist alles im Guten. Der Überlagerung an wankender relativer Welt unterliegend befindet sich ein tiefes unerschütterliches Fundament. Wir können es Sein nennen. Du bist ein Schwergewicht des Seins, und die hervorbrechende relative Welt rührt keineswegs an dir und hat dazu nicht das Vermögen. Du hast ein Fundament, das stärker ist als das Starke, das weiter ist als die Weite, und das bedeutet, du bist ebenfalls weit. Du bist weitaus mehr als deine Bestrebungen in der relativen Welt, weitaus mehr als deine Träume, weitaus mehr als deine tägliche Existenz. Seien ist mehr als Existenz. Existenz ist ein-lagig. Seien ist pure Weite.

Der Weite sind keine Beschränkungen zueigen. Gäbe es sie, dann wäre Weite nicht.

In deinem Falle – die Grenzziehungen, die du wahrnimmst, sind nicht. Dein Blickfeld hat die Weite abgeblockt, im stärksten Maße während es sich auf dich selbst bezieht. Schicke dich an, dich dir bildlich in einem ausladenderen Maße, auf unbegrenzte Weise, auf eine Weise, die mit unbeschränkten Möglichkeiten gefüllt ist, auszumalen. Genau dort wo du dich befindest, ohne dich einen Zentimeter zu bewegen, kannst du weit reisen. Du kannst kleine und große Sprünge nehmen. Es ist im Grunde nicht so, dass du dich transformieren kannst. Was du tun kannst, ist, mehr von deinem bereits zuhandenen Selbst herzubringen und es stärker ans Tageslicht zu heben. Während du anhebst, dich zu sehen, fängst du an, deine Weite zu sehen. Deine Weite sprengt die Bank deiner lange anhaltenden Zurückstellung deiner selbst.

Du bist von nobler Abstammung. Deine Abstammung ist wer du bist, nicht deine Lage, nicht dein Maunzen, nicht das, was ein Anderer von dir denkt.

Du bist Mein Nachfahre. Du bist Ich Selbst in voller Blüte auf der Erde. Du bist größer als die Erde. Du bist größer als das Große. Du bist unermesslich. Beginne ein Bild von dir zu malen, was näher an die Wahrheit heranreicht. Du bist eine Perle auf Erden. Wenn man es so sagen möchte, aus einem Schweinsohr wurde ein schöner Beutel gefertigt. Öffne diesen Beutel jetzt und sieh, woraus du gemacht bist.

Deine fanastischsten Ambitionen waren zu dürftig, weil deine großartigsten Ambitionen auf fehlerhafter Wahrnehmung fußten. Du bist ein Opfer deines eigenen Schwindels. Du hast dich aus einem kolossalen Glück heraus gemolken. Hier geht es nicht um Schicksal, Geliebte. Ihr wart nicht gezwungen, in dieser Betriebsart fortzufahren. Ihr werdet nicht genötigt. Ihr hattet einen misslichen Traum, einen Traum, aus dem ihr jetzt erwacht seid. Vielleicht seid ihr bei diesem fortgesetzten Traum, den ihr hattet, rüde aufgeweckt worden. Es handelte sich bloß um einen Traum. Selbst wenn er weitergeht, ist er nichtsdestotrotz ausschließlich ein Traum im Schlaf. Wacht auf, und der Traum ist vorüber. Entsinnt euch der Wahrheit, nicht des schlafenden Traums.

Natürlich, träumt von euren anderen Träumen der Herrlichkeit. Träumt in diesem Falle Träume, die groß genug sind. Durchbrecht die Grenzen gar eurer besten Träume über Ritterschaft oder Gotthaftigkeit.

Kennst du jene Bilder, die Bilder in sich haben, welche einem beim ersten Hinsehen verborgen sind? Du bist eines dieser Bilder. Innerhalb deiner Bilder befinden sich tausende und noch mehr versteckte Bilder. Schau nach innen, und mache die versteckten Bilder ausfindig. Bringe sie heraus, und verstecke sie nicht mehr. Verbirg sie insbesondere nicht mehr vor dir selbst.

Weite dein Sichtfeld aus, und du dehnst die Welt aus. Sobald du dich öffnest, öffnest du die Welt. Die Welt hat nicht gewusst, wer sie ist. Die Welt hat, wie du, um ihre Pracht nicht gewusst. Du bist der Schlüssel, der die Welt für sich selbst öffnen wird.

Kennst du jene Stehauf-Bücher, bei denen du eine Seite aufschlägst und sich automatisch vor dir eine ganze Welt neuer Dimensionen auftut? Sobald sich dein Bild von dir selbst ausweitet, wird dies die Welt automatisch mittun. Sie wird mit Schlössern und Palästen, mit Prinzen und Prinzessinnen, mit Königen und Königinnen hervorschnellen, all das, weil du in einen größeren Traum deiner selbst eingetreten bist, als den, den du bislang hattest. Es ist höchste Zeit.