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HEAVEN #359 Das Kreisen der Liebe

DAS KREISEN DER LIEBE

Du magst es, wenn du Geschichten von Helden hörst. Du magst das, weil dich Geschichten über Tapferkeit an Mein Herz erinnern. Mut kommt nicht vom Individuum. Er kommt von Mir.

Tapferkeit ist dein Herz, wie es Mein eigenes spricht, so, wie sich das bei der Freundlichkeit ausweist.

Es braucht Mut, um freundlich zu sein. Es braucht Zuvorkommenheit, um tapfer zu sein. Herz hüpft über Herz. Das Herz wickelt sich selbst rund um das Leben. Das Herz steht Mir zu Diensten. Das ist alles, was ist. Nicht einem Anderen dienst du. Es bin Ich, dem du im Dienst an einem Anderen dienst.

Alle Freundlichkeit ist gegenüber Mir. Jede Tapferkeit kommt von Mir. Hin und her, tut nichts zur Sache. Von Mir singst du.

Es ist gut, sich zu erinnern, Wem du dienst, denn dann bist du nicht in Fragmenten des Lebens befangen, sondern in der Ganzheit. Ganzheit ist es, dem du zugehörst. Du gehörst nicht Fragmenten zu.

Du hältst dich ganz, unterdessen du Mir dienst. Du fragmentierst dich, während du denkst, du dienest Einzelnen alleine. Es ist leichter, Mir zu dienen, als diesem oder jenem. Du kennst Meine Schönheit. Du kennst nicht immer die Schönheit des Gegenübers.

Christus sah Schönheit, weil er Mir diente. Es war zu klein, ihn zu bitten, alleine dem Menschen zu dienen. Niemand kann das oder kann es längere Zeit ohne Mich tun. Dennoch ist das gesamte Bild von Mir in einem einzelnen Akt der Zuvorkommenheit gegenüber einem einzigen Menschen wiedergegeben.

Wie könnte es anders sein, indessen Ich Alles in Allem bin?

Und gleichwohl, verwechsle ein Individuum nicht mit Mir. Ich bin in dem Individuum geoffenbart, aber es ist nicht das Individuum, dem du dich selbst gibst. Du gibst dich selbst Mir, dem Gründer des Gebens. Du gibst dich der Ganzheit.

Sieh Mich als den Topf, in den du Liebe hinein schöpfst. Du schöpfst Mich nicht einfach in zwei separate Schüsseln. Du schöpfst Mich in das, woher Ich gekommen bin, was das gleiche ist, von woher du gekommen bist. Du schöpfst Mich nicht bloß in das, wohin Ich gehe. Du bringst deine Liebe zu ihrer Quelle zurück. Du füllst Mich wieder auf, Ich, Der kein Wiederauffüllen nötig hat.

Du brauchst dein Wiederauffüllen von Mir. Es ist Meine Tasse, deren Überfließen du bedarfst. Freilich, du kannst sie selbstverständlich nicht zum Überfließen bringen. Deine Liebe fließt heraus, und zwar von Herz zu Herz, überfließen kann sie allerdings nie. Sie kann einfach strömen und strömen und sich somit selbst erneuern. Deine Liebe kann sich selbst sehen, wie sie hier und da strömt, und wie sie zu erkennen gelangt, dass es keinen Unterschied zwischen Hier und Da gibt, weil alles Strömen ist, und weil Strömen ein Vermischen des Einsseins zurück zu Mir darstellt.

Wer vermag der Richtung eines Herzens zu folgen? Alle Herzen fließen zu Mir, wenn auch über weitschweifige Routen. Aber es ist gut, die Bestimmung deines Herzens zu kennen, weil ein derartiges Erkennen dein Gespür des Einsseins vollendet.

Was dir ausgeliehen wurde, das gibst du zurück. Was du von Meinem Herzen erhalten hast, gibst du zurück. In dieser Bewegung der Rückgabe wird dein Herz mit mehr überflutet, als du aus dir heraus zu geben vermagst. Es ist dein schierer Akt der Rückgabe, der dich wiederaufstockt. Er lässt dich erkennen, Wer du bist und Von Woher du gekommen bist. Dieser kleine Dienst an Mir ist deines Herzens Fassungsvermögen.

Du bist nicht zufrieden, so lange, bis du zu Meinem Herzen zurückreichst. Alleine Mein Herz ist groß genug, um das deine zu füllen. Kein Individuum vermag dein Herz ausreichend zu füllen. Es kann nicht mithalten. Ich freilich bin vor dir. Für Mich ist es nichts, dein Herz zu füllen. Ich bin ein Füller von Herzen, und Ich fülle das deine mit dem Meinen. Und du füllst das Meine mit dem deinen.