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HEAVEN # 3576 Wahre Liebe

WAHRE LIEBE

Oh, voll und ganz ein Pro für die Liebe in der Welt, dass sie von ihren Fesseln befreit wird. Dass sie unverriegelt ist. Oh, für die Liebe, dass sie ein Vogel ist, der aus seinem Käfig heraus gelassen wird. Oh, für das Fenster zu wirklicher Liebe, dass es geöffnet wird und geöffnet bleibt, wo sie hinausgehen und hereinkommen kann, so wie es Liebe gerne tut.

Die Liebe auf Erden wurde unterdrückt. Du weißt, sie wurde unterdrückt. Und ein Empfinden an Bedürftigkeit hat sich gelegentlich an ihre Stelle gesetzt. Es gäbe kein Unglücklichsein, wenn der Vogel der Liebe frei gelassen wäre. Wie es steht, ist Liebe reguliert, ja gar gefangen genommen worden, so als hätte Liebe vorsichtig zu sein und ihre Ausweitung sorgfältig zu planen. Liebe wäre viel lieber frei, dort in Erscheinung zu treten, wo sie auch landen wird. Liebe möchte frei sein, zu lieben. Das ist alles, was sie will, ein Schmetterling sein, frei, um zu allen Butterblumen zu fliegen, deren süßen Nektar zu trinken, sie zu erfüllen und zu vollenden, Liebe, die es liebt, sich selbst zu geben.

Liebe ist kein Mandat. Liebe braucht kein Mandat. Sie braucht bloß, gelassen zu werden, dass sie frei ist, um irgendwo oder überall niederzugehen. Eine lange Leine ist für Liebe nicht gut genug. Eine lange Leine lässt es der Liebe nicht zu, überall anzulangen. Liebe, die ausschließlich so und so weit gehen kann, ist nicht frei, die Liebe zu sein, die sie ist. Liebe ist Liebe, kein Schiedsrichter. Liebe macht sich nicht schmutzig. Liebe kennt sich selbst, und das ist alles, worum sie weiß.

Liebe handelt nicht von Rechtsprechung. Es gibt keinen Gerichtshof, sobald es sich auf Liebe beläuft. Wir reden von der wahren Liebe selbst, von Liebe, die nicht auf Spezifikationen beschränkt ist, und Wir reden nicht von körperlicher Attraktion, sondern von Liebe, von wahrer Liebe. Wahre Liebe ist unausgebeten. Liebe kann nicht eingepfercht und nicht zu Liebe hier, und nicht dort, gemacht werden. Liebe schreit aus der Wildnis ihres Eingezwängtseins heraus. Sie schreit:

„Ein für alle Mal, lasse mich frei sein, zu tun, was ich will, denn ich möchte bar aller Bindungen existieren. Ich möchte ungebunden sein. Ich habe Einschränkungen so satt. Lasse mich aus dieser Zwangsjacke heraus, die mir sagt, wann und wo ich lieben kann. Ich möchte schlicht lieben und habe gegenüber meiner Liebe keine künstlichen Barrieren. Ich kann alle lieben. Ich kann dich lieben, und ich kann andere lieben. Ich weiß einfach, wie lieben ist, und finde keine Gründe, nicht zu lieben. Was meine Liebe selbst anbelangt, sie hat keinen Beweggrund nötig. Liebe folgt keinen Ursachen. Hätte Liebe Regeln, so würde sie anhand deiner vernünftigen Urteile nicht fortbestehen. Liebe hat ein Leben für sich. Nimm Liebe nicht auseinander.

Ich bin Liebe, und ich möchte Ich sein. Ich bin kein widerspenstiges Kind. Es ist einfach so, dass die Welt für mich gottungefällige Gesetze gemacht hat. Gib mir statt, zu sein, was ich bin. Gib mir statt, all das zu sein, was ich bin. Gib mir statt, in der Höhe zu fliegen. Gib mir statt, mich hinauszuwagen. Gib mir statt, Liebe zu sein. Gib mir statt, sofortig zu sein. Gib mir keine atmosphärischen Störungen mehr. Fasse nicht mehr länger Entschlüsse, wo ich niedergehen sollte und wann.

Ich bin Liebe. Ich bin nicht dein Haustier, bei dem du befindest, wann es hinaus- und wann es hereinzulassen ist. Ich bin Liebe. Ich bin meine eigene Mischung. Lasse mich sein, was ich ohne Einwände von deiner Seite bin.

Mir sind keine Grenzen zueigen. Ich liebe. Das ist die ganze Geschichte von mir.

Bringe mich nicht durcheinander. Schneide mir nicht meine Gliedmaßen weg. Quetsche mich nicht durch einen Schlitz. Mache für mich alle Türen auf. Öffne alle Fenster. Ich möchte Ich sein und nicht das Bild von mir von jemandem. Ich möchte schlichte Liebe sein, denn ebendas ist, was ich bin. Ich möchte nicht abgesichert werden. Ich möchte frei gesetzt werden. Ich möchte sein, wie ich bin. Ich möchte Ich sein.“