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HEAVEN #3337 Heil dem heimkehrenden Helden

HEIL DEM HEIMKEHRENDEN HELDEN

Ihr seid erschaffene Seinswesen. Ihr seid Geschöpfe. Ihr zehrt Mein Herz auf. Ich bin stets eurer Gegenwart gewahr, und dennoch besitze Ich euch nicht. Als Ich euch den freien Willen gab, setzte Ich euch frei. Wir sind Eins, aber ihr seid nicht an Mir festgeheftet. Gemäß eurer Sicht könnt ihr allein für euch losgehen. Ihr könnt dem Anschein nach von Mir fortgehen, im Gefühl, dass sich Unsere Wege trennen sollten, oder dass Wir bereits getrennte Wege gegangen sind. Ihr seid frei, das in eurem Geist zu tun, falls ihr es möchtet, allerdings kann das in Wirklichkeit nie der Fall sein. Ich bin an euch festgeheftet, Geliebte. Ihr seid frei, überallhin, wohin ihr möchtet, davonzuzockeln, jedoch treffe Ich die Wahl, stets bei euch zu bleiben. Ich werde niemals, in Meiner Einbildung oder Tat, von euch abgehen. Ich kann das nicht, und Ich will das nicht. Mein Wille heißt, bei euch zu sein und euch zu umfassen. Ich bleibe eng haften. Etwas anderes kann Ich Mir nicht ersinnen. Wieso sollte Ich Mich je davon lösen mögen, was Ich für lieb und teuer halte?

Falls jemand auch nur einen deiner Zähne ohne Not ziehen wollte, würdest du dann sagen: „Mach zu, zieh doch meinen Zahn, ohne dass es nötig ist.“? Ich würde nicht einmal eines Meiner Kinder aus Meinem Gewahrsein heraus ziehen. Welches Bedürfnis könnte Meinerseits dafür existieren, Mich von euch zu distanzieren? Das ergibt keinen Sinn. Ich bin dein, und dein bleibe Ich.

Noch auch bist du Mein Jo-jo auf einer Schnur. Es stimmt, du gehst rauf und runter. Das ist deine eigene Willensäußerung. Du gehst aufgrund der Geschichten, die dein Geist dir erzählt, rauf und runter. Du hörst den Geschichten zu. Du stellst Tragisches fest und entscheidest dich, du habest ein schlechtes Gefühl zu haben. Was wäre denn, falls du bestimmte Vorkommnisse nicht als Tragödie ausmachtest? Was wäre, falls du das gesamte Konzept des Tragischen fallen ließest? Worüber würdest du dann weinen?

Was wäre, falls das Wort Tragödie niemals geformt worden wäre? Was wäre, wenn alle Vorkommnisse im Leben schier als Vorkommnisse im Leben betrachtet würden? Bei der Geburt eines Babys und bei seinem Schrei ist Freude zugegen. Muss es eine Tragödie geben, wenn jemand die Erde verlässt? Du bist dir gewahr, dass jedermann die Erde verlässt, und doch ist es jedesmal ein Schock, so als wäre der Tod ein Geächteter.

Das Leben ist kostbar, und der Tod nicht anders. Habt ein Empfinden dafür, dass der Tod eine Vergütung ist, keine tragische Begebenheit.

Mit dem Tod ist es, wie wenn du ein Telegramm bekommen hast: „Komme Nachhause. Wir warten auf dich. Hier dein Ticket. Wir werden deine Ankunft feiern. Und was für eine Freude wird es dort geben! Du bist dabei, dich zu einer weiteren Etappe deiner Reise auf den Weg zu begeben. Wir können ihm die Überschrift 'Wiedersehen mit dem Himmel' geben. Der Held ist Nachhause gekommen. Gott segne den Helden. Gute Reise.“

Was soll daran nicht stimmen? Was wäre, wenn du aufhörtest, dich über das Unumgängliche auseinanderzusetzen? Du, der du ein Unsterblicher bist, kannst niemals sterben. Bloß dein Körper kann seinen Abgang nehmen. Möchtest du das gerne verhindern? Wie lange möchtest du das gerne verhindern?

Nachts legst du dein Haupt auf einem Kissen zur Ruhe. Diese nächtliche Begebenheit betrauert man nicht. Und doch gibt es beim Sonnenuntergang deines Lebens oder eines geliebten Angehörigen ein Wehklagen, wann sich du oder ein lieber Nahestehender zu einer wohlverdienten Ruhe hinlegen. Wehklagt nicht, Geliebte. Der Held ist Nachhause gekommen. Freut euch.

Was hättet ihr gerne, dass es eure geliebten Angehörigen tun, Geliebte? Und was würdet ihr, hättet ihr die Wahl, tun? Würdet ihr euch für immer auf der Welt herumtreiben mögen?

Wenn ihr von der Erde Abschied nehmt, seid ihr leicht wie Luft. Jede Last ist fort. Sorgenvolle Gedanken sind abgefallen. Ihr seid mit dem belassen, was ihr immer wünschtet, und das ist Liebe, Geliebte, und das ist Liebe. Heil dem zurückkehrenden Helden.