HEAVEN #3327 Der Reichtum der Liebe
DER REICHTUM DER LIEBE
Ihr lechzt nach Besitztümern, dabei habe Ich euch den Himmel und einen weiten Horizont gegeben. Ich habe euch die Erde und die Sterne, eine gleißende Sonne und einen weißen Mond gegeben. Ich habe euch Gras, Blumen und Lehm und Sand ausgehändigt. Ich habe euch Meere, Strände, Steine und Felsen und heiß und kalt gegeben. Ich habe euch allerhand Nahrung gegeben, um sie zu essen oder auszuspucken. Ich habe euch Augen zum Sehen, Ohren zum Hören und einen Mund, mit dem ihr küssen könnt, gegeben. Geliebte, was habe Ich bei der Schöpfung ausgelassen, die Ich euch überreichte? Ich sandte Meine Liebe aus, wie es ein Fischer tut, der seine Netze auswirft. Es ist so: Der Ozean Meiner Liebe kleckert auf sich selbst über. Es ist die Liebe, die auf der begrenzenden offenen See vor Fülle strotzt. Seht zu, wie sie anprallt und wieder zurückfedert. Das tut Liebe.
Natürlich übergab Ich euch der Schöpfung ebenfalls. Ich sagte euch, euch zu vermehren. Vermehrt alles, Geliebte. Vermehrt insbesondere die Liebe. Hinterlasst es dort, wo ihr wart, besser, als ihr es angetroffen habt, reicher und schöner, als ihr es aufgefunden habt. Stockt die Geschenke auf, mit denen Ich euch umgeben habe. Rempelt jene immer und immer wieder um. Bringt die Liebe zum Wanken, sodass sie wie Nebel vom Ozean aufsteigt und sich für euch, damit ihr sie euch anseht, auf den Bergspitzen niederlässt.
Ich sage euch wie Vermehren geht. Zunächst habt ihr die Vorstellung des Vielen. Ihr spürt die Fülle. Und dann tritt sie in Erscheinung. Es ist nicht so, dass ihr auf Mich zu warten habt, bis Ich euch die Multiplikationstabellen zukommen lasse. Ich sandte euch, das Multiplizieren auszurichten. Es ist sehr einfach. Es ist schlicht eine Idee von mehr und mehr. Was ihr erstrebt, wird erscheinen. Erstrebt in aller Leichtigkeit, und seht, wie sich alles, was ihr erstrebt, vermehrt. Vermehren ist wie Seifenblasen blasen. Möchtet ihr das nicht gerne? Entsinnt ihr euch, wie das geht und aussieht?
Lasst eure Gedanken wie Blätter von einem Baum auf den Boden fallen. Denkt eure Gedanken leicht, ganz leicht. Ihr müsst daran nicht arbeiten. Ein Gedanke folgt dem nächsten, genauso wie ein Fuß dem anderen folgt, und ihr werdet euch in Bewegung gesetzt finden, wohin eure Zehen weisen.
Deine Gedanken folgen einer großen Schwungkraft. Der Schwung ist eine Energie, die nicht aufhören möchte. Sobald du einmal die Schwungkraft der Liebe in Gang gesetzt hast, kannst du sie nicht anhalten. Sie geht sich selbst hinterher und wallt nach vorne, sie erzeugt währenddessen mehr von sich selbst. Mache dir einen jeden Anlass zunutze, zu lieben.
Falls du auf Geld Verdienen ausgerichtet bist, dann verdiene Geld in Gesellschaft mit Liebe. Verdiene Geld und verteile Liebe entlang des Wegs. Liebe und Geld sind kompatibel. Jemand mag ja gesagt haben, sie seien es nicht. Sei zuvorkommend und in die Ferne sehend und gib Liebe zuerst. Es wird eine Spur des Geldes erkenntlich bleiben. Und falls das nicht der Fall ist, hattest du nichtsdestotrotz die Reichhaltigkeit der Liebe inne gehabt. Geliebte, seid nicht ohne Liebe, insbesondere insofern nicht, wann ihr alles, das Geben und das Empfangen, von ihr haben könnt. Liebe ist der Motor, der das Auto des Lebens zum Fahren bringt. Gebt eure Liebe, so wie die Sterne ihr Licht verstrahlen.
Gebt Liebe ohne zu zögern. Gebt Geld ohne zu zögern. Gebt Freude ohne zu zögern. Gebt alles ohne Verzug. Auf diesem Weg erntet ihr Liebe, Liebe über Liebe, Liebe, von der noch nicht geträumt, Liebe, nach der keine Suche auf den Weg gebracht wurde, indes Liebe, die den Anspruch erhebt, sich euch darzureichen, Liebe, die die Tore in eurem Herzen niederreißt, Liebe, die euren Blutstrom und das Umfeld der Welt überflutet.
Welchen Beruf du auch hast, dir ist eine Karriere im Liebe-Geben ausgewiesen – im Geben von erwarteter wie unerwarteter Liebe. Liebe ist nicht knickerig. Liebe ist großherzig. Liebe bietet sich selbst so herzlich, derart wohltuend, derart freigiebig dar. Generöse Liebe wird aus dem Herzen heraus generiert. Sie sprengt davon. Sie hinterlässt überall ihren Staub. Liebe tritt sich selbst auf die Füße, klicketi-klapp, klicketi-klapp, sie macht sich in alle Richtungen auf, und doch, die einzige Richtung, in die zu gehen ist, ist die Richtung der Liebe.

