HEAVEN #3250 Süß, nicht bitter
SÜSS, NICHT BITTER
Sobald du wüste Schimpfwörter leise vor dich hin sprichst, sage an deren Stelle Dankeschön. Sage ein schlichtes Dankeschön, oder sage: Danke Dir, Gott.
Wenn ihr das tut, Geliebte, schaltet ihr von der Armut zum Reichtum um. Natürlich tut ihr das. Das ist ein mächtiger Schalter - vom Widersetzen weg, zur Fülle hin.
Stoßt das Leben nicht fort, Geliebte. Verflucht nicht das Leben oder niemanden in ihm. Kein Vermaledeien im Speziellen oder im Allgemeinen. Kein Fluchen.
Wenn du der Trainer einer Mannschaft bist, schickst du deine guten Spieler raus. Du spielst, um zu gewinnen. Du spielst nicht, um zu verlieren. Du bist der Coach deiner selbst.
Falls du unfreiwillig einen negativen Gedanken hast, wechsle einen Ersatz ein. Der Ersatz, den du hereinnimmst, ist ein wenig Gewahrsein deiner natürlichen Dankbarkeit. Negativität ist unnatürlich. Du kannst das an der Art erkennen, welches Gefühl dir die Negativität einfährt. Sie mag sich durchaus unerbeten einstellen, und nunmehr sagst du ein schlichtes Dankeschön, oder du sagst: "Danke Dir, Gott." Sieh dir dabei den Unterschied an, wie du dich fühlst.
Es ist nicht so, dass du Mir für die Negativität danken mögest. Du dankst Mir, dass du das Leben hast. Du dankst Mir für die Macht, die du hast, um die Positivität zum Wachsen zu bringen. Deine Gedanken sagen dir an, dich auf eine bestimmte Weise zu fühlen. Ein negativer Gedanke bringt dir das eine Gefühl. Ein positiver oder gar neutraler Gedanke veranlasst dich zu einem anderen Gefühl. Wähle Angenehmes vor Bitterem. Überreiche deinem Herzen etliche Lieblichkeit. Gib dir eine Auszeit.
Wir sprechen eigentlich über dich und nicht davon, was oder wer dir auf die Nerven ging. Du bist in dieser Show die Hauptperson. Es gibt Nebendarsteller, die in die Szene eintreten oder aus ihr abtreten, indes bist du es, der in der Show die Hauptrolle spielt. Macht, was ihr denkt, und sagt: 'Das hier zählt'. Beseitigt den Splitter aus eurem Auge. Entfernt stichelnde Gedanken, die die Liebe verbauen. Dies ist keine Kostümprobe, Geliebte. Dies ist die Hauptveranstaltung, und ihr seid darin die Hauptperson. Selbst wenn du der Einzige auf der Bühne bist, du schlägst zu Buche. Wenn es mitten in der Nacht und niemand rundum da ist, macht es nach wie vor etwas aus, was du denkst. Ist das nicht klar ersichtlich?
Es gibt bei keiner Sache ein Davonwegkommen. Du gibst in jedem Augenblick deine Stimme ab. Die Vergangenheit ist vergangen, und mit ihr gilt es nicht befasst zu sein, indes gibt es das Immer-Präsente, und für jenes mögest du dich als Zugewinn ausweisen. Ich weiß, das möchtest du. Gib deine Stimme so ab, wie du sie gerne gezählt wissen möchtest.
Du bist in dieser Angelegenheit nicht hilflos. Sofern Negativität bei dir ankommt, ist sie auch dazu in der Lage, wieder fortzugehen. Ziehe Etliches an Positivität hinein, und Negativität hat den Platz zu räumen. Sie kann nicht bleiben, sofern sich bloß einer in Meinem Namen versammelt. Negativität ist kein Zauberer. Sie ist nicht der Direktor von dir. Du bist der Wähler in der Sache, wovon du dich leiten lässt. Du bist der Polizist, der den Verkehr lenkt. Du winkst den Verkehr zu dir her. Winke das Strömen herbei, das du möchtest. Du hast über dein Leben und über die Richtung, die du einschlägst, das Sagen. Hast du gedacht, du seist hilflos? Du bist das machtvollste Seinswesen auf der Erde. Es gibt keine Ketten, die du nicht zu durchbrechen vermagst.
Es gibt keinen Bedarf, negativ zu sein, und dies nicht einmal gegenüber der Negativität. Anstatt zu sagen: "Hau ab, negativer Gedanke", geleite anstelle dessen einen hilfreicheren Gedanken herein. Ein Dankes-Gedanke wird sich ganz gut machen. Zuguterletzt freust du dich, dass du erkennst, wann die Zeit da ist, mit deinem Denken einen Handel aufzunehmen. Gib deine Stimme für das ab, was dir ein gutes Gefühl verschafft. Deine Stimme zählt. Deine Stimme hallt in deinem Herzen wider, und sie hallt über das Universum hinweg wider. Ich segne dich für deine Gedanken, die dienlich sind, und Ich bitte dich, doch deine Gedanken, die nicht von jener Natur sind, abzuliefern.

