HEAVEN #3236 Die Eine Realität
DIE EINE REALITÄT
Geliebte, ihr macht alles gut. Dem was ihr etwa denkt, dem was ihr etwa fühlen, was ihr sehen, was ihr hören mögt zum Trotz, ihr macht es gut. Ihr macht es außergewöhnlich gut. Achtet nicht darauf, was sich zutragen mag. Ihr seid hier bei Mir, oder etwa nicht? Ich meine, in dieser Minute der nichtexistenten Zeit wisst ihr, Ich bin hier. Ihr spürt Meine Präsenz. Falls Ich hier bin, und, natürlich, Ich BIN das, seid ihr jetzt soeben hier bei Mir. Ihr braucht keinen speziellen Code, ihr Lieben, um in Meiner Gegenwart zu sein. Es gibt keinen Schlüssel, auf den ihr warten müsst, um ihn entgegenzunehmen. Es ist etwas Gegebenes, dass Wir immerfort sind, immer, ohne Ausfall, ohne Ausnahme, dass Wir ganz intim miteinander sind, näher als nahe. Weder könnt ihr ohne Mich sein, noch wollte Ich jemals ohne euch sein. Dies ist die eine Unmöglichkeit. Dass Wir vermählt sind, ist euer unveräußerliches Geburtsrecht. Es ist mehr als ein Recht. Es ist mehr als ein Privileg. Es ist mehr als alles. Wir SIND einfach. Du befindest dich tief in Meinem Herzen. Ich bin tief in dem deinen. Was sonst gibt es zu wissen? Was sonst ist es wert zu wissen?
Wir sind Unumgänglichkeit, du und Ich. Wir treiben uns herum. So einfach ist das mit Uns.
Dass Wir zusammen sind, ist keine Sache, die anders zu machen ist. Einerlei, wie das Wetter sein mag, Unsere Partie wird niemals abgeblasen. Nichts hält Uns ab. Nichts lässt Uns werden. Nichts bringt Uns in Eile. Etwas Anderes gibt es ohnehin nicht. Wir reiten die eingebildete Welle des Lebens in der Welt, und Wir befinden uns immer auf der Spitze. Wir, der Eine.
Du hast in deinem unruhigen Schlaf einen Traum, vielleicht einen schlechten Traum. Und dann wachst du auf. Du wachst aus allen Träumen auf. Das ist die Natur der Träume. Und sobald du aufwachst, bist du bei Mir. Selbst während der Angstträume bist du bei Mir, bloß, während jener denkst du nicht an Mich. Du denkst an dich. Du wirst vielleicht nicht einmal an dich denken. Du wirst vielleicht nur daran denken, von den schlechten Kerlen in dem Traum wegzukommen. Während du dich in dem Traum befindest, vergisst du, dass es ein Traum ist. Ganz bestimmt fühlt er sich real an. Er klingt real. Er sieht real aus. Und danach wachst du von diesem Traum auf, um dahinter zu kommen, dass er überhaupt nicht real war.
Es gibt alleinig Eine Realität, und Ich bin Sie. Wenn Ich die Eine Realität bin, dann bist du Sie genauso.
Selbstverständlich bin Ich neben dir an deiner Seite. Wenn Ich an deiner Seite bin, bist du an der Meinen, was also ist das große Aufheben dabei?
Anhaftung ist die große Sache.
Allerdings, ringe nicht einmal mit der Anhaftung. Erinnere dich leicht daran, dass Anhaftung bloß ein Teil des Traumes darstellt. Sie ist nicht wirklich. Anhaftung wird ihre Klauen lockern, und du wirst ohne sie sein. Du wirst ohne Anhaftung leben. Du wirst ohne Anhaftung lieben. Du wirst nichtangehaftet lieben. Du wirst dich im Fluss des Lebens befinden. Du wirst die Stromschnellen in einem sicheren Floß befahren, in aller Fröhlichkeit, frohen Sinnes. Nichts kann dir passieren. Nichts kann dem Floß passieren. Und der Fluss trägt dich, und Ich reite gemeinsam mit dir die Stromschnellen.
Und demnach bitte Ich dich. Ich bitte dich, während Wir gemeinsam entlang fahren. Könnt ihr Mich hören, Geliebte? Könnt ihr Mich sagen hören:
Macht es wirklich so viel aus, wohin euch der Fluss dem Anschein nach nimmt, unterdessen Ich mit euch entlang fahre? Bin Ich nicht ohnehin euer Bestimmungsort? Ihr befindet euch bereits in Meinen Armen. Schaut euch die Aussichten an, während Wir fröhlich stromaufwärts und stromabwärts fahren. Wir fahren eigentlich ohnehin nirgends hin. Wir treiben uns schlicht gemeinsam herum.

