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HEAVEN #3218 Wie Fruchtbäume

WIE FRUCHTBÄUME

Wünsche werden wahr. Wünsche dir einen Stern, oder wünsche dir eine Sonne. Jedenfalls ist es ein Lichtstrahl, den du dir wünschst.

Wünsche dir eine Lampe mit dem dienstbaren Geist in ihr. Du musst ab jetzt wissen, dass du die Leuchte bist, die du dir wünschst, und dass du der dienstbare Geist bist. Was bedeutet das anderes, als dass du alles tun kannst. Bringe deine Wünsche dazu, dass sie etwas bedeuten. Trotzdem, selbst müßige Wünsche können Wirklichkeit werden. Einzig du vermagst bessere Wünsche zu machen als unnütze.

Besser als das wünschen, was du bloß mit links machen kannst, ist erstreben. Erstrebe. Erstrebe mit aller Kraft, im Wissen, dass Ich der Entzünder deines Bestrebens bin. Sieh dich als der Erfüller deiner Bestreben, wisse indessen, dass Ich meine Hand auf deiner Schulter habe. Strebe mit ganzem Herzen und ganzer Seele. Dein Streben setzt einen ganzen Auflauf von Verbindungen in Bewegung. Oder vielleicht können Wir Nicht-Handeln sagen. Um das Territorium deiner Träume einzunehmen, brauchst du keine Armee. Alles was nötig ist, ist dein Bestreben.

Du magst ja mit dem Fuß aufstampfen. Du magst fordern, dass deine Bestrebungen erfüllt werden. Oder du kannst deine Begehren wie Rosenblütenblätter hinaus werfen und sie fallen lassen, wo sie mögen. In jedem Fall werden Bestreben auf ihre eigene Weise wahr. Dein Bestreben macht es, dass es selbst Wirklichkeit wird.

Einige Menschen halten an ihren Bestreben fest. Einige Menschen lassen sie rufen. Wohl oder übel, Bestreben werden auf eigene Faust Wirklichkeit. Klar, einmal eingepflanzt, ist es eingepflanzt. Ihr habt nicht über euren Bestreben zu stehen, um sie dazu zu veranlassen, Wirklichkeit zu werden.

Etliche Bestreben werden rasch Wirklichkeit. Etliche brauchen in der Welt der Zeit eine Weile. Jedoch werden Bestreben irgendwo irgendwann Wirklichkeit. Fruchtbäume tragen Früchte. Sie brauchen nicht dein Trainieren oder Zujubeln, um Früchte zu tragen. Das bewerkstelligen Fruchtbäume. Eure Bestreben sind wie Fruchtbäume.

Jack an der Bohnenstange pflanzte eine Bohne, sah sie wachsen und kletterte dann an ihr hoch. Eine Märchen-Gottesmutter winkt mit ihrem Wunsch. Die drei Schweine begeben sich auf den Weg, um ihr Glück zu machen.

Ein Jeder tritt an, um sein Glück zu machen, bloß weiß er nicht immer, was sein Glück ist. Womöglich weiß er nicht einmal, wonach er aus ist, jedoch sucht er sein Glück. Ob nah oder fern, er sucht das übergeordnete Wohl. Manchmal steigt er über das Glück hinweg, ohne es erkannt zu haben. Manchmal jagt er, im Dafürhalten, er fange den größten Fisch unter allen, der Illusion hinterher. Und manchmal fängt er den blauen Vogel des Glücklichseins direkt in seinem eigenen Garten hinterm Haus.

Wie steht es mit euch, Geliebte? Habt ihr kürzlich darüber nachgedacht, was ihr eigentlich erstrebt? Ihr könnt sicher sein, das, was ihr im Grunde erstrebt, ist keine kleine Lappalie.

Wie glücklich seid ihr jetzt? Ihr könnt so glücklich sein, wie ihr es euch aussucht, bevor eure Bestreben erfüllt sind, genauso wie danach. Ihr seid eigentlich von nichts anderem als von eurem Glücklichsein abhängig. Habt ihr auf die Ankunft von etwas gewartet, bevor ihr das Glück willkommen heißt? Bewillkommnet das Glücklichsein jetzt. Für eure Bestreben ist es schön, nach eurem Glücklichsein zu kommen und dahinter zu gehen. Ja, wahr ist, das eine ist vom anderen nicht abhängig. Glücklichsein ist von sich selbst abhängig.

Ihr mögt durchaus nach dem Glück für Andere trachten, jedoch haben sie das Glück selbst aufzuheben. Allzu viele Meiner Kinder haben ihr Glück verschoben, weil sie an Ursache und Wirkung glauben. Sie haben den Karren vor das Pferd gespannt. Sie - vielleicht du ebenfalls - haben gedacht, für das Glück gebe es eine Ursache. Sie denken, sobald dieses Bestreben Meinerseits gewährt wird, kann ich glücklich sein. Seid jetzt glücklich. Glücklichsein ist dafür ausgereift, abgepflückt zu werden. Wie schöne glänzende Äpfel, die an einem Baum hängen, wartet das Glück auf dich, dass du es abpflückst. Alles, was du zu tun brauchst, ist hinauflangen, es nehmen, und es ist dein. Du brauchst keine Leiter, um zum Glück zu gelangen. Du brauchst keine Schachtel, um es hinein zu legen. Du brauchst nicht auf jemanden zu warten, der dir dabei hilft. Glück wartet auf dich. Wieso es warten lassen?