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HEAVEN #3206 Gedanken, die du nicht hättest

GEDANKEN, DIE DU NICHT HÄTTEST

Sobald du weißt, dass du ein unbegrenztes Seinswesen mit unbegrenzten Ressourcen bist, bei welcher Gelegenheit würdest du dich denn dann knapp halten mögen? Woran würdest du nicht großherzig teilhaben lassen mögen? Es würde dir nicht unterkommen, dich unterzuversorgen. Es würde dir nicht einmal passieren, großherzig zu sein. Du befändest dich schier am Ort der Großherzigkeit, ohne es großherzig oder gut oder überhaupt etwas zu nennen.

Was wäre großherzig bezüglich von dir selbst geben, unterdessen Geben dich ausschließlich zu Mehr deiner selbst zu machen vermag? Was würdest du zurückhalten, unterdessen es dir nie unterkommt, zurückzuhalten? Du würdest dich nicht großherzig machen, du würdest dich nicht dazu bringen, Andere teilhaben lassen zu mögen, um gut oder was auch immer zu sein; du würdest geben, weil du keinen Gedanken daran hättest, es nicht zu tun. Du würdest dich nicht vom Geben aussperren. Du würdest jenen Impuls, zu geben, nicht zurückhalten. Du hättest keinen Impuls, um die Überfülle der Liebe in deinem Herzen zurückzuhalten, noch auch würde es dir vorkommen, das zurückzunehmen, was du gegeben hast. Du hättest keine nochmaligen Überlegungen hinterher über dich. Genauso wenig hättest du allererste Gedanken über dich.

Geliebte, dass ihr euch selbst schrankenlos ausreicht, bedeutet nicht, ihr gewährt unbegrenzten Zugang zu euch. Ihr seid nicht zu haben. Ihr seid keine Wundertüte auf jemandes Gnade. Ihr denkt über euch selbst in Begriffen von dumm oder töricht oder weise oder wundervoll. All das ist für euch nicht in einem größeren Ausmaß eine Hinsicht, als es Egoismus ist. Ihr möchtet gerne von eurer Überfülle geben, ohne darüber nachzudenken. Ihr wärt ein ganz natürlicher Geber. Ihr würdet in Kenntnis sein, was euch gegeben wurde.

Ihr würdet teilen, weil ihr es wollt, obschon es für euch keine Wahl ist. Es wäre schwer für euch, nicht zu geben. Ihr würdet euch gerne mit dem Geben und der Leichtigkeit, die es euch übermittelt, belohnen mögen. Geben überreicht euch Erleichterung. Ihr würdet in der Weise geben, wie ihr einen Ball auffangen und ihn wieder zurückwerfen könnt. Es wäre eure natürliche Reaktion. Dass ihr ihn direkt nach vorne oder an die falsche Stelle werft, spielt keine Rolle, denn ihr hättet den Ball zurückgeworfen. Das wäre wie eure Geste der Liebe.

Ihr würdet nicht bedauern, dass ihr gegeben habt. Ihr würdet nicht denken, dass euch etwas in Erwiderung geschuldet sei. Ihr würdet Anerkenntnis und Wertschätzung nicht entgegenzunehmen haben. Ihr würdet sozusagen nicht an eine Gegenleistung für euer Geld denken. Ihr würdet dabei nicht an das eine oder andere zu denken haben, denn ihr wärt ein Mensch, der aus einer echten Grundlage des Gebens her gibt. Ihr würdet erkennen, dass euer Geben ein Geschenk an euch und an Mich darstellt, obschon ihr darüber nicht nachdenken würdet. Ihr würdet aus eurem Herzen der Liebe heraus so schlicht und natürlich geben.

Warum atmet ihr? Es gibt zahlreiche Gründe, indes denkt ihr nicht an sie, bevor ihr atmet, genauso wenig währenddessen und nicht hinterher. Ihr denkt nicht, dass ihr euer Leben rettet, indem ihr atmet. Ihr denkt nicht an die Auswirkungen vom Nicht-Atmen. Ihr denkt nicht, dass es irgendwann für jeden nicht mehr genug Luft gebe, falls jeder ununterbrochen die gleiche Luft atme. Ihr atmet schier. Ihr bemesst nicht die Luft, die ihr atmet. Ihr wisst, es ist euer Geburtsrecht zu atmen, doch wisst ihr darum, ohne dem einen Gedanken zu zollen. Ihr seid schlicht ein lebendiges Seinswesen, was atmet.

Eines Tages werdet ihr ebenso ein lebendiges Seinswesen sein, was gibt. Ihr werdet ohne Bemessen geben, und ihr werdet in aller Freude geben ohne stolze Gedanken an euer Geben, nicht mehr, als ihr darauf stolz seid, dass ihr atmen könnt. Wenn ihr euch darüber Gedanken macht, seid ihr froh, dass ihr atmen könnt, und seid ihr froh, dass ihr geben könnt, wenn ihr ans Atmen denkt, doch die meiste Zeit denkt ihr nicht daran. Was anderes könnt ihr sein als voller Freude? Was anderes könnt ihr tun als atmen und geben, atmen und geben, atmen und geben?