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HEAVEN #3187 Wie Eva am Anfang im Garten Eden

WIE EVA AM ANFANG IM GARTEN EDEN

Sobald du deinen Bruder beurteilst, beurteilst du dich selbst. Beurteilung ist eine Anklage. Beurteilung findet deinen Bruder und infolgedessen dich selbst für schuldig. Der Finger zeigt stets auf dich selbst. Sobald du einen Fremden anklagst, zeigst du nichtsdestotrotz auf dich selbst.

Die Wahrheit ist, die Aufmerksamkeit liegt auf dir selbst. Drücke jemanden nach unten, und du fühlst dich höher. Beurteile jemanden, und du fühlst dich gerechtfertigt. Es ist dir wichtig, recht zu haben und anerkannterweise recht zu haben. Natürlich sagst du dir selbst, du seist auf Gerechtigkeit aus, unterdessen du für Abwehr eintrittst. Lasse jemand anderen für seine Fehltritte angeklagt werden, und du fühlst dich besser. Jemand hatte zu bezahlen, und du bist dankbar dafür, dass du es nicht bist. Du bist dankbar, dass du zu gut bist, als dass dir der Prozess gemacht wird.

Was möchten deine Augen sein, anklagend oder liebend? Oh, du wirst wohl sagen, du liebst den, den du anklagst. Du liebst die Rechtmäßigkeit mehr als die schlichten Seelen vor dir. Du hast es gern, dass man sie gefasst hat, und dich hat man noch nicht ausfindig gemacht. Du bist indessen noch nicht gefunden worden, ein Menschenseinswesen zu sein, welches, in den Begriffen der Welt, um Vieles mehr als vollkommen ist.

Werft keine Steine, Geliebte. Lasst euer Herz keine Steine werfen. Lest stattdessen eine Freundlichkeit auf. Werft das Beurteilen hinaus. Werft es in die Winde. Beurteilung ist euch kein Geschenk.

Natürlich ist die Beurteilung auf zahlreiche Weisen gerechtfertigt worden, jedoch, wisst ihr, was Beurteilung eigentlich ist? Es ist ein Hobby. Ein Zeitvertreib. Wie ein Kreuzworträtsel, was ihr löst. Aha, ihr habt das richtige Wort bekommen. Aha, ihr habt die Verfehlungen eines Anderen herausgefunden. Wie Little Jack Homer, der in der Ecke saß, habt ihr eine Pflaume herausgezogen und gesagt: "Was für ein guter Junge bin ich doch."

Lasst Vergleiche los, und ihr werdet lieben. Ihr werdet sehen, weil ihr Geistes-Hobbys hinter euch lasst. Ihr werdet alle Ablenkung von der Liebe hinter euch lassen. Ihr werdet auf einem Pfad gehen, wo ihr, wie Eva im Garten Eden, auf alles zeigt und sagt: "Ah, wie schön. Wie schön."

All die Menschen in der Welt, die du nicht einmal kennst - und dennoch machst du den Schnabel auf und gesellst dich der Menge bei, die sie verurteilt. "Sie bekommen ihre gerechte Nachspeise", sagst du. Nein, Geliebte, sie haben nicht ihre gerechte Nachspeise bekommen. Ihre gerechte Nachspeise ist Liebe, und sie haben sie nicht erhalten. Sie haben stattdessen Beurteilung bekommen. Du hast sie auf einem Altar geopfert, der dich entlastet.

Was wäre, wenn du auf einer einsamen Insel lebtest und du wärst der einzige auf der Insel. Wenn nun ein Anderer an die Küste angeschwemmt würde, wie glücklich würdest du dann sein. Ein anderes Menschenseinswesen. Was für ein Geschenk - würdest du empfinden. Was für ein Geschenk ein anderes Menschenseinswesen ist, das würdest du erkennen. Wie dankbar du für ein anderes Menschenseinswesen wärest.

Vielleicht würdest du später die Fehler des Menschen sehen, und vielleicht würdest du sie übersehen, weil dich etwas anderes an dem Menschen mehr interessiert als seine Fehler. Ja, bitte, wählt die Liebe vor der Gerechtigkeit. Wählt einfach die Liebe. Wählt die Liebe, und sodann seid ihr die Liebe, die ihr wählt. Wählt über die Oberfläche hinaus. Sammelt nicht das Strandgut auf, was ein Anderer in seiner Wirbelschleppe hinterlässt. Bringt es einfach von euch weg. Lasst nicht etwas an euch festhängen, was euch nicht förderlich ist.

Um wie viel klarer kann Ich das äußern? Beurteilung ist euch nicht förderlich. Etwas, was einem Anderen nicht dienlich ist, ist euch nicht dienlich. Und es ist Mein Wunsch, dass ihr förderlich und nutzbringend seid. Seid mildtätig, Geliebte. Seid mildtätig. Seid dem Menschen vor euch ein Segen. Seid Mein Segen. Seid der Segen, den Ich gab.