HEAVEN #3106 Wirf deine Sorgen aus dem Fenster
WIRF DEINE SORGEN AUS DEM FENSTER
Möchtest du, ein für alle Mal, aufhören mit dem Sorgen? Du über-sorgst dich. Eine jede Sorge ist zu viel. Sorgen ist witzlos. Es nimmt deine Energie weg und gibt dir dafür nichts zurück, außer mehr von sich selbst. Mache einen besseren Handel.
Sorgen ist sich wund scheuern. Sorgen ist daran denken, was schief gehen könnte. Du sorgst dich sogar dann, nachdem etwas schief gegangen ist. Dann sorgst du dich bis auf die Knochen darüber, was du hättest besser machen können, sofern du bloß in der Lage wärest, in der Zeit zurückzugehen. Geliebte, ihr könnt in der Zeit nicht zurückgehen. Ihr könnt sie nicht rückgängig machen. Nun, bitte, lasst das Sorgen und die Vorhaltungen los. Lasst das Sorgen vorher, während und nachher los. Lasst es einfach los.
Sorgen ist einen schweren Sack herumtragen. Das macht keinen Sinn. Ihr habt ihn nicht zu tragen. Er dient keinem guten Zweck. Alldas zieht euch hinunter.
Was ihr tun könnt, ist die Sorgen los lassen. Lasst sie zwischen die Ritzen fallen. Bringt sie außer Sicht. Kickt sie fort. Sie sind für euch ohne Nutzen. Sich Sorgen ist eine Gepflogenheit. Eine Gewohnheit, mit der ihr brechen mögt. Sich Sorgen ist, auf eine perverse Weise, wie am Daumen nuckeln.
Werft eure Sorgen aus dem Fenster und lasst sie fort fliegen. Sorgen haben keinen Nährwert, außer ihr steht mit ihnen in Einvernehmen. Seid mit ihnen nicht einverstanden. Es gibt für euch keinen Grund, dem Sorgen Zugeständnisse zu machen oder es zu begütigen. Sorgen ist etwas, was ihr lerntet, Geliebte. Lernt es jetzt um. Ihr habt es angenommen, und jetzt mögt ihr es los lassen.
Könnt ihr euch die große Energie vorstellen, die es in der Welt geben wird, sobald das Sich Sorgen seinen Abgang macht? In der Tat, die Erde würde sich von alleine zum Himmel erheben. Alle Energie, die gegenwärtig auf das Sorgen verschwendet wird, würde in Liebe umgewandelt werden. Wer würde denn nicht lieber lieben als sich sorgen?
Was für eine wertlose Sache Sich Sorgen doch ist. Und gleichwohl, was für einen Brückenkopf es doch einnimmt! Sich Sorgen war gut darin, euch zu verleiten, euch glauben zu machen, dass es das Unglück verhindere. Was für ein Bauernfänger die Sorge doch ist! Sorge ist keine Schutzmaßnahme. Sorge ist gut darin, euch Missgeschick zu überbringen. Ihr seid bereits beklagenswert, während ihr euch in Sorge verzehrt.
Kommt von der Prämisse her, dass es nichts Falsches gibt, und dass nichts Falsches passieren wird. Die Sorge möchte euch überzeugen, dass es an jeder Ecke eine Gefahr gibt. Die Sorge ist die Gefahr, Geliebte. Ihr könnt nicht wissen, dass das, was ihr als abwegig anseht, abwegig ist. Etwas mag durchaus nicht sein, was ihr möchtet. Ein jeder mag sagen, es sei abwegig, und dennoch könnt ihr das Konzept der Verkehrtheit los lassen. Ihr müsst das. Weil ihr etwas nicht mögt, macht es nicht zu etwas Verkehrtem. Der Tod, der derart gefürchtet ist, ist nicht verkehrt.
Verständlich, ihr möchtet gerne eure geliebten Angehörigen beständig auf der Erde haben. Eurem besorgten Herzen ist es verkehrt, dass jemand stirbt. Selbst dann, wenn ihr wisst, das ist gut so, denkt ihr, es sei abwegig. Selbst dann, wenn die Zeit eines Menschen gekommen ist, um den Planeten zu verlassen, protestiert ihr, das sei unfair. Ihr wendet ein. Wendet nicht ein, und ihr sorgt euch nicht. Sorgen ist Selbst-Quälerei. Falls ihr etwas als verkehrt ansehen müsst, seht das Sich Sorgen als verkehrt an.
Tragt nunmehr Wohlwollen anstelle von Sorgen mit euch. Wohlwollen dehnt sich aus. Sich Sorgen zieht zusammen. Sich Sorgen hält euch gefesselt. Wohlwollen befreit euch. Wie tief ihr doch frei sein möchtet, und wie stumpfsinnig ihr doch auf die Sorge zupackt und sie nicht gehen lassen mögt.
Seid ein Alles-Gute-Wünscher und kein Sich-Sorgen-Macher mehr.
Quartiert die Sorge zwangsweise aus eurem Leben aus. Die Sorge hat kein Geschäft, bei euch zu bleiben. Werft sie ab. Werft den Anker der Sorge ab. Setzt Segel für eine andere Küste, wohin die Sorge nicht kann. Seid sorglos, Geliebte. Lasst die Sorge im Stich. Lasst sie auf einem verlassenen Eiland zurück. Lasst sie dort.

