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HEAVEN #3104 Wenn du auf einem Berggipfel stehst

WENN DU AUF EINEM BERGGIPFEL STEHST

Du befandst dich vielleicht in dem Muster, eigennützig zu sein. Das ist nicht von Belang. Heute kannst du uneigennützig sein. Es ist eigentlich nicht uneigennützig, was du zu sein habest, denn das Gegenteil von eigennützig ist eigentlich nicht uneigennützig. Das Gegenteil lautet großherzig.

Sei großherzig, komme von einer Stelle der Stärke her, wo es leicht ist, großherzig zu sein.

Als du eigennützig warst, hast du versucht, dich selbst zu schützen. Vielleicht hast du gedacht, du hättest eigennützig zu sein, um zu überleben; jetzt aber hast du überlebt, und jetzt ist es deine Chance, aus vollem Herzen zu geben. Das ist Freigiebigkeit. Geliebte, wenn ihr auf einem Berggipfel steht, was könnt ihr da anderes tun als Anderen hinauf helfen?

Wenn ihr großherzig seid, steht ihr auf einem Berggipfel.

Großherzig sein ist nicht etwas von euch wegnehmen, das begreift ihr. Großherzig sein ist wissen, dass ihr das habt, was zu geben ist. Großherzig sein ist wissen, dass Ich euch gebe. In kleinen menschlichen Bewandtnissen möchtet ihr gerne an den Einen, Der euch Alles Gibt, zurückreichen. Was erfreut Mich denn mehr, als zu sehen, wie ihr euren Brüdern und Schwestern helft?

Wenn ihr großherzig seid, fangt ihr an, mit dem Einssein vertraut zu sein. Letztlich gebt ihr an euch selbst. Wie auch immer eure Großherzigkeit die anderen Repräsentationen eurer selbst anrühren mag, sie rührt euch selbst an. Sie bringt euer Herz zum Anschwellen. Ob ihr das bestätigt oder nicht, eure Gebenshaftigkeit spart euch eine Menge Zeit und Energie. Sie ist ein rascher Pfad, auf dem ihr vorankommt.

Um Freigiebigkeit zu erlernen, da mag es sein, ihr habt euch selbst dann und wann einen Schubs zu geben. Das ist gut so. Über kurz oder lang werdet ihr in einem jeden Gebiet eures Lebens ausschließlich großherzig leben. Über kurz oder lang werdet ihr gar keine Wahl zu betreiben haben. Ihr werdet eine Wahl getroffen haben, und ein Zurückgehen wird es nicht mehr geben. Es wird kein Bestreben geben, zurückzugehen. Wenn ihr im Himmel seid, was könnte euch dazu bringen, irgendwo anders hin gehen zu mögen?

Ihr hebt die Erde aus dem Reichtum eures Herzens heraus zum Himmel. Ihr gebt Beispiele des Himmels aus. Die kleinen Segnungen, die ihr ausgebt, sind Kostproben des Himmels, wo es nichts anderes als Geben gibt. Was ihr gebt, wird nicht einmal als Geben gedacht werden, denn es wird reines Geben sein aus einem fortwährenden und augenblicklichen Impuls aus dem Herzen Gottes heraus.

Ihr werdet wissen, es gibt keinen Bedarf, um etwas zurückzuhalten. Ihr werdet wissen, dass Zurückhalten keine Freude einbringt.

Dies fußt nicht auf der Redeweise, dass es besser sei, zu geben, als in Empfang zu nehmen. Selbst dieser Gedanke ist ein Gedanke ans Gewinnen. In der Großzügigkeit des Herzens stellt das keine Bedachtnahme dar. Geben ist wie atmen. Dabei besteht keine Wahl. Natürlich möchtet ihr atmen. Natürlich möchtet ihr geben.

Wenn ihr, Geliebte, damit ganz durch seid, was anderes gibt es in dieser kurzen Zeitspanne des Lebens auf der Erde zu tun, als zu geben? Es gibt nichts zuzugewinnen, nichts, was es wert ist, um es zuzugewinnen. Oder Wir können sagen, dass der einzige Zugewinn im Miteinander Teilen besteht, denn Geben ist nicht mehr als Untereinander Teilen.

Während ihr auf dem Berggipfel steht, gibt es nichts anderes zu tun. Ihr haltet einem jeden die Hand hin. Ihr redet darüber nicht. Ihr fügt euren Namen nicht einer Liste an. Ihr helft schlicht überall einem jeden. Das ist eure Position im Leben. Niemand hat zu wissen, dass ihr ihm behilflich seid, den Berggipfel zu erreichen. Ihr habt es nicht zu wissen. Alles, was ihr wisst, ist, dass ihr aus Liebe gemacht seid, und dass ihr freigiebig liebt. Das nimmt von euch nichts weg, denn ihr selbst seid das Geschenk. Geliebte, Geliebter, Ich gab euch als ein Geschenk an die Welt. Ich gab ein jedes Herz, was schlägt, an die Welt, sodass alle Herzen sich ausdehnen mögen und die Welt wundervoll werden möge, weil ihr euch in ihr befindet.