Please read the Guidelines that have been chosen to keep this forum soaring high!

HEAVEN #3089 Der Finder und das Gefundene

DER FINDER UND DAS GEFUNDENE

Komme in Mein Herz. Komme jetzt soeben. Wie findest du Mein Herz? Du wirst es in dem deinen finden, tief innen. Geliebte, womöglich nicht auf der Oberfläche. Es mag sich herausstellen, dass ihr zu Mir ein Stück weit des Weges zu wandern habt. Ihr werdet etliche andere Auffassungen los zu lassen haben, bevor ihr den Einen ausgrabt, Der Eurem Herzen Innewohnt.

Ihr grabt, und dann geraten alte Ideen in euren Weg. Setzt diese alten Vorstellungen frei, und ihr werdet Mich inwendig tief in eurem Herzen auffinden. Ihr werdet Mich still auf euch wartend entdecken, dass ihr Mich findet.

Geliebte, es geht um kein Suchen und Verstecken-Spiel. Ich verstecke Mich nicht, indes mögt ihr zu suchen zu haben. Es geht nicht um ein Guckguck-Spiel. Ich befinde Mich in freier Sicht, allein ist es wohl so, dass ihr nicht nach Mir schaut und nicht seht, oder, selbst dann, wenn ihr schaut, wohl nicht seht. Ihr schaut nach eurer Brille, die ihr bereits auf habt. Geliebte, Ich bin euch derart vertraut und intim.

Es ist so: Bevor ihr das Essen zubereitet, habt ihr daran zu denken, was ihr machen wollt.

Seht Mich als das Essen. Denkt an Mich, und dann beginnen die Vorbereitungen. An Mich denken ist wie ein Knopf, den ihr drückt, wonach der Ofen angeht. Oder der Computer! Welchen Knopf ihr auch drückt, ihr habt es angestellt. Ihr habt den Prozess in Gang gesetzt. Von dem Punkt an ist die Suche ziemlich automatisch. Selbstverständlich betretet ihr an der einen oder anderen Stelle das Gewühle. An einer bestimmten Stelle seht ihr, dass ihr das habt, was ihr möchtet. Die Ofentemperatur ist richtig. Euer Computer ist mit der Suche durch, und hier BIN Ich. Ihr seid der Finder, und Ich der Gefundene. Und gleichwohl war Ich nie verschollen. Ich hatte nicht gefunden zu werden. Ich hatte schlicht zur Kenntnis genommen zu werden. Und dennoch hattet ihr euch durch alles hindurch zu suchen, um Mich zu finden.

Ich entdeckte euch vor langer Zeit. Wahr ist, Ich habe euch erschaffen. Ich hatte Mich nicht nach euch umzusehen. Ich habe die ganze Zeit gewusst, wo ihr seid, und das war genau dort, wo Ich BIN. Ich BIN, wo du bist, und du bist, wo Ich BIN.

Jetzt zumindest erkennst du, wohin du gehst. Die Suche nach Gott ist angestellt. Du bist zu einem Abenteuer einer Lebenszeit aufgebrochen. Du befindest dich inmitten des Abenteuers, oder, mehr noch, du befindest dich an dem kostbaren Ort, wo du den Schatz, nach dem du suchst, finden wirst. In dem Augenblick, wann du einen Schatz findest, ist es immer leicht. Insbesondere wenn der Schatz Ich ist, denn Ich war stets direkt vor dir und überall sonst.

Wenn es auf Mich hinausläuft, könnt ihr das nicht verfehlen. Ich kreuze überall auf. Ich spreche jetzt in dem Augenblick zu euch. In welcher Weise euch auch immer die Worte von Mir über den Weg liefen, ihr lest oder hört sie jetzt. Sie sind jetzt die euren. Sie gehören euch zu. Diese Worte waren immer tief innen in eurem Herzen. Ihr hattet das eine oder andere Gespür dafür. Ihr hörtet, ohne zu hören. Ihr lest, ohne zu lesen. Ihr saht, ohne zu sehen. Ihr kanntet Mich, ohne zu erkennen.

Ich war immerzu präsent, und ihr wart immerzu bei Mir präsent. In diesem Falle gibt es keine Geschichte zu erzählen, oder es gibt eure Geschichte zu erzählen, und die eure und die Meine sind miteinander verknüpft, und infolgedessen ist Unsere Geschichte die Großartigste, die es gibt.

Diese Eine Geschichte ist auf zahlreiche Weise verpackt. Die Eine unter den Geschichten Meiner Kinder hat einen blauen Umschlag. Eine andere einen grünen, und eine Mannigfaltigkeit an Farben dazwischen. Und dennoch ist das Innere, genau das Innere das gleiche. Dort liegt keine Variation vor. Gott ist Eins. Und ihr seid Eins. Wir sind Ein und Dasselbe.