HEAVEN #2547 Über das Sein und das Tun
ÜBER DAS SEIN UND DAS TUN
Gott sagte ....
Ärgert euch einfach nicht so viel. Ihr findet Dutzendes, um euch Sorgen zu machen. Und wenn ihr mit den einen durch seid, treten neue auf, um deren Plätze einzunehmen. Danach, Geliebte, werden eure Gedanken wie Unkraut. Lasst eure Gedanken stattdessen Rosen sein.
Bepflanzt euren Garten mit dem, was ihr in eurem Geist haben möchtet.
Es scheint so, ihr grabt das Unkraut heraus, und pflanzt es dann immer und immer wieder ein. Verkrautete Gedanken hinein, verkrautete Gedanken heraus, und so weiter. Was haben Wir mit deinen Gedanken zu tun? Habe stattdessen die Meinigen.
Lasst eure Gedanken Gartenlauben sein. Lasst sie Empire State Buildings sein, die zu den Himmeln aufragen. Lasst eure Gedanken für euch und für die Welt ein Behagen sein. Eure Gedanken werden untereinander ausgetauscht. Gleich, wie sehr ihr sie für euch behaltet, sie werden gleichwohl untereinander ausgetauscht. Eure Gedanken sind nie die euren allein. Auch dann, wenn eure Gedanken nur bei euch verblieben sind, ist das Grund genug, sie anzuheben. Geliebte, verplempert eure Gedanken nicht. Habt Gedanken, die es wert sind, darüber nachzudenken.
Kommt aus der Engherzigkeit eurer wiederkehrenden, Besorgnis erzeugenden Gedanken heraus. Denkt an etwas anderes, etwa, an Mich, und ihr werdet vergessen, was Bedenkenhaben ist. Ihr denkt zu viel im voraus, oder ihr denkt zu viel hinterher, und dementsprechend habt ihr Sorgen. Denken, Geliebte, ist nicht Leben. Lebt mehr als in euren Gedanken.
Über etwas Nachdenken ist Untätigkeit. Nachdenken ist bloß eine Tätigkeit des Geistes. Lass deinen Geist eine Weile ruhen. Du hast deinen Geist vielleicht überarbeitet. Vielleicht hast du zu viel gedacht. Rüste dein Denken in Leben um.
Lass Gedanken los, die dich an der Stelle halten. Sie halten dich zurück. Sinne nicht. Lass deine Gedanken zur unverzüglichen Aktion werden.
Wenn du daran denkst, die Toilette zu säubern, so säubere sie. Denkst du daran, ein Rezept zusammenzustellen, so tue es. Denkst du daran, jemandem eine Karte zu schicken, dann schicke ihm die Karte. Anderenfalls vergeudest du deine Gedanken. Begib dich in die Arena der Aktion. Lass keine Distanz zwischen deinen Gedanken und deinem Leben bestehen. Gedanken sind dafür bestimmt, realisiert zu werden.
Ein Bauer kann nicht einfach bloß daran denken, Getreide anzubauen. Er spricht nicht bloß darüber. Er steht auf und baut sein Getreide nach Saison an. Im Winter beschäftigt er sich mit dem Heizen. Im Frühjahr pflanzt er seine Feldfrüchte an.
Zu dir gehört nicht mehr länger die Planungsetappe. Nun bist du in der Etappe des Umsetzens. Columbus hatte seine Ideen und seine Karte. Er setzte seine Gedanken in Taten um. Er vollzog seine Gedanken.
Steht von euren Schaukelstühlen auf, Geliebte. Wartet nicht länger.
Ihr habt euch ab und an gefragt, was der Punkt am Leben ist. Sicher ist, er lautet nicht, über ihn nachzudenken.
Du wirst Mich nun wohl danach fragen: „Wie steht es mit dem Sei(e)n, Gott? Ich dachte, es läge uns mehr an, zu sein, als zu tun.“
Geliebte, euer Sein ist das Oberste. Aber euer Sein ist nicht träge. Euer Sein möchte zu der Welt beisteuern. Ich trage euch an, dass auch euer Leben dazu beisteuere. Lasst zum wenigsten euer Leben etwas zu euch selbst etwas beitragen. Noch besser, lasst euer Leben eine Anerkennung, einen Tribut an Mich sein. Kontribuiert mit eurem Leben.
Schmort nicht im Leben. Macht euch auf und lebt es. Bewegung heißt der Name des Lebens auf der Erde.
Ihr mögt sagen, Buddha saß da und tat nichts. Geliebte, Buddha brachte die Welt zu ihm hin.
Fasst ins Auge, die Gedanken Christi waren machtvoll, und doch machte er sich auf und wanderte auf der Erde. Seine Worte wurden seine Handlung. Christus hatte schöne Gedanken. Seine Worte waren schön. Ebenso sein Leben. Er lebte seine Gedanken, und das müsst ihr auch.

