HEAVEN #1846 Diamanten
DIAMANTEN
Es gibt verschiedene Düfte in der Welt. Der eine versucht nicht der andere zu werden. Schokolade ist als Schokolade glücklich. Vanille als Vanille. Und so mögest du mit deinen bestimmten Talenten und deiner bestimmten Art glücklich sein. Universalität übertrifft Individualität, jedoch ist deine Individualität ebenfalls herrlich. Sei das Individuum, das du bist. Du brauchst weder größer noch kleiner zu sein. Du brauchst nur wie du selbst zu sein. Begreifst du, was Ich sage?
Ja in Wahrheit, falls Jeder die Reichhaltigkeit seiner eigenen Schönheit bemerkte, gäbe es keinen Neid. Es gäbe keine Trägheit, keine Saumseligkeit. Es gäbe keine Habsucht. Keine Schuld. Es gäbe keine angebliche Bedürftigkeit für jene.
Es gäbe keinen Bedarf zu scheinen, weil du weißt, du tust es bereits.
Es gäbe keinen Bedarf, weder zu jemandem aufzuholen, noch zurückzufallen.
Es gäbe nichts, um es zuzudecken, und nichts zum Offenlegen. Alles wäre bereits enthüllt. Schönheit wäre enthüllt.
Falls Jeder seinen eigenen Wert zur Kenntnis nähme, würdet ihr in einer Welt voller funkelnder Gefährtenschaft leben. Ein Jeder wäre der Diamant, der er aus sich heraus ist, keiner wäre bemüht, ein anderer Diamant zu sein. Jeder wäre Goldes wert. Jeder wäre erstklassig.
Weil du dich nicht als das belichtete Seinswesen erkennst, was du bist, schaust du auf andere Lichter, die auf dich scheinen mögen. Du möchtest, was sie haben. Du möchtest gerne ihr Licht stehlen, denn du möchtest gerne das belichtete Seinswesen sein, was du nicht-akzeptierterweise bereits bist.
Da du dich selbst nicht erkennst, überkompensierst du bei Anderen, oder du rümpfst bei ihnen die Nase. Du versuchst, eine Variante dessen zu werden, was du nicht bist. Du wirfst einen Diamanten fort und hebst stattdessen ein Stück Glas auf.
Ich liebe dich, wie du bist. Ich liebe dich nicht wegen irgendwas. Ich ersuche euch dringend, euer Denken anzuheben, damit ihr eure Schönheit einseht, so wie Ich sie wahrnehme.
Ihr mögt sagen: "Aber, Gott, möchtest du mich nicht wie Christus haben?"
Christus war Christus, weil er genau wusste, Wer Er War, Demnach also, ja, Ich bitte dich, wie Christus zu sein.
Du wirst wohl sagen: „Aber Gott, möchtest du nicht, dass ich dem Armen gebe und dem Lahmen helfe?“
Ich möchte dich zu der Größe inwendig in dir erwecken, damit du die Welt ohne einen Blick nach hinten auf ganz natürliche Weise errettest. Sobald ihr wisst, woraus ihr gemacht seid, wird es keinen Armen mehr geben, dem etwas zu geben ist. Ihr werdet den Menschen vis-à-vis als euch selbst erkennen, und demnach werdet ihr euch selbst geben. Ihr würdet heilen, weil ihr Gesundheit sähet. Ihr würdet über Fetzen und über Haut hinaus sehen. Ihr würdet in Augen sehen, und ihr würdet wissen, es sind die euren, und ihr würdet in die Tiefen hinein sehen.
Christus strengte sich nicht an und er rang nicht damit, das Seinswesen zu sein, was er war. Er hielt sich schlicht nicht an den ausgelaugten Gedanken der Welt fest, und aus diesem Grunde war er in der Lage, zu geben. Von dort her, wo er stand, hätte er es nichts anderes tun können.
Wenn du hungrig bist, isst du. Und so fütterte Christus hungrige Herzen und er füllte sein eigenes auf. Er hat die Welt mit Freude gehegt, und seine Freude wurde nicht zum Halten gebracht. Christus war sich selbst gegenüber nicht blind. Er hat sich nicht von sich selbst weggekehrt. Er hat sich nicht von Meiner Vision von ihm weggedreht. Er akzeptierte Meine Vision. Er machte sie zu der seinigen. Er hat sie nicht adoptiert. Sie war seine eigene. Er begann zu sehen, und damit war die Tat ausgeführt. Und da war Christus, wie er auf der Erde wandelte, wie er Mein Gebot ausführte, wie er euch rief, wie er euch an Meiner Stelle rief.

