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HEAVEN #1839 Euer schlichtes Herz

EUER SCHLICHTES H ERZ

Geliebte, wohin des Wegs? Wohin wandert euer Geist? Welche staubige Straße? In welche Richtung möchte euch der Schimmel eures Herzens gerne nehmen? Worauf hat euer Herz heute Hunger?

Möchte euer Herz den blauen Himmel zur Sonne hinauf fahren, möchte es im Himmel unterwegs anhalten und dort bleiben, weil es hier angekommen ist?

Wohin möchte heute dein Herz gerne reisen? Wohin möchte es dich gerne nehmen?

Vielleicht möchte es auf den Gefilden der Erde weiden, langsam abgrasen, bleiben, wo es ist, grünes Gras fressen und dann und wann zum blauen Himmel hochschauen. Vielleicht ist dein Herz jetzt im Augenblick zufrieden. Vielleicht hat es sich selbst auf der Erde entdeckt und ist dabei, eine schöne Zeit zu haben. Vielleicht liebt es dieses Leben auf der Erde, sei es nun auf der Weide, im Pferch, oder über das hinausgehend, was das Auge zu sehen vermag.

Ja, wie, Geliebte, versöhnt ihr miteinander, zufrieden zu sein und doch euch nach wie vor verrückt nach den Dargeboten eines Größeren Horizonts zu verzehren? Natürlich, ihr nehmt das Glücklichsein her, was euer Herz in den Wiesen, in denen es grast, findet. Ihr lasst euer Herz das verdauen, was es auf der Erde aufsucht. Euer schlichtes Herz wird euch zu neuen Höhen heben, wird euch überschwemmend zu neuen Höhen heben, zu neuen wiegenden Höhen, zu einer nach der anderen, euer Herz, sozusagen sich selbst jagend, mit sich selbst spielend, an sich selbst abfedernd, sich selbst betrauend, über sich selbst hüpfend, sich selbst zum Sprießen bringend, bis es wie die Sonne am Himmel in Schönheit erstrahlt, es spielt Strahl um Strahl auf allem, worauf es landet, es lacht sozusagen bei der Entdeckung seiner eigenen Strahlen, und es bewegt sich über die sich überlappenden Strahlen hinaus, es strahlt sich auf ein neues Territorium, auf ein neues Territorium, selbst dann, wenn es jenes bereits zuvor passiert hat, neu, weil die Strahlen selbst sich jeden Tag übertreffen, sie berühren sich leicht, im Wissen, dass jeder Ort inwendig im Herzen der Sonne seiner selbst aufwallt voller Freude, eine gelbe Sonne zu sein, die auf die Menschheit strahlt.

Genauso ist dein Herz, eine aufgehende Sonne, aufgehend und immer wieder aufgehend, um einen flüchtigen Blick seiner selbst, der Fröhlichkeit Gottes, zu erhaschen.

Irgendwo wachsen Blumen neben dir. Irgendwo erstrahlen Herzen in ihrer Schönheit, wo auch sie sich immer finden mögen. Dein entsamtes Herz kann eine Bohnenstange direkt zum Himmel hinauf klettern. Ist es das nicht, was Wir in Wirklichkeit tun? Klettern Wir nicht die ganze Zeit einen Weinstock, der auf der Erde verwurzelt ist, zum Himmel hoch?

Mit Sicherheit ist das Leben nicht, wie es zu sein scheint. Und wofür ist denn dann das, diese Reise auf der Erde, hast du dich selbst gefragt. Du hast gefragt, ob du hier bist, einer besseren Arbeitsstelle wegen, um Reichtum aufzuhäufen, um dich selbst zu überflügeln, um unparteiisch zu lieben, um einfach mit ihm voranzukommen, oder um einfach durch es hindurch zu gelangen, und deine Antwort lautet, dass da mehr dran sei.

Manchmal scheinen Andere glücklicher zu sein als du. Manchmal scheinen Andere mehr Bedeutung zu erfassen als du, oder mit weniger zufrieden zu sein als du, und dennoch weißt du nicht, was dich zufrieden stellen wird, was dein Herz nähren wird, sodass es nicht derart hungrig und fassungslos ist, sodass es sich nicht irgendwo mitten in der Luft gestrandet fühlt, nicht wissend, in welche Richtung es gerne gehen möchte, es stampft wie ein Pferd mit den Füßen auf; es schnaubt, möchte galoppieren, aber es weiß schlicht nicht wohin.

Geliebte, Geliebter, lasse die Zügel los, und ergreife die Chance, dass dein Herz abhebt, und es wird in östliche Richtung abheben, damit es grüne Weiden zu finden bekommt und dich dorthin mitnimmt. Dein Herz wird nicht immer umherstreifen. Es wird seinen Weg finden. Dein Herz wird dich gut tragen. Es ist ein Dienstpferd, ein Schimmel, und es springt jetzt hervor und nimmt dich mit sich. Ich sehe nun, wie du dich Mir näherst.