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HEAVEN #1828 Im Augenblick deines Aufwachens

IM AUGENBLICK DEINES AUFWACHENS

Welche Worte möchte Ich dich gerne, laut deiner Vorstellung, an diesem Morgen deines Lebens im Augenblick deines Aufwachens vom Schlaf bitten zu sagen? Welchen schlichten Gedanken möchte Ich dich gerne bitten zu denken? Welche Rezeptur möchte Ich dir gerne verabreichen, um sie durch deine Adern zu pumpen? Welchen Impuls möchte Ich dir gerne geben, dass er durch deine DNA kursiert?

Wenn du morgens aufwachst, dann lasse diese liebreizenden Worte durch deinen Kopf gehen: „Guten Morgen. O Gott, ich bin in Deiner Gegenwart.“

„Guten Morgen. O Gott, ich bin in Deiner Gegenwart.“ Das ist alles. Auf diese Weise schaukelst du dich selbst zu Mir auf. Du rückst zu Mir rüber. Du behältst etliches an Gewahrsein, was du zur Nachtzeit, die du Schlaf nennst, zur Kenntnis nahmst.

Ich mute dir an zu sagen: „Guten Morgen, O Herr, ich bin in Deiner Gegenwart.“ Ich sage nicht zu dir, aufzuwachen und zu sagen: „Oh, Gott. Komm zu Mir.“ Indem du das sagtest, würdest du die Realität übersehen, dass Ich stets präsent bin.

Falls du sagst: „O, Herr, ich brauche dich“, bekräftigst du deinen fehlgeleiteten Sinn, dass Ich abwesend war. Auf diese Weise würdest du auf Mich warten, anstatt zu Mir aufzuwachen, und damit würdest du die große Freude am Heranrücken an Mich übersehen, obschon das Heranrücken sich nur im Gewahrsein ausweist. Nimm den imaginären Schritt, in Meine Gegenwart heranzukommen. Mittels der Einbildungskraft ist der einzige einzunehmende Weg eröffnet, der dich einen Schritt weit zu Mir bringt. Ineinander eingetaucht, wie Wir es sind – wie kann da der eine oder andere von Uns tatsächlich einen Schritt näher kommen? Kann Einssein dem Einssein näher kommen?

Während Wir Einssein sind, was kann dem angestückt werden? Wo ist der Ort, wohin zu gehen ist? Wenn ihr das doch bloß glauben könntet. Wenn ihr die Kenntnis davon stets bewusst bei euch halten könntet. Wenn ihr bloß den argwöhnischen Gedanken vergessen könntet, Wir seien wohl überall gewesen, mit der einen Ausnahme, nicht zusammen, mit der einen Ausnahme, so wie Wir es jetzt soeben sind, mit der Ausnahme, wie Ein Licht zu sein, was hell leuchtet. Gewiss ist es dir geläufig, wie sich Mein Herz nach dem deinen sehnt und wie es brennt, es möge mit dem Meinigen aufs Intimste werden, derart intim, dass du ausschließlich mit Unserem schlichten Einssein vertraut bist, derart intim, dass jedwede Spaltung unmöglich ist, sie in Erwägung zu ziehen, dass es unmöglich ist, sie als Gedanke im Voraus oder im Nachhinein innezuhaben, sie sich als Konzept, das man sich gar ausdenkt, anzueignen, etwas, was selbst in der Absurdität unerdenklich ist.

Wache am Morgen auf und sage: „Guten Morgen, O Gott, ich bin in Deiner Gegenwart“, und du wirst die Wahrheit aussprechen, so nahe eben Wörter an sie heranzureichen vermögen. Du wirst beipflichten, dass dies ein guter Morgen ist, und dass du, nicht anders als Ich bei dir bin, bei Mir bist. Danach werden sich die Ecken und Kanten eintrüben, wie Kleckse das zu tun haben, und du und Ich erheben Uns vom Bett im Einssein. Tandem sind Wir. In heiliger Liebe sind Wir. Ich BIN, und das ist alles, was da dran ist. Nunmehr sagst du: „Ich BIN.“ Und hernach hast du den Palast eingenommen, wo du von Anfang an gelebt hast. Du wirst dein eigenes Herz eingenommen haben.

Ich bin immer wach, und Mein Ruf lautet: „Geliebte, kommt zu Mir. Entsinnt euch Meiner. Entsinnt euch, Wer und wo Ich BIN.“ Ich sage nicht: „Geliebte, wartet auf Mich.“ Ich sage nicht: „Geliebte, Ich befinde Mich auf dem Weg.“ Nein, Ich sage: „Ich bin hier.“ Ich sage: „Ich bin hier, wache zu Mir auf.“

Wer ist es, Der spricht? Wer ist es, Der sagt: „Ich bin hier.“? Wer ist es, Der sagt: „Komme zu Mir.“? Wer ist es, Der zuhört? Wer ist es, der Sich Selbst hört?

Sage „Ich“, Ich mit großem Anfangsbuchstaben. Das unterscheidet sich von mir, mir, mir. Der Klang von „mir“ drückt die Lippen zusammen. Aber „Ich“ ist nicht Selbstbezogenheit. „Ich“ ist Gewahrsein. Es ist ein Vokal. Kein Stöhnen. Es ist ein Ruf nach euch selbst. Lasst den Vokalklang so leicht wie Luft ganz weich aus eurer Kehle entkommen; euer Mund ist so offen wie ein Megaphon, und somit wird der Klang, den ihr macht, in die Welt und durch das Universum hinaushallen, Schwingungsbogen an Schwingungsbogen, und der Klang „du“, der durch nach innen gesteckte Lippen kommt, wird kein Vergnügen mehr sein, ihn herzustellen; oder daran gedacht zu haben, ihn gemacht zu haben, wird kein Vergnügen mehr sein. „Ich“ wird existieren, und das Konzept des „du“ wird nicht einmal existieren, und, auf eben diese Weise, wird die vorgestellte Vermengung in das Einssein vollendet sein.