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HEAVEN #1756 Ein Menschenwesen sein

EIN MENSCHENWESEN SEIN

Gott sagte ....

Du bist Mein zum Ausdruck gebrachtes Heiliges Wesen auf Erden. Geliebte, was anderes könnt ihr sein?

Ich vervielfältigte Mich Selbst, und Ich vervielfältigte Mich Selbst in dir, in der Illusion von dir.

Sofern Ich dich schuf, was kannst du anderes als heilig sein? Das Letzte, was du gedacht hast, du seist es, ist heilig. Freilich, wärest du in deiner Kindheit und in deinem Leben heilig anstatt unartig genannt worden, so würdest du deine Heiligkeit nicht in Frage stellen, wie du es jetzt tust. Du hast gut gelernt, um deine Ungezogenheit, deinen Mangel, deine Narretei, etc. zu akzeptieren, so, als befändest du dich in einer Fehlentwicklung, und schlagfertig stellst du deine Heiligkeit in Frage, die die Wahrheit von dir darstellt. Sicher, alles ist in der Welt verkehrt.

Du gingst nach draußen, spieltest und wurdest schmutzig, und vielleicht wurdest du gescholten, und danach glaubtest du immerzu, dass du schmutzig seist, du müssest dich abwaschen und deine Sünden müssten dir erlassen werden. Und sobald du ein Bad nähmest oder bereutest, wärst du gut, allerdings für eine Zeit lang. Auch wenn du nichts tatst, einfach bloß aufgrund des Lebendigseins auf der Erde in der Form eines Körpers, würde sich der Schmutz anhäufen.

Als du zum ersten Mal das Schreiben lerntest, war deine Handschrift nicht so gut wie die eines anderen, also dachtest du, so gut wie ein anderer seist du nicht, und demnach dachtest du, Andere seien weniger unvollkommen als du, und dass du vielleicht der niedrigste unter allen seist.

Wie kann Mein Sein auf der Erde an einer bestimmten Stelle minder sein als an einer anderen? Was immer du über jemand denken magst, du gründest es auf äußere Manifestationen. Natürlich machst du das so. Ich schelte dich nicht dafür. Ich bitte dich, einen anderen Blick einzunehmen.

Ihr kamt auf den Glauben, ein Menschenwesen zu sein sei etwas Schändliches, und ihr schämtet euch dafür. Sogar dann, als ihr euren Körper verspottetet, habt ihr es bedauert. Mit eurem Menschsein hattet ihr eine zweideutige Affäre. Ihr habt euren Körper sehr ernst genommen und eure Seele heruntergespielt, als ob auch jene eine Verlegenheit sei, als ob euer Körper zugedeckt werden sollte, gleichwohl aber verspottet, und als ob die Seele in einem Wandschrank zu verbleiben habe, dem Blick verborgen, und nur bei gestimmten Gelegenheiten wispere man über sie. Vielleicht habt ihr alles an euch herabgesetzt, von euren Haaren bis zu den Zehen. Vielleicht würdet ihr euch wegwerfen, wenn ihr es könntet. Vielleicht habt ihr das getan.

Womöglich habt ihr gedacht, ihr solltet im Souterrain feilschen, und habt euch eifrig der Idee widersetzt, dass ihr euch eigentlich bei Tiffany aufhaltet.

Vielleicht habt ihr gedacht, ihr kamt aus der Gosse. Geliebte, im Himmel gibt es keine Gossen. Es gibt keine Straßen und Gehwege, um Gossen zu fertigen. Es gibt keine unseriöse Straßenseite. Keine gute und keine schlechte Nachbarschaft. Kein minder und kein mehr. Kein sauber und kein unsauber. Es gibt keine Regeln. Welche Regeln könnte es für einen Ort wie den Himmel geben? Welche Regeln müssen festgehalten werden, sobald jeder sie bereits schon befolgt, ohne dass ihnen ein Name verliehen wurde? Liebe und Freude herrschen. Eine andere Regel existiert nicht.

Wieso ist das so? Allein die Liebe und die Freude gravitieren zum Himmel. Nichts anderes betritt ihn. Wo Liebe und Freude ist, gibt es keinen Raum für etwas anderes. Und wer wollte etwas anderes? Wer wollte die Liebe durch Ärger, die Freude durch Eigennützigkeit ersetzt wissen? Nur auf der Erde würde diese Lebensversion als Parade aufziehen.

Ihr tätet gut daran, allein die Liebe und den Frieden auf der Erde in eurer Vorstellung zu haben. Beginnt die Revolution auf der Erde in eurem Geist. Beginnt sie, indem ihr euren Geist mit Liebe und Freude, und mit nichts als Liebe und Freude füllt. Richtet bei jeder Gelegenheit euren Brennpunkt auf die Liebe und die Freude. Was ihr euch vorstellt, wird Wirklichkeit, und möge es jetzt wirklich werden.