HEAVEN #1740 In Wirklichkeit
IN WIRKLICHKEIT
Bist du dir gewahr, dass Ich Segnungen auf dich herabgieße? Unerklärliche Segnungen kommen vom Himmel. Etliche kommen unvorangekündigt, aus sich selbst heraus, ein augenblicklicher Chor der Liebe, der in deinen Schoß hinein fällt.
Andere Segnungen hast du wie Schatten vom Himmel herunter gezogen. Du hattest auf deine Zehenspitzen zu stehen, um sie zu fassen zu bekommen, und, dich strecken, das tatest du, und, Segnungen herunter ziehen, das tatest du, und du gingst wie eine glückliche Familie mit ihnen deiner Wege.
Etliche Segnungen waren wie unerwarteter Regenfall in einer Wüste, und etliche hast du angefordert, und du wartest immer noch auf sie.
Selbst bloß ein einziger Segen ist eine Lebzeit wert. Obschon du weitaus mehr als eine Segnung hast, ist selbst eine Segnung ausreichend, schlicht genauso wie ein wenig Würze in einer Suppe ausreicht.
Feiere die Segnungen, die dir zueigen sind, in deinem Herzen. Lasse dein Leben eine Feier der Segnungen vom Himmel sein.
Der Himmel hat dich gesegnet. Zunächst einmal wurdest du mit dem Leben gesegnet. Du wurdest gesegnet, geboren zu werden, und eines Tages wirst du gesegnet werden, deinen Körper zurückzulassen. Du, der du vom Himmel kamst, musst zu dem Ort zurückkehren, von dem deine Seele her kam.
Es ist natürlich ein Märchen, dass du jemals den Himmel verließt, dass du auf die Erde transplantiert wurdest, denn du bist, nach wie vor im Himmel gegenwärtig, niemals fortgegangen. Ich weiß, es scheint sehr danach auszusehen, dass du zur Erde hinunter gezaubert wurdest, so als wäre ein Engelskind gestohlen worden.
Erwäge, dass du, als jemand, der gesegnet ist, auch ein Segen auf Erden bist. Ganz bestimmt wurdest du als ein Segen auf den Weg gebracht. Du wurdest gesandt, um die Erde mit der Gegenwart Gottes zu segnen. So simpel ist es.
Bis jetzt hast du gedacht, dein Leben sei für dich selbst. Du dachtest, es sei dein kleiner Bummel, und jetzt kommst du dahinter, dass du dich auf einer Mission befindest.
Dein Leben war niemals für dich selbst. Es waren nicht deine Marotten, die Ich im Sinn hatte, als du ersonnen wurdest. Du, eine Idee Gottes, wurdest als ein Geschenk gehegt. Du warst wie ein Osterkorb, der auf einer Türtreppe abgestellt wurde, nicht einfach an irgendeiner Türtreppe, sondern an der Türtreppe, wo du bestimmt warst, dich zu befinden.
Du bist Mein Segen, Geliebte, Geliebter. Du bist ein Segen Mir Selbst, genauso wie von Mir Selbst.
Der Klang von dir überkam Meinen Lippen, ein Gedanke, der sich entäußerte, und du kamst zum Vorschein. Du wurdest auf Mein Geheiß hin auf die Erde geboren. Du wurdest ausersehen, und doch suchtest auch du aus. Du wurdest nicht gezwungen. Du hattest die Wahl, und du wähltest es. Nunmehr machst du vollauf das Beste aus ihm. Es gibt nur ein einziges Bestes, was zu machen ist.
Zur Erde kommen war keine zweite Wahl. Es war erste Wahl. Es war eine Segnung, die du auswähltest, damit du eine Segnung sein könntest.
Auf jeden Fall möge Segnung sein. Sei es jetzt. Triff die Wahl, ein Funken des Lebens auf der Erde zu sein. Triff die Wahl, ein Römisches Licht zu sein, das hochgeht, das die Bäume, die Herzen, die Welten anstrahlt und erhellt.
Lasse an der Erleuchtung der Welt teilhaben. So wie du gehst, so geht die Welt. Du führst einen Austausch mit der Welt. Reite nicht wiederholt auf der Welt hartnäckig herum dafür, was sich wohl als dein eigenes Versäumnis ausweist.
Ich stellte in der Welt alles zu deinem Erfreuen hin. Wofür sollten der Himmel und seine Hoffnung sein mögen, wenn nicht für dich? Für wen wurden die Sterne in den Nachthimmel hinein gebettet, wenn nicht für dich?
Es bist du, zu dem Ich rede. Wir sind Mitbrüder. Wir bummeln gemeinsam und zaubern das Leben herbei. Du reflektierst, was du siehst, und Ich höre zu. Du erzählst Feengeschichten, und Ich nicke mit dem Kopf, vollauf wissend, dass du bald sehen wirst, wie Ich sehe, und dass du bald sprechen wirst, wie Ich es tue, und dass Wir bald Eins sein werden in deinem Gewahrsein ebenso wie in Wirklichkeit.

