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HEAVEN #1734 Erfüllung von Bestreben

ERFÜLLUNG VON BESTREBEN

Träume werden Wirklichkeit, weil jeder und alles im Universum miteinander verflochten sind. Niemand und nichts ist von jemandem oder etwas anderem getrennt. Es ist, wie das andere Ende einer Matratze, wenn du am einen Ende draufspringst, ebenfalls hochfedert.

Alle deine Gedanken und Träume langen überall an. Und diejenigen eines jeden Anderen ebenso. Manchmal hat die Natur eine Menge an Aussortieren zu tun, aber sie ist wie ein Computer geschwind und effizient, selbst dann wenn die Bemessungen nicht den deinen gleichkommen.

Trage im Sinn, dass die Natur, das Leben, wie du es auch bezeichnen magst, das Mandat hat, deine Wünsche Wirklichkeit werden zu lassen. Es obliegt dir, deine Bestreben klar und schlicht erkennbar zu machen. In deinen Bemessungen hast du dich zu entsinnen, dass du das Timbre deiner Gedanken mit einbeziehst, denn die Natur wird das tun.

Falls du Ärger verspürst, werden deine Bestreben mit Ärger getönt sein. Du wirst mit deinem Bestreben Reibung erzeugt haben. Falls du Friede begehrst, und du spürst Rache, wie kann dann Friede an deine Seite eilen? Der Friede möchte das, aber kann, wo Streit herrscht, nicht eintreten.

Die Erfüllung von Bestreben ist anstrengungslos. Das bedeutet nicht, dass du nichts tust. Das bedeutet nicht, dass du mit dem Fuß aufstampfst und genauso wenig dass du um dein Bestreben eiferst. Du gehst deinem Geschäft nach, als sei dein Bestreben bereits erfüllt. Es ist dir nichts Neues, dass inmitten deines Bestrebens seine Erfüllung zu liegen kommt. Es ist wie wenn du Haare flichtst. Du ziehst dir drei Teile und dann legst du einen über den anderen. Du hattest das Verlangen zu flechten. Du zogst die drei Abteilungen zusammen. Und danach flochtst du. Und falls die Zöpfe sehr lang sind, hast du vielleicht eine Weile damit aufzuhören und dich um andere Dinge zu kümmern, um danach zum Flechten zurückzukehren. Plötzlich ist das ganze Flechten erledigt, und es brauchte überhaupt keine Anstrengung. Du hast zu ihm beigetragen, aber es hat sich von selbst erledigt.

Die Türglocke läutet. Du gehst hin. Vielleicht ist das Paket da, nach dem es dir war. Dann öffnest du es, und du bist glücklich. Als erstes hast du ein Paket begehrt. Dann hattest du auf das Klingeln einzugehen und die Tür zu öffnen und das Paket aufzuschnüren.

Du bist nicht der Tuer, und doch bist du genauso wenig der Müßiggänger. Allerdings, selbst wenn du Däumchen drehst, sind dein Herz und Geist nicht träge. Du bist bestimmt, aber du bist hinsichtlich der Bestimmtheit auch luftig. Ein Bestreben ist eine Idee, die du los lässt.

Bestreben können nicht, nicht anders als andere Dinge, festgehalten werden, als müsstest du sie haben. Sieh dein Bestreben wie eine Flagge vor dir. Du trägst sie, aber du lässt sie nach ihrem Willen flattern. Du kontrollierst sie nicht. Du fasst sie nicht eng an. Du lässt sie wehen.

Sieh deine Bestreben wie Brieftauben. Du schickst sie aus. Du musst sie losschicken. Aber du kontrollierst nicht jede ihrer Bewegungen. Du weißt, die Botschaftertaube wird ihr Ziel erreichen und zu dir zurückkehren.

Deine Bestreben sind wie Plätzchen, die du backst. Du bringst die Zutaten zusammen, und sobald sie einmal im Ofen sind, überprüfst du nicht alles jede Minute. Du gehst beim Backen nicht dazwischen. Du hast Zuversicht, dass deine Plätzchen gut am Backen sind. Es ist nicht nötig, jede Minute bei ihnen nachzusehen. Du hast zwischenzeitlich anderes zu tun.

Du wirst schwanger. Du achtest mit positiver Aufmerksamkeit auf das Kind. Du hegst das wachsende Kind. Gleichzeitig kontrollierst du es nicht. Es wächst von alleine. Und es weiß, wann es so weit ist, geboren zu werden.

Die Weintraubenernte ist zu ihrer eigenen Zeit reif. Sobald die Reife soweit ist, pflückst du die Trauben.

Die Erfüllung deiner Bestreben reift aus.