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HEAVEN #1729 Eine Frage der zeitlichen Abstimmung

EINE FRAGE DER ZEITLICHEN ABSTIMMUNG

Zeit gibt es nicht, Zeit ist nicht, öfters haben es Meine Kinder allerdings nötig, sich Zeit zu nehmen. Samen, die in der Erde sprießen, schießen nicht augenblicklich hervor; dasselbe gilt für dein schöpferisches Denken. Gib deinen Ideen eine Chance zu wachsen. Zwinge sie nicht. Sieh die Zeit als ein Kissen, was du den Gedanken zum darauf Ausruhen hinreichst.

Es hat nicht alles in dieser Minute zu sein. Auch nicht in einem Jahr. Einige Sachen werden sich rasch entwickeln, und andere werden zehn Jahre brauchen. Insofern als Zeit nicht ist, was spielt das für eine Rolle?

Deine Zeitlinie ist unbedeutend.

Verlangsame weder noch treibe das an, was kommen wird, wenn es soweit ist.

Das gilt für viele, viele Situationen. Das gilt für das Auffinden der Liebe deines Lebens. Das gilt für das zur Blüte Gelangen eines Buches. Das gilt für eine Karriere. Wofür gilt es nicht?

Die Zeit in der Welt ist freilich ein Rätsel. Sie existiert nicht, und doch hast du sie in Betracht zu nehmen. Du hast rechtzeitig irgendwo zu sein. Du hast Fristen einzuhalten. Du hast Gesellschaft zum Mittagessen, und wann wird denn das Abendessen fertig sein, sofern du dich nicht beeilst? Es gibt also Zeiten zum Sputen und Zeiten, um die Füße hochzulegen und alles langsamer anzugehen.

Selbst dann, wenn es nichts gibt, was du tun kannst, um etwas, was du gerne eingetreten wissen möchtest, eben jetzt zum Passieren bringen kannst, sind nach wie vor deine Teilnahme, deine Energie, deine Gedanken, dein Interesse, dein Erstreben vonnöten. Die Suppe auf dem Ofen braucht ihre Zeit zum Kochen. Du hast nicht nach ihr zu sehen, aber das Gas muss an sein.

Dann gibt es zahlreiche Situationen, die keinen Raum zum Sich Entfalten lassen. Du bewahrst jetzt in dem Augenblick das Kind vor einem brennenden Feuer. Du schreibst jetzt soeben deine Idee auf, damit du sie nicht vergisst. Es gibt zahlreiche Dinge, um die du dich jetzt soeben zu kümmern brauchst. Es gibt zahlreiche Dinge, bei denen es besser ist, sich nicht den Kopf darüber zu zerbrechen.

Es ist besser, jetzt den Abwasch zu machen. Es ist besser, jetzt den Stift aufzuheben, der heruntergefallen ist. Es ist besser, sich jetzt Mir zuzuwenden.

Was du von Anderen erwartest, kann nicht augenblicklich sein. Sie haben ihr eigenes Schritttempo. Das ist deren Wahl, nicht die deine. Wohin du deine Aufmerksamkeit kehrst, liegt an dir, es steht dir nicht an, die Auswahl für jemand anderen zu treffen.

Diese Frage der zeitlichen Abstimmung gilt auch dafür, was du von Mir erwartest. Du überreichst Mir eine Frage, eine Aufgabe, eine Richtlinie, und du möchtest Mich einengen, wann und wie das zu erfüllen sei. Du möchtest dem gerne eine vorweggenommene Zeitbeschränkung zuordnen. Ja, Zeit ist eine Grenze.

Du wirst Mich nicht verwandeln. Ich bin unveränderbar. Das bedeutet nicht, dass Ich starrköpfig bin. Das bedeutet, Meine Sicht ist weitsichtiger als die eure. Ihr könnt Meine Ansichten nicht ausdehnen, Geliebte. Infolge habt ihr die euren auszuweiten.

Wann Ich nicht zu euch passe, gibt es in eurem Inneren einen Dorn, dem ihr euch zuwenden müsst. Solange ihr an Mir etwas auszusetzen habt, gibt es in euch eine Wunde, die eure Beachtung nötig hat.

Es gibt unter Meinen Kindern eine Neigung, die Verantwortlichkeit außerhalb von ihnen anzusiedeln. Sicherlich, es passieren Dinge, die von außen her kommen. Sie waren nicht euer Verlangen, noch auch entkamen sie eurer Fertigung oder eurer zeitlichen Einteilung. Eine Kokosnuss fällt von einem Baum, unter dem ihr gesessen seid, und sie schlägt euch auf den Kopf.

Ihr könnt dem Baum, der Kokosnuss, Mir Vorwürfe machen, welche ihr auch mögt. Du bist es aber, der sich den Kopf zu reiben hat, der aufzustehen und die Nuss vielleicht zu öffnen und ihre Milch zu trinken hat.

Selbst wenn jemand oder etwas oder Gott für jede Gegebenheit, in der du dich befindest, verantwortlich wäre, wärest du dafür verantwortlich, was du darüber denkst, aus ihm machst und als Nächstes tust. Du bist auch verantwortlich, falls du an einem Fleck bleibst und dich über und über betrauerst. Ich empfehle dir, dass du aufstehst und jetzt zu Mir kommst.