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HEAVEN #1719 Was ist an der Liebe so schwer?

WAS IST AN DER LIEBE SO SCHWER?

Was ist an der Liebe so schwer? Wieso seid ihr bei ihr so mickerig? Man möchte meinen, dass Liebe Geben euch etwas kostet, unterdessen das die ganze Zeit das Zugewinnmittel darstellt. Selbstverständlich kostet euch die Liebe ein wenig Ego. Über lange Zeit habt ihr gesagt, ihr wolltet euer Ego aufgeben. Dann gebt es auf.

Müsst ihr so, wie ihr es macht, an Unrecht festhalten? Haltet ebenso stark an dem Rechten fest, danach würdet ihr nichts mehr sagen.

Mir kommen Bemerkungen über dies und das zu Ohren, so als wäre das mehr von Belang als Liebe, mehr von Belang als eure Liebe. Als ob eine Verletzung mehr zählte als alles andere.

Jemand gab dir eine trockene Kruste Brot oder ein vergiftetes Wort oder etwas Gedankenloses. Du hast es aufgehoben und nahe an dir behalten, so, als wärst du von deiner Anhäufung von trockenen Krusten und Rankünen abhängig. Wirf sie raus. Geh in die obere Etage und wirf alle vergangene Anhäufung von Unrecht aus dem Fenster. Tue es. Solange du es nicht tust, steckt sie dein Leben und die Leben der Menschen um dich herum an.

Ist es kein Brauch, dass du, wenn du ein Gift findest, es nicht dort aufbewahrst, wo es Kinder nicht finden können? Bittere Worte und Gedanken sind Gift, und sie sind vor allen Kindern in der Welt zum Ansehen zur Schau gestellt worden. Und du denkst, das sei gerechtfertigt. Ich sage dir, das ist es nicht.

Finde irgendwo einen Müllcontainer, der groß genug ist, dass er deine unfreundlichen Gedanken aufnehmen kann, und wirf sie hinein. Spucke auf dein Grollen.

Sprich nicht liebenswert über Liebe, sofern du nicht dabei bist, vergangene Verletzungen los zu lassen. Sofern du von Liebe redest, während sich in deinem Herzen Hass befindet, macht dich das zu keinem Scheinheiligen? Und hast du nicht Andere beschuldigt, Scheinheilige zu sein? Wofür du Andere anklagst, darauf schaue bei dir selbst. Falls dir jemand tatsächlich Unrecht getan hat, hast du dir selbst mehr Unrecht angetan.

Lasse das Lied deines Herzschlags sein: „Lasse los, lasse los.“

Gelobe dir nun:

„Wenn ich das Gefühl des Unrechts in meinem Herzen festhalte, bin ich der Unrechttuende. Von diesem Tag an möchte ich bei Jedem Abbitte leisten, der mir Unrecht tat. Ich möchte Abbitte leisten, dass ich dessen Fehler eng bei mir festgehalten habe, als handle es sich um Wahrheit. Ich möchte nicht mehr länger Übelnehmen in mein Sein einlassen. Wenn ich ein Vergehen sehe, möchte ich in aller Stille denjenigen segnen, der es beging, segnen dafür, dass er mich auf etwas in mir hinwies, was ich nicht zur Kenntnis zu nehmen vorgezogen habe. Ich sehe es, und ich erkenne meine Teilhabe an dem Vergehen, und danach entlasse ich es unverzüglich. Ich trete auf es wie auf einen ausgerauchten Zigarettenstummel auf dem Bürgersteig, und ich gehe von ihm weg. Ich mache es nicht wichtig. Ich hebe es nicht auf und bewahre es nicht wie einen Edelstein auf, um ihn mir immer wieder anzusehen. Ich lasse es hinter mir und denke nicht mehr dran. Ich habe größere und bessere Dinge, um dran zu denken.

Ich vergebe mir auch, dass ich in meinem Inneren vergangene Beleidigungen herumgetragen habe und mich dann über sie bei Anderen beklagte. Falls ich aus meinem Herzen eine Wunde noch nicht tilgen kann, verspreche ich mir, ich möchte nicht mit Anderen über sie reden. Falls ich heute die Welt nicht anheben kann, möchte ich sie zum Wenigsten nicht niederdrücken.

Ich akzeptiere ein für alle Mal, dass ich für meine Gedanken verantwortlich bin. Ich bin für jede Verletzung verantwortlich, die ich an mir trage. Ich bin dafür verantwortlich, mir die Unachtsamkeit oder Unwissenheit zu Herzen genommen zu haben, und ich gelobe, das nicht mehr zu tun, nicht ein einziges Mal mehr. Falls mich ein Pfeil trifft, werde ich, lieber Gott, ihn einfach herausziehen.“